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14.05.2019 – 18:56

Gründerwettbewerb - Digitale Innovationen

Preisverleihung auf den Tagen der digitalen Technologien in Berlin: Gewinner des "Gründerwettbewerb - Digitale Innovationen" ausgezeichnet

Preisverleihung auf den Tagen der digitalen Technologien in Berlin: Gewinner des "Gründerwettbewerb - Digitale Innovationen" ausgezeichnet
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Berlin (ots)

Medizinische Diagnosen per Künstlicher Intelligenz revolutionieren, neue KI-basierte anonymisierte Big-Data-Analysen ohne Datenschutzprobleme oder digitale Verschlüsselungstechniken, die auch vor Hackern mit Supercomputern sicher sind: Diese und weitere herausragende Start-up-Ideen wurden heute bei der Preisverleihung des "Gründerwettbewerb - Digitale Innovationen" vom Bundesministerium für Wirtschaft und Energie (BMWi) auf den Tagen der digitalen Technologien in Berlin ausgezeichnet.

Ein Gruppenbild finden Sie im Anhang, Pressefotos und weitere Informationen zu den Preisträgerteams in der digitalen Pressemappe: https://bit.ly/2VzNMDL

Auf der heutigen Preisverleihung des "Gründerwettbewerb - Digitale Innovationen" wurden insgesamt 21 Preisträgerteams gekürt. Sechs Start-ups wurden mit Hauptpreisen in Höhe von je 32.000 Euro ausgezeichnet. Ein Team erhielt zusätzlich den mit 10.000 Euro dotierten Sonderpreis "Künstliche Intelligenz" (KI). Weitere 15 Gründerteams wurden mit Preisen in Höhe von je 7.000 Euro gewürdigt. Beworben hatten sich in dieser Runde insgesamt 194 Teams. Die nun prämierten Gründerinnen und Gründer profitieren nicht nur von dem Startkapital für die eigene Unternehmensgründung, sondern auch von individuellem Coaching und Mentoring.

Oliver Wittke, Parlamentarischer Staatssekretär beim Bundesminister für Wirtschaft und Energie:

"Die Preisträgerteams zeigen, dass man für bahnbrechende digitale Ideen nicht ins Silicon Valley reisen muss: "KI made in Germany" ist schon heute vielfach Realität. Ein wichtiger Anwendungsbereich ist etwa der Gesundheitssektor. Der Einsatz von KI kann medizinische Analysen und Auswertungen individualisieren und perfektionieren. Behandlungen können verfeinert werden. Solche kreativen und hochtechnischen Ideen sind es, die das Bundeswirtschaftsministerium mit dem "Gründerwettbewerb - Digitale Innovationen" fördert. Wir unterstützen die Gründerinnen und Gründer effektiv auf dem Weg in die Selbstständigkeit. Damit leistet der Wettbewerb einen wichtigen Beitrag zur Zukunft unserer Wirtschaft."

Das Start-up KIProtect konnte gleich zwei Mal bei der Jury punkten: Die Berliner erhielten einen der Hauptpreise sowie den Sonderpreis "Künstliche Intelligenz":

   - KIProtect ist eine Big-Data-Lösung, bei der Datenschutz 
     großgeschrieben wird. Die Software nutzt moderne 
     kryptographische und statistische Verfahren, um etwa sensible 
     Geschäftsdaten in anonymisierter und aggregierter Form zu 
     analysieren. So entstehen neue, datengetriebene 
     Wertschöpfungsketten - ohne Datenschutzrisiken einzugehen. 

Die fünf weiteren Hauptpreisträger:

   - core sensing technologies aus Darmstadt entwickelt und 
     produziert mechanische Komponenten, die ihre Umwelt sensorisch 
     erfassen. Die integrierten Sensoren messen auf sie einwirkende 
     Kräfte wie die Beschleunigung, die Lage im Raum oder die 
     Temperatur. So wird aus einer klassischen Antriebswelle im Auto 
     ein sensorisches Bauteil, welches seinen Wartungsbedarf 
     vorausschauend mitteilt, oder aus einer einfachen Gehhilfe ein 
     Assistenzsystem, das den Patienten beim Erlernen der korrekten 
     Gangart unterstützt. 
   - Das Berliner Gründerteam von dive solutions hat eine Technologie
     entwickelt, mit der Computersimulationen im Maschinenbau 
     deutlich weniger Zeit und Know-how erfordern. Die cloudbasierte 
     Software ermöglicht es etwa, komplexe Strömungssimulationen im 
     Flugzeug- oder Schiffbau mit weniger Vorbereitungsaufwand und 
     höherer Rechenperformance durchzuführen. Unternehmen können so 
     die oft langen Entwicklungszeiten ihrer Produkte verkürzen. 
   - ebenbuild aus München will die Behandlung von Beatmungspatienten
     verbessern. Die Software nutzt computertomografische Aufnahmen 
     und Künstliche Intelligenz zur Erstellung eines virtuellen, 
     patientenspezifischen Modells der Lunge. Dieses ermöglicht eine 
     automatisierte, personalisierte und präzise Vorhersage der 
     optimalen Beatmungsparameter. 
   - Auch das Berliner Start-up mediaire setzt auf Künstliche 
     Intelligenz, um die medizinische Versorgung zu verbessern. 
     mediaire hat ein KI-basiertes Diagnose-Report-System entwickelt,
     das Radiologen trotz Zeitdruck fundierte Diagnosen ermöglicht. 
     Beispielweise werden bei Aufnahmen des Gehirns automatisch die 
     Volumenverluste in bestimmten Hirnregionen gemessen, um so 
     Hinweise auf Krankheiten wie Alzheimer und Parkinson zu geben. 
   - Die Gründer von QuantiCor aus Darmstadt haben ein eigenes 
     Verschlüsselungsverfahren entwickelt, dem das sogenannte 
     mathematische Gitterproblem zugrunde liegt. Der Clou: Selbst 
     Quantencomputer, eine neue Generation von leistungsstarken 
     Rechnern, werden ihre Verschlüsselungstechnik in Zukunft nicht 
     brechen können. Zugleich erfordert das Verfahren von QuantiCor 
     keinen hohen Rechen- und Ressourcenaufwand und eignet sich daher
     insbesondere für Anwendungen im Internet der Dinge. 

Über den "Gründerwettbewerb - Digitale Innovationen"

Der "Gründerwettbewerb - Digitale Innovationen" ist ein Ideenwettbewerb, ausgerichtet vom Bundesministerium für Wirtschaft und Energie (BMWi). Jährlich finden zwei Wettbewerbsrunden statt, in deren Rahmen eine Jury mit Expertinnen und Experten aus Wissenschaft und Wirtschaft jeweils bis zu sechs Gründungsideen mit Hauptpreisen von je 32.000 Euro auszeichnet. Darüber hinaus erhalten bis zu fünfzehn weitere Gründungsideen je 7.000 Euro. Der thematisch wechselnde Sonderpreis ist mit 10.000 Euro dotiert. Alle Teilnehmerinnen und Teilnehmer erhalten eine schriftliche Einschätzung ihrer Gründungsidee sowie Coaching und Beratung.

Pressekontakt:

Hanna Irmisch
LoeschHundLiepold Kommunikation GmbH
Hauptstraße 28, 10827 Berlin
Telefon: 030 - 40 00 652 - 13, Fax: 030 - 40 00 652 - 20,
E-Mail: gruenderwettbewerb_presse@lhlk.de

Original-Content von: Gründerwettbewerb - Digitale Innovationen, übermittelt durch news aktuell

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