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Straubing (ots)

Es gibt Momente, da kann man Donald Trump sogar ein klein wenig dankbar sein. Die Nachrichten, die aus den USA jeden Morgen nach Deutschland und Europa kommen, die Folgen des planlos vom Zaun gebrochenen Kriegs gegen Iran, die irren Social-Media-Angriffe auf den Papst, all das ist so bizarr, so aggressiv und dabei oft doch so hilflos, dass sich auch diesseits des Atlantiks die Faszination für den starken Mann im Weißen Haus langsam entzaubert. Die Niederlage Viktor Orbáns, des Paten von Europas Rechtsaußenparteien, bei der Parlamentswahl in Ungarn vor einer Woche war das bislang sichtbarste Zeichen dafür. Natürlich ist damit nicht gesagt, dass die Welle des Rechtspopulismus, die Europa spätestens seit der Migrationskrise erfasst hat, bereits gebrochen ist. Aber immerhin: Es gibt erste Anzeichen dafür, dass der Siegeszug der Extremisten nicht unaufhaltsam ist. (...) Solide Regierungsarbeit ist die richtige Antwort auf den Irrsinn, den der eben noch von Europas Rechten bewunderte US-Präsident täglich absondert. Merz darf da ruhig mal mutig sein. Die Bürger haben keine Angst vor echten Reformen. Sie sind allerdings ermattet vom Klein-Klein des täglichen Durchwurstelns.

Pressekontakt:

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Ressort Politik/Wirtschaft/Vermischtes
Markus Peherstorfer
Telefon: 09421-940 4441
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