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12.07.2020 – 08:19

Feuerwehr Hamburg

FW-HH: Brennender Müllcontainer setzt Fassadenteile eines Wohn- und Geschäftshauses in Brand - Feuerwehr Hamburg rettet 26 Bewohner durch frühes Eingreifen

Hamburg (ots)

12.07.2020, 02.50 Uhr, Hamburg Karolinenviertel, Feuer 2. Alarmstufe mit Menschenleben in Gefahr, Schanzenstraße

In den frühen Morgenstunden wurde der Rettungsleitstelle der Feuerwehr Hamburg über den Notruf 112 ein brennender Müllcontainer im Hinterhof eines Wohn- und Geschäftshauses, in der Schanzen-straße gemeldet. Daraufhin wurde zunächst ein Löschfahrzeug der zuständigen Feuer- und Rettungswache alarmiert. Die Besatzung eines Löschfahrzeuges der Freiwilligen Feuerwehr Eimsbüttel, die sich zufällig auf dem Rückweg von einem Einsatz in einer benachbarten Nebenstraße befand, erkundete vor Ort einen im Vollbrand stehenden Müllcontainer, unmittelbar angrenzend an die Hausfassade des fünfgeschossigen Gebäudes in geschlossener Bauweise. Flammen hatten die Fassadenisolierung des energetisch sanierten Hauses bereits in Brand gesetzt, sodass diese auf einer Fläche von etwa 15 Quadratmetern bis ins erste Obergeschoss unter starker Rauchentwicklung brannte. Weil ein Fenster zum unmittelbar angrenzenden Treppenraum durch die enorme Hitzeentwicklung bereits zerstört war, somit Brandrauch in den Flucht- und Rettungsweg eindringen konnte und sich bereits mehrere Bewohner auf den Balkonen der oberen Etagen an der Vorderseite des Gebäudes bemerkbar machten, forderte der Einsatzleiter mit dem Alarmstichwort "Feuer 2 - Menschenleben in Gefahr" weitere Lösch- und Sonderfahrzeuge sowie zusätzliche Rettungskräfte nach. Während ein Löschtrupp unter umluftunabhängigem Atemschutz mit einem C-Rohr eine weitere Brandausbreitung verhinderte, gelang es mehreren Rettungstrupps im weiteren Verlauf insgesamt 26 Bewohner, zum Teil mit Brandfluchthauben, aus dem Gebäude zu retten. Hierbei wurde ein auch spezieller Hochdruckbelüfter zur Entrauchung des Treppenraumes eingesetzt. Nachdem ein mitalarmierter Notarzt alle geretteten Personen gesichtet hatte, wurde eine weibliche Patientin mit dem Verdacht einer Rauchgasvergiftung durch Notfallsanitäter rettungsdienstlich versorgt und später mit einem Rettungswagen in eine nahegelegene Klink befördert. Die übrigen Bewohner blieben unverletzt und wurden durch die Einsatzkräfte in einem Großraumrettungswagen betreut. Das Feuer konnte zwischenzeitlich schnell gelöscht werden. Nach Abschluss der Nachlösch- und Belüftungsarbeiten sowie der Kontrolle sämtlicher Wohneinheiten auf Rauchfreiheit und mögliche Glut- oder Wärmenester erfolgte die Übergabe der Einsatzstelle an die Polizei zur Brandursachenermittlung. Eine Klärung der weitere Unterbringen oder Rückkehr der Bewohner ins Gebäude wurde im späteren Verlauf in Absprache mit dem zuständigen Bezirksamtsmitarbeiter durch die Polizei geklärt.

Insgesamt waren rund 50 Einsatzkräfte der Feuerwehr Hamburg - zwei Löschgruppen der Berufsfeuerwehr, ein Führungsdienst B, ein Umweltdienst, ein Wechselladefahrzeug mit Abrollbehälter Atemschutz, der diensthabende Pressesprecher, ein Notarzteinsatzfahrzeug, zwei Rettungswagen, ein Großraumrettungswagen, zwei Freiwillige Feuerwehren, ein Bereichsführer FF - vor Ort im Einsatz.

Rückfragen bitte an:

Feuerwehr Hamburg
Presse- und Öffentlichkeitsarbeit
Torsten Wesselly
Telefon: 040/42851 51 51
E-Mail: presse@feuerwehr.hamburg.de
http://www.feuerwehr.hamburg.de

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