Global Micro Initiative e.V.

Mikrokredite und Ausbildungsförderung als Hilfe zur Selbsthilfe

Mitgliederversammlung der GMI-Global Micro Initiative

Menschen dauerhaft helfen, ihnen die Möglichkeit geben sich aus eigener Kraft ein besseres Leben aufzubauen: Dieses Ziel hat sich der Hösbacher Verein Global Micro Initiative e.V. gegeben, der Kleinkredite an Menschen in Entwicklungsländern vergibt.

Am 27.2.16 kamen 10 Mitglieder zur ersten Mitgliederversammlung zusammen, um zu erfahren, was im Jahr seit Gründung des Vereins geschehen ist und über die weitere Arbeit zu beraten.

Zwei Themen standen 2015 im Vordergrund der Vereinsarbeit:

Zum einen galt es, die notwendigen Plattformen für Öffentlichkeitsarbeit zu schaffen. Dazu zählt sowohl eine Webseite (www.global-micro-initiative.de) als auch eine Facebook-Seite.

Zum zweiten galt es, stabile Beziehungen zu Partnern in Indonesien und auf den Philippinen aufzubauen, welche die Auswahl, Ausbildung und Betreuung der Kreditnehmerinnen vor Ort übernehmen, um sicherzustellen, dass die vergebenen Mikrokredite (zwischen 80 und 200EUR) auch wirklich eine nachhaltige Veränderung der Lebenssituation bewirken. So wurde die konkrete Zusammenarbeit mit zwei lokalen Hilfsorganisationen getestet und es konnten insgesamt 11 Kredite vergeben werden, von denen bisher 10 vollständig zurückgezahlt wurden. Die Verwendung der Kredite reicht von der Eröffnung von Lebensmittel- und Tante-Emma-Läden bis zu Anschaffung von Nähmaschinen, um eine kleine Schneiderei zu eröffnen. Über den Erfolg der Existenzgründungen und die Verwendung der zur Verfügung gestellten Geldmittel überzeugten sich der Vorsitzende Tobias Schüßler und zwei weitere Mitglieder von GMI vor Ort im Rahmen einer privaten Urlaubsreise.

Die Mitgliederversammlung beschloss wegen der positiven Erfahrungen mit den Partnern, die Zusammenarbeit in Indonesien zu intensivieren und ferner die Ausbildung von Näh-Fachkräften auf den Philippinen zu finanzieren. Diese Ausbildung ermöglicht den Frauen, eine Festanstellung in einer der Textilunternehmen zu bekommen. Für viele von ihnen bedeutet das einen Sprung aus der (Zwangs-)Prostitution hin zu einem selbstbestimmten Leben.

Im Jahr 2015 hat GMI gezeigt, dass man mit Kleinkrediten nachhaltige Veränderungen herbeiführen kann, wenn sichergestellt ist, dass die Empfänger sorgfältig ausgewählt, ausgebildet und betreut werden. Daher blickt der noch junge Verein zuversichtlich in die Zukunft und ist davon überzeugt auf dem richtigen Weg zu sein.

Michael Jost, Global Micro Initiative e.V.


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