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Der Tagesspiegel: DGB-Vize Engelen-Kefer: Ich will weiterarbeiten

    Berlin (ots) - Wenige Tage vor dem Bundesgkongress des Deutschen Gewerkschaftsbundes (DGB) hat die stellvertretende Vorsitzende des Dachverbandes, Ursula Engelen-Kefer, ihre Bereitschaf zu einer Kampfkandidatur erklärt: "Ich habe immer deutlich gemacht, dass ich weiterarbeiten will", sagte Engelen-Kefer im Gespräch mit dem Tagesspiegel (Montagausgabe). Die 62-jährige Engelen-Kefer war von den Vorsitzenden der DGB-Gewerkschaften nicht wieder für den Vorstand nominiert worden. "Netzwerke waren noch nie meine Sache. Aber es gab schon welche gegen mich", sagte Engelen-Kefer. "Bei der Vertretung eigener Belange bin ich eindeutig schlechter, als wenn es um die Belange anderer geht." Womöglich habe sie auch "weniger Selbstbewusstsein als so mancher denkt".

    "Stolz" sei sie darauf, im Frühjahr 2002 bei der Auseinandersetzung um den Vermittlungsskandal bei der Bundesanstalt für Arbeit "standhaft geblieben zu sein". Der Skandal sei "öffentlich hochgezogen" worden. Engelen-Kefer sprach von eine "Public-Relations-Nummer, um von den entscheidenden Problemen abzulenken. Bundeskanzler Gerhard Schröder wollte ja gemessen werden am Abbau der Arbeitslosigkeit. Und im Wahljahr 2002 sah das sehr schlecht für ihn aus", sagte Engelen-Kefer dem Tagesspiegel. So sei der damalige Behördenchef Bernhard Jagoda ein "Bauernopfer" gewesen. "Auch ich war einer unglaublichen Hetze ausgesetzt."

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