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Vier Monate interdisziplinäre kardiologisch-geriatrische Frührehabilitation am Helios Klinikum Berlin-Buch

Vier Monate interdisziplinäre kardiologisch-geriatrische Frührehabilitation am Helios Klinikum Berlin-Buch
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Vier Monate interdisziplinäre kardiologisch-geriatrische Frührehabilitation am Helios Klinikum Berlin-Buch

Berlin-Buch. Im April 2026 ist am Helios Klinikum Berlin-Buch eine Kooperation zwischen der Klinik für Geriatrie und der Klinik für Kardiologie und Nephrologie gestartet, welche die interdisziplinäre Versorgung von geriatrischen Patient:innen mit spezifisch-kardiologischen Erkrankungen fokussiert und verbessert. Durch die Bündelung kardiologisch-geriatrischer Expertise ist das Haus noch besser auf diese Patient:innengruppe und deren Bedürfnisse eingestellt.

Seit April 2026 arbeiten die Klinik für Geriatrie und die Klinik für Kardiologie am Helios Klinikum Berlin-Buch in einer Kooperation an der bedarfsgerechteren Versorgung von geriatrischen Patient:innen mit spezifisch-kardiologischen Erkrankungen.

In der Regel verbringen geriatrische Patient:innen mit spezifisch-kardiologischen Erkrankungen nach Aufnahme in einem Klinikum zuerst mehrere Tage bis Wochen auf einer kardiologischen Station und erhalten dort eine internistische Behandlung. Dabei steht die Behandlung der spezifisch-kardiologischen Erkrankungen im Vordergrund. Im Anschluss daran folgt die Verlegung auf eine geriatrische Station, wo sie für eine geriatrische Rehabilitation noch einmal mehrere Wochen bleiben.

Spezifisch-kardiologische Erkrankungen, also alle Erkrankungen des Herz-Kreislauf-Systems, sind beispielsweise ein Herzinfarkt, Herzrhythmusstörungen oder eine Herzinsuffizienz. Der Anteil an geriatrischen Patient:innen mit diesen Erkrankungen ist besonders hoch. Diese Patient:innengruppe hat neben der Behandlung der kardiologischen Probleme zudem besondere Bedürfnisse (wie z.B. intensivierte Physiotherapie, Planung und Optimierung der häuslichen Versorgung, Logopädische Behandlungseinheiten), welche bei einem klassischen Durchlaufen des kardiologischen und des geriatrischen Teils eines Krankenhausaufenthaltes nacheinander zu einem deutlich längeren stationären Aufenthalt führen.

Deshalb wurde auf einer der kardiologischen Stationen im Helios Klinikum Berlin-Buch dauerhaft ein interdisziplinärer kardiologisch-geriatrischer Stationsbereich eingerichtet. Hier erhalten die Patient:innen zeitgleich eine spezifisch kardiologische Betreuung und eine geriatrische Frührehabilitation. Dabei wird die ärztliche Betreuung von beiden Fachbereichen abgedeckt: Die betreuenden Stationsärzt:innen werden oberärztlich aus beiden Fachbereichen supervidiert, führen gemeinsame Visiten durch und stimmen die Behandlungspläne untereinander ab. Diese ganzheitliche und interdisziplinäre Betreuung ist durch eine eng kollegiale und flachhierarchische Zusammenarbeit der beiden Fachrichtungen möglich. Die Station verfügt zudem über die Möglichkeit einer kontinuierlichen telemetrischen Überwachung, sodass kardiale Ereignisse frühzeitig erkannt und therapeutische Maßnahmen unmittelbar eingeleitet werden können. Prof. Dr. med. Fabian Mühlberg, Leitender Oberarzt der Klinik für Kardiologie & Nephrologie sieht viele Vorteile des neuen Konzepts: „Wir sind als Kardiologen im Alltag oft auf das Herz fokussiert und profitieren sehr von dem ganzheitlich-internistischen Blick der geriatrischen Kolleg:innen. Andersherum gibt es viele geriatrische Patient:innen, die primär beispielsweise wegen eines Schmerzsyndroms aufgenommen werden, aber im Verlauf akut behandlungsbedürftige Herzprobleme entwickeln. Statt mehrfacher Verlegung zwischen den Fachabteilungen, behandeln wir diese Patient:innen von Anfang an gemeinsam, was die medizinische Qualität deutlich erhöht.“

Das Konzept einer kardiologischen Geriatrie ist in Deutschland noch nicht sehr weit verbreitet. Jan Koch, Oberarzt der Klinik für Geriatrie, zieht ein erstes Fazit: „Nach den ersten Monaten zeigt sich, dass wir mit diesem Konzept die Dauer des Krankenhausaufenthaltes bei geriatrischen Patient:innen mit spezifisch-kardiologischen Problemen verkürzen können. Diese sind zudem deutlich zufriedener, da ihre medizinischen Bedürfnisse schneller und besser abgedeckt werden. Das ist ein großer Erfolg für uns.“ Mit der Einrichtung einer kardiologischen Geriatrie stellt sich das Helios Klinikum Berlin-Buch noch besser auf geriatrisch-kardiologische Patient:innen und deren Bedarfe ein und will auch in Zukunft weiter an diesem Konzept festhalten.

Das Helios Klinikum Berlin-Buch ist ein modernes Krankenhaus der Maximalversorgung mit über 1.000 Betten in mehr als 60 Kliniken, Instituten und spezialisierten Zentren sowie einem Notfallzentrum mit Hubschrauberlandeplatz. Jährlich werden hier mehr als 55.000 stationäre und über 144.000 ambulante Patienten mit hohem medizinischem und pflegerischem Standard in Diagnostik und Therapie fachübergreifend behandelt, insbesondere in interdisziplinären Zentren wie z.B. im Brustzentrum, Darmzentrum, Hauttumorzentrum, Perinatalzentrum, der Stroke Unit und in der Chest Pain Unit. Die Klinik ist von der Deutschen Diabetes Gesellschaft als „Klinik für Diabetiker geeignet DDG“ zertifiziert. Zudem ist die Gefäßmedizin in Berlin-Buch dreifach durch die Fachgesellschaften der DGG (Deutsche Gesellschaft für Gefäßchirurgie und Gefäßmedizin), der DGA (deutsche Gesellschaft für Angiologie) und der DEGIR (deutsche Gesellschaft für interventionelle Radiologie) als Gefäßzentrum zertifiziert. Gelegen mitten in Berlin-Brandenburg, im grünen Nordosten Berlins in Pankow und in unmittelbarer Nähe zum Barnim, ist das Klinikum mit der S-Bahn (S 2) und Buslinie 893 oder per Auto (ca. 20 km vom Brandenburger Tor entfernt) direkt zu erreichen.

Fresenius Helios ist der führende private Gesundheitsdienstleister in Europa und versorgt mit rund 140 Kliniken und zahlreichen ambulanten Einrichtungen jährlich rund 27 Millionen Menschen. Zusammen mit Fresenius Kabi, Anbieter von Gesundheitsprodukten für kritisch und chronisch Kranke, gehört Fresenius Helios zum Gesundheitskonzern Fresenius. Mit seinen rund 130.000 Mitarbeitenden der Helios Gruppe in Deutschland sowie Quirónsalud in Spanien und Lateinamerika erzielte Fresenius Helios 2025 einen Gesamtumsatz von mehr als 13,5 Milliarden Euro.

In Deutschland betreibt Helios mehr als 80 Kliniken, rund 200 Medizinische Versorgungszentren (MVZ), sechs Präventionszentren und 30 arbeitsmedizinische Zentren. Helios behandelt im Jahr 2025 rund 5,6 Millionen Menschen in Deutschland, davon mehr als 4 Millionen ambulant. Seit seiner Gründung setzt Helios auf messbare, hohe medizinische Qualität und Datentransparenz und ist bei über 90 Prozent der Qualitätsziele besser als der bundesweite Durchschnitt. In Deutschland beschäftigt Helios rund 80.000 Mitarbeitende und erwirtschaftete im Jahr 2025 einen Umsatz von rund 8,1 Milliarden Euro. Helios steht mit 35 eigenen Bildungszentren für Aus-, Fort- und Weiterbildung im Gesundheitswesen. Sitz der Unternehmenszentrale ist Berlin.

Quirónsalud verfügt über 57 Kliniken, davon sieben in Lateinamerika, rund 130 ambulante Gesundheitszentren sowie über 300 Einrichtungen für betriebliches Gesundheitsmanagement. Jährlich werden hier rund 22 Millionen Patient:innen behandelt, davon mehr als 20 Millionen ambulant. Quirónsalud beschäftigt rund 50.000 Mitarbeitende und erwirtschaftete 2025 einen Umsatz von mehr als 5,4 Milliarden Euro.

Pressekontakt:

Sophia Marie Schröder

Referentin Marketing und Unternehmenskommunikation

Telefon: (030) 9401-15537

E-Mail: presse.buch@helios-gesundheit.de