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Rheinische Post: Datenpanne zeigt: WASG verliert in NRW Mitglieder

    Düsseldorf (ots) - Eine Datenpanne hat offenbart, dass der Wahlalternative Soziale Gerechtigkeit (WSAG) in NRW die Mitglieder zu Hunderten davonlaufen. Das berichtet die in Düsseldorf erscheinende Rheinische Post (Freitag-Ausgabe). Nach eigenen Angaben hat die WASG in Nordrhein-Westfalen etwa 3000 Mitglieder. Ein ehemaliges WASG-Mitglied hat von der Partei versehentlich eine Email erhalten, der im Anhang eine Liste mit persönlichen Daten von WASG-Mitgliedern beigefügt war. Insgesamt sind etwa 300 Personen aufgeführtt, darunter 174, die bis September ihre Mitgliedschaft aufgekündigt haben. Sie kommen aus ganz NRW, aus Moers, Essen und Hückeswagen, Mönchengladbach, Bielefeld und Bocholt. Datenschutzrechtlich ist die Panne brisant. In der breit gestreuten Liste sind nicht nur Parteiein- und austrittsdatum sowie die Adresse, sondern auch der monatliche Parteibeitrag aufgeführt, der Rückschlüsse auf das Einkommen zulässt. Vor allem das Zusammengehen mit der PDS hat offenbar viele Mitglieder verstört. WASG-Sprecher Wolfgang Zimmermann kommentierte: "Das ist schade, aber das ist der Gang der Dinge."

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