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06.04.2020 – 13:29

Polizei Düren

POL-DN: Reger Ausflugsverkehr in der Eifel

Hürtgenwald/Nideggen/Heimbach (ots)

Am Sonntag überwachten Beamte des Dürener Verkehrsdienstes den Motorradverkehr in der Eifel. Sie hatten alle Hände voll zu tun.

Dabei galt es nicht nur, die zahlreichen Verkehrsverstöße zu ahnden, sondern auch die Ansammlungen von Motorradfahrern aufzulösen, die sich an diversen Parkplätzen bildeten. Mit Hinweis auf das Kontaktverbot kamen die Kradfahrer den Aufforderungen der Beamten auch sofort nach.

Der Fahrer des polizeilichen ProVida-Krades stoppte insgesamt 20 Motorradfahrer wegen zu schnellen Fahrens und riskanten Überholens. Die Fahrer gaben einhellig an, dass man das erste wirklich schöne Wetter für die erste Spritztour des Jahres nutzen wollte.

Als Erinnerung an diese erste Ausfahrt erhalten zwölf Biker in Kürze Bußgeldbescheide, die auch jeweils Fahrverbote beinhalten werden. Alle waren mindestens 41 km/h schneller als erlaubt.

So beschleunigte zum Beispiel ein 28-jähriger Kölner sein Krad auf der L 15 in Richtung Hasenfeld so stark, dass eine Geschwindigkeit von 151 km/h bei zulässigen 50 km/h aufgezeichnet wurde. Bei diesem Verstoß sind dann 1200 Euro Bußgeld sowie drei Monate Fahrverbot fällig.

Eine sechsköpfige Gruppe aus den Niederlanden fiel auf der Panoramastraße unangenehm auf. Im 70er-Bereich erreichten die sechs satte 136 km/h. Die Weiterfahrt wurde er nach Bezahlen einer Sicherheitsleistung gestattet.

Die anderen acht sanktionierten Motorradfahrer kommen mit einem Bußgeld und einem Punkt in Flensburg davon. Sie hatten entweder ein Überholverbot missachtet oder waren nicht ganz so schnell unterwegs.

Abschließend bleibt festzuhalten, dass alle Appelle, trotz schönen Wetters zu Hause zu bleiben, um die Ansteckungsrate zu senken, zumindest bei den Motorradfahrern in der Eifel nicht fruchteten. Auch wenn das Motorradfahren an sich aus Infektionssicht kein Problem darstellt, so ist das gemeinsame Anhalten, Pausieren, Klönen und sonstiges auf den beliebten Parkplätzen sehr wohl ein Problem und nach der Coronaschutzverordnung nicht erlaubt. Die Polizei wird in den nächsten Wochen hierauf verstärkt achten.

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