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Lebensrettende Nahrung für mangelernährte Kinder bei Großbrand in Mogadischu zerstört
Kritische Hilfsgüter im Wert von über 244.000 US-Dollar vernichtet
Tausende Kinder in akuter Gefahr

Lebensrettende Nahrung für mangelernährte Kinder bei Großbrand in Mogadischu zerstört / Kritische Hilfsgüter im Wert von über 244.000 US-Dollar vernichtet / Tausende Kinder in akuter Gefahr
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Mogadischu (ots)

Bei einem schweren Brand ist in der Nacht ein zentrales humanitäres Warenlager der SOS-Kinderdörfer in Mogadischu vollständig zerstört worden. Das Feuer, das nach ersten Erkenntnissen durch einen elektrischen Defekt ausgelöst wurde, konnte erst nach mehr als fünf Stunden gelöscht werden. Trotz intensiver Bemühungen von Regierungsbehörden und lokalen Feuerwehrkräften konnten weder das Lager noch die darin befindlichen Hilfsgüter gerettet werden.

Zerstört wurden unter anderem:

  • 2.121 Kartons einer energiereichen Spezialnahrung zur Behandlung schwerer Mangelernährung bei Kindern.
  • 3.138 Einheiten ergänzende Nährstoffnahrung zur Stabilisierung unterernährter Kinder.

Die lebensrettenden Nahrungsmittel waren für akut mangelernährte Kinder bestimmt. Nach vorläufigen Berechnungen wurden Hilfsgüter im Wert von über 244.000 US-Dollar zerstört.

"Diese Katastrophe trifft uns in einer ohnehin dramatischen Lage", sagt Lanna Idriss, Vorstandsvorsitzende der SOS-Kinderdörfer weltweit. "Die zerstörten Vorräte waren essenzieller Bestandteil unserer laufenden Nothilfeprogramme. Ihr Verlust gefährdet das Leben tausender Kinder und Mütter und behindert unsere Hilfe in einem Land, in dem jede Lieferung zählt."

Somalia befindet sich weiterhin in einer schweren humanitären Krise. Millionen Menschen sind von Hunger, Dürre und bewaffneten Konflikten betroffen. Bereits in einer früheren Mitteilung hatten die SOS-Kinderdörfer auf massive Finanzierungslücken in der humanitären Hilfe hingewiesen. Insbesondere der drastische Rückgang internationaler Mittel - darunter auch Kürzungen von USAID-Geldern - verschärft die Lage zusätzlich. Programme müssen reduziert, Lieferketten gestreckt und dringend benötigte Hilfsgüter knapper kalkuliert werden.

Der Brand trifft die Hilfsmaßnahmen damit in einem Moment, in dem die humanitäre Versorgung ohnehin unter enormem Druck steht, und schwächt die bereits fragile Versorgungsstruktur weiter.

Die SOS-Kinderdörfer arbeiten eng mit den somalischen Behörden, der nationalen Polizei, UNICEF sowie der staatlichen Katastrophenschutzbehörde zusammen, um den Vorfall zu untersuchen und die Versorgung schnellstmöglich wiederherzustellen.

"Gerade jetzt dürfen Kinder in Somalia nicht weiter ins Hintertreffen geraten", so Idriss. "Wir setzen alles daran, die verlorenen Hilfsgüter zu ersetzen und die lebensrettende Versorgung fortzuführen."

Bitte unterstützen Sie unsere Nothilfe für Kinder in Somalia:

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Stichwort: Nothilfe Somalia

Spenden, die über den Bedarf in Somalia hinausgehen, werden für andere Nothilfen weltweit eingesetzt

SOS-Kinderdörfer weltweit

IBAN: DE22 4306 0967 2222 2000 00

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BIC: GENODEM1GLS

Für weitere Informationen wenden Sie sich bitte an:

Boris Breyer
Pressesprecher SOS-Kinderdörfer weltweit
Tel.: 0160 - 984 723 45
E-Mail: boris.breyer@sos-kd.org
www.sos-kinderdoerfer.de

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