compass private pflegeberatung GmbH
Demenz im Alltag: Orientierung und Unterstützung für Angehörige
Demenz im Alltag: Orientierung und Unterstützung für Angehörige
Informationen, praktische Tipps und frühzeitige Beratung können pflegende An- und Zugehörige dabei unterstützen, die Herausforderungen im Alltag mit einer demenziell erkrankten Person besser zu bewältigen. Pflegeberatungen wie compass sind jederzeit ansprechbar.
Eine Demenzerkrankung verändert häufig den gesamten Familienalltag. Routinen, Kommunikation und Rollenverteilungen, die lange selbstverständlich waren, funktionieren möglicherweise nicht mehr wie gewohnt. Für pflegende An- und Zugehörige bedeutet das eine große Herausforderung. Orientierung, ein verständnisvoller Umgang und frühzeitige Beratung können nicht nur dabei helfen, den Alltag zu bewältigen, sondern auch, ihn bewusst zu gestalten.
Verhalten richtig einordnen
Mit dem Fortschreiten einer Demenzerkrankung verändern sich häufig Wahrnehmung, Erinnerungsvermögen und Kommunikationsfähigkeit der erkrankten Person. Betroffene können Gesagtes nicht mehr zuverlässig erfassen oder behalten. Auch zeitliche Zusammenhänge werden mitunter undeutlich: Vergangenes und Gegenwärtiges lassen sich dann nicht mehr sicher voneinander unterscheiden.
Für An- und Zugehörige kann es deshalb schwierig sein, Reaktionen und Handlungen nachzuvollziehen. „Was auf den ersten Blick unverständlich oder unangemessen wirkt, steht oft im Zusammenhang mit der veränderten Wahrnehmung der erkrankten Person. Erwartungen an vertraute Abläufe müssen möglicherweise angepasst werden“, weiß Pflegeberater Alexander Andrzejczak von der compass pflegeberatung.
Das erfordert Geduld und die Bereitschaft, Situationen immer wieder aus der Perspektive des Gegenübers zu betrachten. „Eine ruhige Stimme, kurze und klare Aussagen sowie ausreichend Zeit für Reaktionen können die Verständigung erleichtern. Das Wichtige sollte in einem Satz am besten direkt am Anfang gesagt werden“, empfiehlt Andrzejczak.
Ruhe bietet Orientierung
Unruhe, Vorwürfe oder aggressives Verhalten können Angehörige emotional stark belasten. Solche Reaktionen sind häufig Ausdruck von Angst, Überforderung oder fehlender Orientierung. Sie richten sich nicht zwangsläufig gegen die eigene Person. Eine innerliche Distanz kann helfen, verletzende Äußerungen nicht unmittelbar persönlich zu nehmen.
Auch die Gestaltung des Umfelds und ein bewusster Umgang mit Triggern spielen eine wichtige Rolle. Pflegeberater Andrzejczak ergänzt: „Wiederkehrende Abläufe und ein möglichst konstantes räumliches Umfeld vermitteln Vertrautheit. Wenige Veränderungen sowie ein ruhiges und zugewandtes Auftreten können dazu beitragen, Spannungen zu vermeiden und Vertrauen zu fördern.“
Für Notfälle vorsorgen
Wenn die Orientierung außerhalb der Wohnung nachlässt, können Kontaktdaten in der Kleidung oder in einer Tasche der demenziell erkrankten Person hilfreich sein. Dafür eignen sich eingenähte Namensschilder oder eine Karte mit den wichtigsten Angaben.
Auch Angehörige sollten an die eigene Absicherung denken. Eine Notfallkarte im Portemonnaie kann darauf hinweisen, dass zu Hause eine pflegebedürftige Person versorgt wird. Im Fall eines Unfalls oder einer akuten Erkrankung erhalten Einsatzkräfte und andere Helfende dadurch einen wichtigen Hinweis.
Beratung kann frühzeitig entlasten
Die Anforderungen in der häuslichen Pflege verändern sich im Verlauf einer Demenzerkrankung. Deshalb sollten An- oder auch Zugehörige Unterstützung nicht erst dann suchen, wenn sie sich überfordert fühlen. Eine Pflegeberatung kann bei Fragen zum Umgang mit der Erkrankung, zur Anpassung des Wohnumfelds und zu möglichen Entlastungsangeboten weiterhelfen.
Pflegeversicherte in Deutschland haben einen gesetzlichen Anspruch auf kostenfreie und neutrale Pflegeberatung. Privatversicherte erhalten Beratung bei der compass private pflegeberatung. Gesetzlich Versicherte können sich an einen Pflegestützpunkt wenden.
Weiterführende Informationen:
- https://www.pflegeberatung.de/informationen-zu-ihrer-pflegesituation/demenz/zusammenleben-mit-demenzkranken
- https://www.pflegeberatung.de/informationen-zu-ihrer-pflegesituation/demenz
Hintergrund:
Die compass private pflegeberatung GmbH berät Pflegebedürftige und deren Angehörige zu Hause, telefonisch und per Videogespräch, gemäß dem gesetzlichen Anspruch aller Versicherten auf kostenfreie und neutrale Pflegeberatung. compass bietet Pflegeberatung nach § 7a SGB XI sowie § 37 Abs. 3 SGB XI. Einen Termin für eine Pflegeberatung erhalten Ratsuchende über die kostenfreie Servicenummer 0800 101 88 00 oder über die digitale Terminvereinbarung auf der Webseite von compass. Die telefonische Beratung von compass steht allen Versicherten offen. Digitale Angebote wie das Informationsportal pflegeberatung.de, die App “pflegecompass” sowie Online-Pflegekurse ergänzen das Angebot für Ratsuchende.
compass ist als unabhängige Tochter des PKV-Verbandes mit 1.000 Mitarbeitenden bundesweit tätig. Die compass-Pflegeberater*innen beraten im Rahmen von Telefonaktionen sowie zu den regulären Service Zeiten zu allen Fragen rund um das Thema Pflege.
Hinweis zum Text:
Dieser Text wurde ohne Unterstützung durch eine KI-Anwendung erstellt.
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compass private pflegeberatung GmbH Abteilung Politik und Kommunikation Sarah Linnartz Telefon: 0221 933 324-111 kommunikation@compass-pflegeberatung.de
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