Deutsche Psychotherapeuten Vereinigung e.V. (DPtV)
„65.500-mal – breite Kritik an Schwächung der Psychotherapie!“
DPtV ruft zur Zeichnung von Bundestagspetition auf
„65.500 Menschen haben die Bundestagspetition innerhalb kürzester Zeit mitgezeichnet. Das sind nicht nur Psychotherapeut*innnen – das sind Patient*innen und Unterstützer*innen, denen die Psychotherapie in Deutschland am Herzen liegt“, sagen die Bundesvorsitzenden der Deutschen PsychotherapeutenVereinigung (DPtV), Dr. Christina Jochim und Dr. Enno Maaß. Die Petition „Sicherstellung der ambulanten psychotherapeutischen Versorgung durch angemessene Vergütung“ hat damit bereits in weniger als 24 Stunden nach Freigabe das Quorum erreicht, um in einer Sitzung des Petitionsausschusses beraten zu werden.
„Die hohe Zahl an Mitzeichnungen zeigt, dass die aktuellen gesundheitspolitischen Entwicklungen weit über die Berufsgruppe hinaus auf breite Kritik stoßen. Wenn die Rahmenbedingungen der psychotherapeutischen Versorgung geschwächt werden, trifft das unmittelbar die Patient*innen“, so Maaß und Jochim weiter.
„Wir unterstützen die Petition und rufen dazu auf, sie mitzuzeichnen. Sie ist die Möglichkeit, den Gesetzgeber zum Handeln aufzufordern und den Unmut der vergangenen Wochen in den parlamentarischen Prozess zu tragen.“
„Die Petition greift zentrale Forderungen auf, für die wir uns seit langem einsetzen und die angesichts der aktuellen Einschnitte und geplanten Kürzungen eine beispiellose Mobilisierung im gesamten Berufsstand und darüber hinaus auslösen: eine angemessene und bedarfsgerechte Honorierung psychotherapeutischer Leistungen, den Erhalt der extrabudgetären Vergütung und verlässliche Rahmenbedingungen für die Versorgung. Nur so kann die ambulante Versorgung gesichert werden. Kürzungen verschärfen die bestehenden Engpässe“, betonen Jochim und Maaß.
Hintergrund sind die aktuellen Honorarkürzungen in der Psychotherapie sowie weitere geplante Einschnitte im Zuge des GKV-Beitragsstabilisierungsgesetzes. Bereits heute warten viele Menschen in Deutschland zu lange auf einen Psychotherapieplatz. Weitere Kürzungen verschärfen die bestehenden Engpässe und trifft die Patientinnen und Patienten unmittelbar.
Petition 196912: „Sicherstellung der ambulanten psychotherapeutischen Versorgung durch angemessene Vergütung“: https://t1p.de/vnahx
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