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Mitteldeutsche Zeitung

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  • 08.02.2018 – 18:35

    Mitteldeutsche Zeitung: zu Elon Musk

    Halle (ots) - Musk muss bei Tesla den Schritt von der Manufaktur für Kleinserien zum Massenhersteller für das Model 3 machen. Selbst mit den erfahrenen Produktionsexperten aus Deutschland, die er inzwischen angeheuert hat, ist das nicht in ein paar Wochen zu schaffen. Musk ist nicht der Typ, der sich für Details interessiert. Tesla wird auf absehbare Zeit weiter riesige Summen Geld verbrennen. Das positive Image wird ...

  • 08.02.2018 – 18:33

    Mitteldeutsche Zeitung: zu Olympia und Doping

    Halle (ots) - Immer wieder drängt sich der Verdacht auf, das System schreie geradezu nach Betrug. Als neulich Journalisten vorführten, mit welcher Leichtigkeit sich Dopingbehälter manipulieren ließen, kam heraus, dass dies maßgeblichen Institutionen lange bekannt war - nur hatten alle geschwiegen. Die Sponsoren und Fernsehsender zahlten dem IOC in der vergangenen Olympiade 5,5 Milliarden Euro; für den ...

  • 07.02.2018 – 18:39

    Mitteldeutsche Zeitung: zur katholischen Kirche und Finanzproblemen

    Halle (ots) - Fast zeitgleich zu den Eichstätter Eskapaden wurde die Misswirtschaft der katholischen Schulen in Hamburg bekannt. Viel zu geringe Rücklagen haben das Diaspora-Bistum an den Rand des Ruins gebracht. Dass die Kirchen wieder und wieder in solche Situationen geraten, ist kaum mehr erklär-, geschweige denn entschuldbar. Als größtes Hindernis erweisen ...

  • 07.02.2018 – 18:36

    Mitteldeutsche Zeitung: zum möglichen Aus der Zeitumstellung

    Halle (ots) - Die Europäische Kommission wird bald mit einem Vorschlag kommen und dürfte alle Konsequenzen des gemeinsamen Marktes im Auge haben. Und damit bleibt eigentlich nichts anderes denkbar, als die Zeitumstellung endgültig abzuschaffen. Doch damit ist die Frage, ob wir nun dauerhaft die normale oder die sommerliche Uhrzeit einführen, noch unbeantwortet. Tatsächlich besteht nach Meinung von Forschern der ...

  • 07.02.2018 – 18:35

    Mitteldeutsche Zeitung: zur GroKo und dem Osten

    Halle (ots) - Künftig wird es keine spezielle Ost-Förderung mehr geben. Das hilft dem Osten! Denn es hatte sich im Westen eine Ost-Phobie festgesetzt, weil bei vielen der Eindruck entstanden ist, nur noch der Osten bekäme Fördergeld. Bedürftigkeit wird nun nach struktureller Schwäche definiert. Das hilft der Akzeptanz für Hilfen in Ost und West. Pressekontakt: Mitteldeutsche Zeitung Hartmut Augustin Telefon: 0345 ...

  • 06.02.2018 – 18:44

    Mitteldeutsche Zeitung: zu Metalltarifen

    Halle (ots) - Die Bedeutung der deutschen Auto- und Maschinenbauer für Europas Wirtschaft sollte man nicht unter-, aber auch nicht überschätzen. Diese kräftigen Aufschläge können sich die Metaller leisten, weil ihre Unternehmen im Geld schwimmen und die Aufträge kaum bewältigen können. So rosig sieht es nicht für alle Branchen aus, die den Metallabschluss nicht eins zu eins übernehmen können und werden - auch ...

  • 06.02.2018 – 18:42

    Mitteldeutsche Zeitung: zu Mitgliederentscheid in der SPD

    Halle (ots) - Dass die Mitgliederbeteiligung durch die SPD nicht gegen das Grundgesetz verstößt, haben die Richter am Bundesverfassungsgericht bereits vor vier Jahren festgestellt. Das Votum der Basis bindet den SPD-Vorstand, aber nicht den einzelnen Parlamentarier. Der ist, wie auch in allen anderen Fragen, allein seinem Gewissen unterworfen. Diese Freiheit garantiert ihm das Grundgesetz. Der Abgeordnete muss sie sich ...

  • 06.02.2018 – 18:41

    Mitteldeutsche Zeitung: zur EU-Erweiterung

    Halle (ots) - Die Tür steht offen, aber in Wirklichkeit ist es nur ein kleiner Spalt. Die Nennung einer Jahreszahl mag in der aufgeheizten, politischen Debatte um eine Erweiterung der EU für Schnappatmung bei jenen sorgen, denen schon der Beitritt Rumäniens und Bulgariens zu viel war. Ein Grund für ernsthafte Aufregung besteht allerdings nicht. Der Westbalkan wird, wenn nicht alles täuscht, noch viele Jahre nicht zur ...

  • 05.02.2018 – 18:43

    Mitteldeutsche Zeitung: zu Cannabis

    Halle (ots) - Man muss sogar die Frage stellen, ob es die Aufgabe des Staates ist, Marihuana zu verbieten, wenn derselbe Staat viel Steuergeld einnimmt, weil sich die Menschen an legalen Drogen wie Alkohol oder Nikotin berauschen. Warum eigentlich machen wir es hierzulande nicht den Amerikanern nach, die in zahlreichen Bundesstaaten Marihuana unter strengen Auflagen legalisiert haben und dann zumindest einen Teil der ...

  • 05.02.2018 – 02:00

    Mitteldeutsche Zeitung: Caritas muss Bio-Landgut Glüsig verkaufen

    Halle (ots) - Der katholische Wohlfahrtsverband Caritas muss sich von einem Vorzeige-Projekt trennen. Das ökologisch betriebene Gut Glüsig (Landkreis Börde) mit Sachsen-Anhalts größter Bio-Schlachterei steht zum Verkauf. "Wir konnten das Gut leider nicht wirtschaftlich stabil führen", bestätigt Verena Müller, Geschäftsführerin des Caritas-Regionalverbandes Magdeburg, der in Halle erscheinenden Mitteldeutschen ...

  • 02.02.2018 – 18:51

    Mitteldeutsche Zeitung: zu Deutsche Bank, Bilanzminus und Boni

    Halle (ots) - Investmentbanker sind jedoch oft ein spezieller Schlag Mensch. Häufig sehr jung, ehrgeizig, örtlich flexibel und aufs Monetäre fixiert. Dass ein Arbeitgeber sich jedoch von diesen Mitarbeitern quasi erpressen lässt - "Geld her, oder ich gehe" - ist ein verheerendes Zeichen. Eher sollte er erwidern: "Dann geh doch". Denn schreibt ein Unternehmen ...

  • 01.02.2018 – 19:03

    Mitteldeutsche Zeitung: zu EU und Trinkwasser

    Halle (ots) - Trinkwasser für alle, öffentlicher Zugang zu sauberem Wasser auch für schutzbedürftige Personen, Kampf gegen Schadstoffe in Flüssen und Meeren sowie die Verunreinigung durch schlechte Leitungen - Europa darf nicht weniger wollen. Und es muss dafür sorgen, dass Wasser kein lukrativer Rohstoff für Spekulanten. Doch alle diese Errungenschaften kosten Geld, das nicht alle Mitgliedstaaten haben. Deshalb ...

  • 01.02.2018 – 18:57

    Mitteldeutsche Zeitung: zum Raser-Urteil

    Halle (ots) - Das Extrem war ein Urteil des Berliner Landgerichts, das vor einem Jahr lebenslängliche Freiheitsstrafe wegen Mordes verhängte. Das geht schon sehr weit. In der Konsequenz hieße dies, dass jeder der rast, ohne dass etwas passiert, wegen Mordversuchs verurteilt werden müsste. Vielleicht deshalb griff das Berliner Landgericht zu der seltsamen Konstruktion, dass es den Tötungsvorsatz nur für die letzte ...

  • 01.02.2018 – 02:00

    Mitteldeutsche Zeitung: Sachsen-Anhalt/Politik Sachsen-Anhalt hinkt bei E-Mobilität hinterher

    Halle (ots) - Sachsen-Anhalt gerät in Sachen Elektromobilität ins Hintertreffen. Sachsen-Anhalt rangiert mit lediglich 211 Ladestellen und gut 700 Elektroautos das Land im Bundesvergleich auf einem hinteren Platz. Das geht aus Zahlen des Verkehrsministeriums und des Kraftfahrtbundesamtes hervor. Nur knapp die Hälfte der Landkreise und kreisfreien Städte in ...

  • 31.01.2018 – 18:32

    Mitteldeutsche Zeitung: zu Trump

    Halle (ots) - Nein, Trump ist kein Versöhner. Er ist ein Spalter. Begeistert pries er den Wegfall der Versicherungspflicht bei Obamacare an. Tatsächlich wird dadurch ein dreistelliger Milliardenbetrag für Steuergeschenke an Unternehmen und Reiche frei, während gleichzeitig mehrere Millionen alte oder kranke Amerikaner ihren Versicherungsschutz verlieren dürften. Zieht man den Schleier des patriotischen Pathos' beiseite, stellt sich die Lage der Nation daher eher ...

  • 31.01.2018 – 18:30

    Mitteldeutsche Zeitung: zur Pflege

    Halle (ots) - All das ist richtig, könnte sich aber aus mehreren Gründen als Symbolpolitik erweisen - insbesondere für die Altenpflege, wo die Schwierigkeiten am größten sind. Alle Maßnahmen nutzen schließlich nichts, wenn es nicht genug Bewerber für einen Pflegejob gibt. Und das ist leider der Fall. Wenn dann auch noch von der Politik Vorhaben umgesetzt werden, die die Krankenpflege stärken, dann wird es für die Altenpflege noch enger - schließlich konkurrieren ...

  • 31.01.2018 – 02:00

    Mitteldeutsche Zeitung: Wirtschaft/Verkehr Landesrechnungshof prüft Bahn-Verträge

    Halle (ots) - Nach dem Erlass von Strafzahlungen für Zugbetreiber in Sachsen-Anhalt will der Landesrechnungshof der landeseigenen Nahverkehrsgesellschaft Nasa auf die Finger schauen. Die Behörde wolle die Verkehrsverträge, die die Nasa mit verschiedenen Bahnunternehmen geschlossen hat, auf Wirtschaftlichkeit überprüfen, berichtete die Mitteldeutsche Zeitung ...

  • 30.01.2018 – 18:45

    Mitteldeutsche Zeitung: zur Debatte über den Russland-Boykott:

    Halle (ots) - Der Satz "Wir im Osten kennen die Russen" hat freilich noch eine politische Dimension. Denn in ihm schwingt ein zweiter Teil mit, der da lautet "... und Ihr im Westen nicht". Da ist ja was dran. Viele Ostdeutsche haben zwar bis 1989 nicht nur gute Erfahrungen mit den Russen gemacht. Und sie wurden nach 1989 auch nicht vom Westen unterjocht. Dennoch ...

  • 30.01.2018 – 18:42

    Mitteldeutsche Zeitung: zur Einigung beim Familien-Nachzug:

    Halle (ots) - Für die große Gruppe von subsidiär geschützten Flüchtlingen wird nur Familiennachzug von 1 000 Menschen im Monat ermöglicht. Von der Härtefallregelung, die Teil der Neuregelung sein soll, haben in der Vergangenheit nur sehr wenige Menschen profitieren können. Die künftige Koalition hilft also vor allem sich selbst und weniger den Flüchtlingen. Das ist ein Problem für die gesamte Gesellschaft: Mit ...

  • 29.01.2018 – 19:01

    Mitteldeutsche Zeitung: zur Pisa-Sonderauswertung

    Halle (ots) - Eines zeigt die Pisa-Sonderauswertung: Zusätzliche Mittel für die Bildung sind ein Schlüssel, mit dem sich Türen öffnen lassen. Doch Schüler sind auf die Chancen einer stärkeren individuellen Betreuung angewiesen. Lehrer benötigen Zeit, sich regelmäßig gegenseitig im Unterricht zu besuchen. Dazu braucht es mehr Geld. Es ist aber auch ein Kulturwandel in deutschen Klassenräumen erforderlich. ...

  • 29.01.2018 – 18:59

    Mitteldeutsche Zeitung: zu Stickstoff-Tests

    Halle (ots) - Abseits manchen Zweifels, den solche interessengeleitete Auftragsforschung wecken mag, stellt sich eine viel fundamentalere Frage: Wie wäre es zu verantworten, wenn die Versuchsbegasung den Probanden geschadet hätte? Die Antwort lautet: Überhaupt nicht! Es bleibt im wahren Wortsinn unfassbar, dass diese Tests von einer Branche veranlasst wurden, die seit Jahren systematisch und mit teils betrügerischen ...