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BPOL NRW: Hilfeersuchen endet in Angriff, Beleidigung und Widerstand. Bundespolizei vollzieht Einweisung in ein Krankenhaus

Dortmund (ots)

Am 12. Februar forderte ein Mann penetrant die Ortung seines Smartphones und weigerte sich, die Wache zu verlassen. Es folgten ein Schlag gegen einen Polizisten und Widerstand gegen die Maßnahmen. Die Bundespolizei brachte den Mann in eine psychiatrische Klinik.

Gegen 2:10 Uhr klingelte der polnische Staatsbürger bei der Bundespolizei am Dortmunder Hauptbahnhof und bat um Hilfe. Er forderte die Beamten auf, sein Smartphone zu suchen und zu orten. Da dies technisch nicht möglich war, forderten die Einsatzkräfte den 41-Jährigen auf, die Diensträume zu verlassen und zu einem späteren Zeitpunkt erneut zu erscheinen. Hiermit zeigte sich der Mann, der zunehmend aggressiver wurde, nicht einverstanden. Beim Hinausbegleiten schlug er einem Beamten plötzlich mit der Faust ins Gesicht. Die Bundespolizisten unterbanden einen weiteren Angriff, brachten den Angreifer zu Boden und fixierten ihn mit Handfesseln. Dabei leistete der Tatverdächtige Widerstand, beleidigte und bedrohte die Uniformierten mit dem Tod und spuckte sie an. Nach erfolgter Belehrung in den Gewahrsamsräumen äußerte sich der Beschuldigte nicht zu den Tatvorwürfen. Bei der Durchsuchung seiner mitgeführten Gegenstände fanden die Beamten Unterlagen über eine zwangsweise Einweisung in eine psychiatrische Einrichtung. Bei einer telefonischen Rücksprache mit der Klinik fanden die Bundespolizisten heraus, dass sich der Mann gegen den ärztlichen Rat selbst entlassen hatte. Ein Mitarbeiter des Ordnungsamtes bestätigte das Vorhaben, den Aggressor erneut zwangsweise in eine Klinik einzuweisen, sodass er mit Hilfe des Rettungsdienstes in ein Krankenhaus gebracht wurde.

Die Bundespolizei leitete ein Ermittlungsverfahren wegen Widerstandes gegen und tätlichen Angriffs auf Vollstreckungsbeamte, Bedrohung und Beleidigung ein. Die Beamten verblieben dienstfähig.

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