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ADAC: Sternbrücke wir zur Staufalle Nr.1

Sternbrücke wird zur Staufalle Nr.1

Hamburg Die geplante Vorzugsvariante zur Verkehrsführung nach dem Neubau der Sternbrücke wird für unnötige Probleme sorgen. Dabei gäbe es eine bessere Lösung.

Wie soll der Verkehr an der Sternbrücke fließen, nachdem die neue Brücke eingesetzt wurde? Die Überlegungen dazu laufen bereits seit über zehn Jahren. Ursprünglich wurde von der Planungsgesellschaft ARGUS ein Modell favorisiert, in dem sowohl in der Stresemannstraße als auch der Max-Brauer-Allee der Verkehr auf vier Spuren unter der Brücke fließt. Um Staus zu vermeiden, war jeweils eine Fahrbahn pro Richtung für das Rechtsabbiegen vorgesehen. Dazu noch Fahrrad – und Fußwege auf jeder Seite. Nach Aussagen der Planer eine der besten Lösungen für den Kreuzungsbereich.

Der Hamburger Senat präsentiert aber ohne Not eine andere Möglichkeit, die diesen Bereich zur Staufalle macht. In der aktuellen Vorzugsvariante ist die Stresemannstraße einspurig und das Rechtsabbiegen verboten. Die hierfür geplante Fahrbahn wird zur Busspur. Diese ist aber für das Busbeschleunigungsprogramm nach Aussagen der Planer gar nicht nötig.

In der aktuellen Vorzugsvariante werden hinsichtlich der Qualitätsstufen im Bereich Verkehrsplanung und Verkehrsflussanalyse (Level of Service (LoS) von A bis F) mit B bis D geplant. Der ADAC hält die Kategorie C für noch akzeptabel. Kategorie D sollte in der Planung allerdings nicht weiterverfolgt werden.

„Als Ergebnis werden wir hier gerade zu den Stoßzeiten ellenlange Staus erleben!“, meint Christof Tietgen, Sprecher des ADAC Hansa e.V. „Außerdem besteht die Gefahr, dass viele, die rechts abbiegen möchten, in die Seitenstraßen ausweichen, so dass dort die Anzahl der Autos und die Lärmbelästigung ansteigen wird. Besonders ärgerlich ist aber: Obwohl nach dem Bau mehr Platz wäre, wird der Raum für den Autoverkehr kleiner und somit ein großes Potential für Probleme geschaffen.“

Der ADAC fordert daher auf die vorhandenen 4-streifigen Varianten der ARGUS-Verkehrsplaner zurückzukehren und so für mehr Sicherheit und einen besseren Verkehrsfluss zu sorgen.

Zudem wird es in Zukunft durch die Instandsetzung der maroden Straßen und Brücken in Hamburg Ausweichverkehre um die Baustellen herum geben. Der Druck auf die Hauptverkehrsstraßen steigt somit weiter an. Deswegen ist es immens wichtig, nicht mit zu geringen Verkehrsmengen zu planen. Genau diese Gefahr ist aber bei dem Umbau des Kreuzungsbereichs an der Sternbrücke gegeben.

Christof Tietgen

Leiter

Presse- und Öffentlichkeitsarbeit

ADAC Hansa e.V.

Amsinckstr. 41

20097 Hamburg 
T +49 40 23 91 93 57

F +49 175 20 48 54 8

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