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Die breite Mitte muss entlastet werden

Straubing (ots)

Mit Vorstößen, die einseitig zulasten von Arbeitnehmern gehen, ihnen plump mehr Arbeit bei weniger Freizeit abfordern, zerschlägt die Union unnötig viel Porzellan. Denn allerorts herrschen Erschöpfung und das böse Gefühl, dass derjenige der Dumme ist, der sich jeden Tag abrackert und seine Steuern zahlt. (...)

Auf der anderen Seite täte die SPD gut daran, ihre unbändige Lust, den "Reichen" noch tiefer in die Tasche zu greifen, etwas zu dämpfen. Viele Leistungsträger und Unternehmer schielen schon in Länder, in denen sie weniger geschröpft werden. Als gemeinsamer Nenner eines Reformwerks nötigt sich die Erneuerung des alten Versprechens des Aufstiegs durch Leistung auf. Wer sich anstrengt, soll etwas davon haben, auf allen Ebenen der Gesellschaft. (...)

Nur wenn die sehr breite Mitte merklich entlastet wird, kann das große Reformwerk gelingen, das nötig ist, um die Republik fit zu machen.Die Menschen sind ja bereit zu Veränderungen - wenn sie denn einen Nutzen für sich erkennen.

Pressekontakt:

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Ressort Politik/Wirtschaft/Vermischtes
Markus Peherstorfer
Telefon: 09421-940 4441
politik@straubinger-tagblatt.de

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