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Mitteldeutsche Zeitung

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  • 08.08.2017 – 02:00

    Mitteldeutsche Zeitung: Gewalt Kampf der Extreme

    Halle (ots) - Der Chemnitzer Extremismus-Forscher Prof. Eckhard Jesse warnt vor zunehmenden Auseinandersetzungen zwischen Rechts- und Linksextremisten. Das berichtet die in Halle erscheinende Mitteldeutsche Zeitung (Dienstag-Ausgabe). Mit Blick auf die wachsende Zahl rechtsextremer Gewalttaten in Sachsen-Anhalt sagte Jesse: "Auch linke Gewalt wird zunehmen." Gewalt von rechts ziehe häufig Gewalt von links nach sich, ...

  • 07.08.2017 – 19:18

    Mitteldeutsche Zeitung: zur Regierungskrise in Niedersachsen

    Halle (ots) - Nun also auch noch Christian Wulff. Der frühere Bundespräsident wird vom Staat großzügig alimentiert und hat sich zusätzlich als Prokurist für ein türkisches Modeunternehmen verdingt. Angesichts der großen Dieselautostaatsaffäre, wirft sie ein Schlaglicht auf die gesellschaftlichen Verhältnisse in Deutschland. Besser gesagt: auf die Missverhältnisse. Gemeint ist die Nähe von Politik und ...

  • 04.08.2017 – 18:36

    Mitteldeutsche Zeitung: zum Bamf

    Halle (ots) - Behördenschlamperei kann im Einzelfall höchst ärgerlich sein. Sie kann entsetzliche Folgen haben, etwa wenn Informationen über Terrorverdächtige nicht ausgetauscht werden. Bedenklich wird es, wenn die Schlamperei zum System wird und sich Fehler auf Fehler türmt. Das Ausländerzentralregister kann einiges besser machen. In der Flüchtlingspolitik steht dabei wohl eine Korrektur in interessanter Richtung an: Die Regierung wird wohl ihre Zahlen über ...

  • 04.08.2017 – 18:34

    Mitteldeutsche Zeitung: zu SPD und Niedersachsen

    Halle (ots) - Die Stärke der SPD ist, dass sie diesmal geschlossen ist. Kandidat und Programm passen zusammen. Schulz führt die Partei geschickter als Sigmar Gabriel. Die große Schwäche der SPD liegt darin, dass sie keine absehbare Machtoption außer der Großen Koalition hat. Es scheint immer mehr durch, dass die SPD mit der Linken auch diesmal weder regieren kann noch will. Eine Ampel-Koalition unter Einbeziehung ...

  • 04.08.2017 – 18:32

    Mitteldeutsche Zeitung: zum Diesel

    Halle (ots) - Wer es mit sauberer Luft wirklich ernst meint, muss mit anderen Instrumenten agieren. Etwa mit der Einführung einer blauen Plakette für Innenstädte. Die würde alten Diesel-Stinkern das Befahren der Umweltzonen in vielen Städten verbieten. Nur so lässt sich schnell und anhaltend die Nachfrage nach umweltfreundlichen Autos massiv steigern und die Luftqualität deutlich verbessern - ganz ohne Pseudo-Prämien. Pressekontakt: Mitteldeutsche Zeitung Hartmut ...

  • 04.08.2017 – 18:30

    Mitteldeutsche Zeitung: Wirtschaft/Lebensmittel Skandal um Gift-Eier erreicht Sachsen-Anhalt

    Halle (ots) - Der Fipronil-Skandal hat Sachsen-Anhalt erreicht. Nach Informationen der in Halle erscheinenden Mitteldeutschen Zeitung (Wochenendausgabe) gelangten mit dem Insektengift belastete Eier aus mindestens drei betroffenen niederländischen Betrieben in den Lebensmittelhandel im Land. In einem Rewe-Markt in Sangerhausen (Mansfeld-Südharz) wurden noch am ...

  • 03.08.2017 – 18:54

    Mitteldeutsche Zeitung: zu US-Einwanderung

    Halle (ots) - In einer globalisierten Welt macht es Sinn, neben dem Asylrecht für Verfolgte ein Regelwerk zu schaffen, das die legale Einwanderung an Kriterien wie Ausbildung oder Job-Chancen bindet. Kanada macht das mit seinem Punktesystem vor. Doch darum geht es Trump gar nicht. Ansonsten könnte er zu einer Zeit, in der die US-Wirtschaft boomt und Experten bald das Fehlen von Millionen Arbeitskräften voraussagen, ...

  • 03.08.2017 – 18:52

    Mitteldeutsche Zeitung: zu Gift-Eiern

    Halle (ots) - Die Stichproben der Lebensmittelkontrolleure bleiben ein Tropfen auf den heißen Stein. Das liegt vor allem daran, dass den Aufsehern - auch in Deutschland - nach wie vor das Personal fehlt, um mehr Wirkung zu entfalten. Das ist geradezu eine Einladung für unseriöse Geschäftemacher und Betrüger. Sie wissen, dass mit minderwertiger Ware in der Lebensmittelbranche satte Renditen möglich sind. Es kommt ...

  • 02.08.2017 – 19:03

    Mitteldeutsche Zeitung: zu Nebenverdiensten

    Halle (ots) - Keine Frage: Es ist das Recht von Parlamentariern, nebenher anderen Tätigkeiten nachzugehen. Gleichzeitig müssen sie laut Gesetz aber sicherstellen, dass ihre Arbeit als Abgeordnete auch wirklich im Mittelpunkt steht. Unabhängig von den Vorschriften muss jeder einzelne sich fragen, ob er wirklich gewillt ist, den hohen Anforderungen eines Mandats auch tatsächlich nachzukommen. Niemand ist gezwungen, ...

  • 02.08.2017 – 19:01

    Mitteldeutsche Zeitung: zu Diesel

    Halle (ots) - Lange bevor die Betrügereien bei Volkswagen aufgedeckt wurden, konnten Umweltschützer allein schon aufgrund der Messwerte für Luftschadstoffe schlussfolgern, dass die offiziellen Angaben für NOX und der tatsächliche Ausstoß der Fahrzeuge nicht zusammenpassen, dass da also getrickst wird. Selbst die Einleitung eines Vertragsverletzungsverfahrens durch die Europäische Kommission konnte die Koalition der Wegseher in Rathäusern und Ministerien nicht ...

  • 02.08.2017 – 18:58

    Mitteldeutsche Zeitung: zu Neymar

    Halle (ots) - 222 000 000 Euro, das ist rund das 44-fache des Marktwertes aller Spieler des Drittligisten Hallescher FC. 6 638 Jahre müsste ein deutscher Arbeitnehmer mit Durchschnittslohn dafür arbeiten. Und genau diese Fans sollen den Irrsinn später refinanzieren, Trikots, TV-Pakete, Tickets kaufen - zu explodierenden Preisen. Es ist nicht mehr fern, dass der Volkssport Fußball nur noch Entertainment für Reiche sein wird. Man hofft nur noch, dass diese Blase bald ...

  • 01.08.2017 – 18:44

    Mitteldeutsche Zeitung: zu Merkel und Dieselgipfel

    Halle (ots) - Es gibt die strategische Weisheit für Politiker und andere Führungskräfte, sich von den richtig großen Krisen lieber fern zu halten. Es kann aber auch das umgekehrte passieren: Wer sich zu lange von Krisen fernhält, verliert womöglich erst recht. Das hat Edmund Stoiber im Bundestagswahlkampf 2002 erfahren, als er es seinem Gegner Gerhard Schröder überließ, das damalige Sommerhochwasser in ...

  • 01.08.2017 – 18:43

    Mitteldeutsche Zeitung: zu Trump

    Halle (ots) - Nach einem halben Jahr hat Trump eine beachtliche Spur der Verwüstung hinterlassen. Geschafft hat der narzisstische Herrscher so gut wie nichts: keine Mauer zu Mexiko. Keine Steuerreform. Keine Gesundheitsreform. Fast alle Verbündeten im Ausland hat er vor den Kopf gestoßen. Niemand weiß mehr, wo die einstige Führungsmacht des Westens steht. Je deutlicher aber Trumps politische Erfolglosigkeit wird, desto mehr verschärft der Präsident zur Ablenkung ...

  • 01.08.2017 – 18:36

    Mitteldeutsche Zeitung: zu Zuwanderungszahlen

    Halle (ots) - Das Schwinden der christlichen Leitkultur hat wiederum mit Zuwanderung nichts zu tun. Die wachsende Zahl der Menschen mit Migrationshintergrund ist denn auch in erster Linie ein Beleg für die Anziehungskraft, die unser Land genießt. Das zeigt sich nicht zuletzt an den Kraftzentren Bayern und Baden-Württemberg. Dort ist die Bevölkerung konservativ und eher zuwanderungskritisch. Dennoch kommen die Menschen ...

  • 31.07.2017 – 19:21

    Mitteldeutsche Zeitung: zu Brexit und Steuererleichterungen

    Halle (ots) - Hierzulande nutzt Finanzminister Wolfgang Schäuble (CDU) die Ankündigungen der Briten und der US-Amerikaner bereits als Rechtfertigung, um die Öffentlichkeit davon zu überzeugen, dass auch die deutschen Konzerne eine Entlastung benötigten. Stand heute aber erschöpft sich der internationale Steuerwettlauf im Wesentlichen in vollmundigen Absichtserklärungen. Kein Grund für Hektik in Berlin. ...

  • 31.07.2017 – 19:10

    Mitteldeutsche Zeitung: zu Gesichtserkennung

    Halle (ots) - Man bräuchte für ein derartiges Konzept viel mehr von der Polizei kontrollierte Kameras, diese bräuchten eine viel bessere Bildauflösung - und all das kostet Milliarden. Das wird aber keine rationale Regierung tun, da Gesichtserkennung ja sehr leicht ausgehebelt werden kann. Das alles weiß auch Thomas de Maizière. Aber so ein Modellversuch vor der Bundestagswahl bringt Publicity. Und die ernüchternden ...

  • 31.07.2017 – 19:08

    Mitteldeutsche Zeitung: zu Russland-Sanktionen

    Halle (ots) - Ermöglicht werden Wirtschaftsstrafen auch gegen Unternehmen, die russische Gaspipelines unterstützen. Zufälligerweise würde es den USA enorm dabei helfen, ihren Anteil am Energiemarkt auszubauen, wenn der Gas-Gigant Russland Schwierigkeiten bekommt, sein Produkt zu liefern. Es handelt sich also um Protektionismus erster Güte. Die Bundesregierung muss nun erklären, warum die EU-Sanktionen sinnvoll sind, ...

  • 30.07.2017 – 18:02

    Mitteldeutsche Zeitung: zum Dieselskandal

    Halle (ots) - Die einen verzockten sich auf den Immobilienmärkten. Die anderen setzten auf Atom und Großkraftwerke und verschliefen den Wandel. Die Dritten verspekulierten sich bei der Entscheidung, welche Techniken echtes Zukunftspotenzial bergen. Eine Konstante verbindet die Krisen: Geht die Spekulation nicht auf, soll der Steuerzahler einspringen. Schon bei den Banken galt, dass zu einer Marktwirtschaft auch die ...

  • 30.07.2017 – 18:00

    Mitteldeutsche Zeitung: zu Terror in Deutschland

    Halle (ots) - Es handelt sich nicht um einen notleidenden Syrer oder Iraker, sondern einen Palästinenser aus den Vereinigten Arabischen Emiraten, der sich vorher bereits in drei anderen europäischen Ländern aufgehalten hat. Und auch wenn die übergroße Mehrheit der Flüchtlinge friedliebend ist, kann es noch einige andere seiner Sorte geben. Man kann sie nicht alle abschieben, jedenfalls nicht gleich. Dauerhaft ...

  • 30.07.2017 – 17:57

    Mitteldeutsche Zeitung: zu Trump

    Halle (ots) - Die Grabenkämpfe im Weißen Haus geraten außer Kontrolle. Dass ein neuer Stabschef daran etwas ändern kann, ist unwahrscheinlich. Trump selbst schafft das Chaos. Seine politische Erfolglosigkeit aber versucht er durch Angriffe auf Minderheiten und außenpolitische Drohungen zu kompensieren. In einer TV-Politserie könnte das unterhaltsam sein. In der Realität ist es brandgefährlich. Pressekontakt: Mitteldeutsche Zeitung Hartmut Augustin Telefon: 0345 565 ...

  • 30.07.2017 – 17:56

    Mitteldeutsche Zeitung: zum deutschen Schwimmsport

    Halle (ots) - Die rasante Talfahrt hält also an. Bei den letzten beiden Olympischen Spielen war die einst goldene Schwimmnation sogar leer ausgegangen. "Wir sichten mehr Karpfen als Delfine", hatte 2012 der damalige Sportdirektor Lutz Buschkow festgestellt. Doch auch der danach neu berufene Cheftrainer Henning Lambertz vermochte die Wende nicht einzuleiten. Obgleich er in seinem Fazit behauptete, die WM mache Mut. Kritik ...

  • 28.07.2017 – 18:28

    Mitteldeutsche Zeitung: zu Rechtsextremismus

    Halle (ots) - Kein Thema ist so vermint wie das des Rechtsextremismus in Ostdeutschland. Deshalb ist größte Sorgfalt Pflicht. An ihr hat es offensichtlich gefehlt. Sämtliche Zahlen belegen seit 1990 eindeutig, dass der Osten für Rechtsextremismus anfälliger ist als Westen, allen voran die Wahlerfolge für DVU, NPD und AfD und die Übergriffe auf Migranten. Man kann lange darüber debattieren, ob die Ursache dafür ...

  • 28.07.2017 – 18:26

    Mitteldeutsche Zeitung: zu Autobranche

    Halle (ots) - Bei der Mobilität wird vieles mit dem Weg von der Kutsche zum Automobil verglichen. Kanzlerin Angela Merkel hat das erkannt und beklagt. Mehrfach hat sie ihre Skepsis über die Entwicklung der Autobranche geäußert. Sie hat an den letzten deutschen Kaiser Wilhelm II. erinnert, der auf Pferde setzte und das Auto als "vorübergehende Erscheinung" bezeichnete. Sie hat gesagt, es sei nicht klar, ob die ...