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Polizeiinspektion Wilhelmshaven/Friesland

POL-WHV: Verkehrsunfallstatistik 2025 der Polizeiinspektion Wilhelmshaven/Friesland

Wilhelmshaven (ots)

Verkehrsunfallzahlen in der Polizeiinspektion Wilhelmshaven/Friesland leicht gestiegen - deutlicher Rückgang bei Verkehrsunfällen mit Radfahrenden, Zunahme bei motorisierten Zweirädern, Pedelecs und E-Scooter - Bereich der Polizeiinspektion Wilhelmshaven/Friesland Im Jahr 2025 sind mehr Verkehrsunfälle als im Jahr 2024 zu verzeichnen. Insgesamt wurden im Zuständigkeitsbereich der Polizeiinspektion (Stadt Wilhelmshaven und Landkreis Friesland) 4.325 Verkehrsunfälle polizeilich aufgenommen. Im Vergleich zum Vorjahr entspricht dies einer Zunahme um 125 Unfälle (+2,98 %). Mit insgesamt 137.499 zugelassenen Kraftfahrzeugen wurde erneut ein Höchststand erreicht. Unfalltote und Verletzte Im Jahr 2025 wurden im Bereich der Polizeiinspektion Wilhelmshaven/Friesland im Vergleich zum Vorjahr drei Verkehrstote mehr verzeichnet. Insgesamt kam es zu fünf Verkehrsunfällen mit jeweils einer tödlich verletzten Person. Jeder Verkehrsunfall mit tödlichen Folgen ist - wie bereits im Jahr 2024 - tragisch und auf individuelle Ursachen zurückzuführen. In der Stadt Wilhelmshaven ereigneten sich zwei tödliche Verkehrsunfälle mit Pedelecfahrenden, ein tödlicher Verkehrsunfall mit einer Fußgängerin sowie ein weiterer mit einem dreirädrigen Kleinstfahrzeug. Auch im Landkreis Friesland kam eine Fußgängerin bei einem Verkehrsunfall ums Leben. Die Zahl der bei Verkehrsunfällen verletzten Personen lag im Jahr 2025 bei 834 (2024: 843; -1,07 %). Davon erlitten 724 Personen leichte und 105 Personen schwere Verletzungen, die eine stationäre Krankenhausbehandlung erforderlich machten; 5 Personen wurden bei einem Unfall tödlich verletzt. Die Zahl der Leichtverletzten sank im Vergleich zum Vorjahr um fünf Personen. Bei den Schwerverletzten wurde mit 105 Betroffenen der niedrigste Stand im Zehnjahresvergleich erreicht. Fußgänger/Motorisierte Zweiräder/Fahrräder/Pedelec/E-Scooter/Senioren/Kinder Fußgänger Die Entwicklung der Verkehrsunfälle unter Beteiligung von Fußgängern ist nahezu konstant geblieben. Während im Jahr 2024 insgesamt 87 Fußgänger beteiligt waren, lag die Zahl 2025 bei 86 Personen. Die Anzahl der verletzten Fußgängerinnen und Fußgänger ist hingegen leicht gestiegen - von 64 auf 67 Personen. Motorisierte Zweiräder Im Bereich der motorisierten Zweiräder ist eine leichte Zunahme des Unfallgeschehens festzustellen. Die Zahl der Beteiligungen stieg von 138 auf 141 (+2,17 %). Demgegenüber ist die Anzahl der beteiligten Radfahrenden von 373 auf 342 (-8,31 %) gesunken. Auch die Zahl der verletzten Radfahrenden ging von 278 auf 242 zurück (-12,95 %). Pedelec Der steigende Trend aus dem Jahr 2024 bei den verunfallten Pedelecfahrenden setzte sich auch 2025 fort. Die Zahl der Verkehrsunfälle unter Beteiligung von Pedelecfahrenden erhöhte sich von 122 auf 137 (+12,30 %). Insgesamt wurden dabei 110 Personen verletzt. Zwei Personen kamen ums Leben, und 30 Personen wurden so schwer verletzt, dass ein Krankenhausaufenthalt erforderlich war. E-Scooter Die Zunahme der Verkehrsunfälle mit Elektrokleinstfahrzeugen ist insbesondere auf E-Scooter zurückzuführen. Im Jahr 2024 wurden 44 Unfälle registriert, im Jahr 2025 stieg die Zahl auf 65 (+47,73 %). Im Stadtgebiet Wilhelmshaven ereigneten sich 42 dieser Unfälle, im Landkreis Friesland 23. Auch die Zahl der verletzten Personen stieg von 33 auf 43 (+30,30 %), darunter zwei Schwerverletzte. Wie bei motorisierten Zweirädern, Pedelecs und Fahrrädern zeigt sich auch hier das erhöhte Risiko bei der Nutzung dieser kleinen, aber schnellen und wendigen Fahrzeuge. Bei vier Unfällen standen die E-Scooter-Fahrenden unter Alkoholeinfluss. Senioren An den 4.325 Verkehrsunfällen waren 1.168 Seniorinnen und Senioren beteiligt. Mehr als zwei Drittel der Unfälle (71,83 %) wurden von ihnen selbst verursacht. Im Vergleich zum Vorjahr ist die Zahl der verletzten Seniorinnen und Senioren leicht von 139 auf 137 gesunken. Negativ ist jedoch zu bewerten, dass bei vier Verkehrsunfällen zwei Pedelecfahrende sowie zwei Fußgänger tödlich verletzt wurden.

Kinder

Von den 834 im Jahr 2025 verletzten Personen waren 84 Kinder unter 14 Jahren. Davon waren 37 mit dem Fahrrad und 13 als Fußgänger unterwegs. Damit nahmen etwa zwei Drittel der verletzten Kinder aktiv am Straßenverkehr teil. Schulwegunfälle Die Anzahl der Schulwegunfälle stieg 12 auf 21 an (+91,67 %). Obwohl jeder Schulwegunfall einer zu viel ist, zeigt dies, wie wichtig eine aktive Verkehrssicherheitsarbeit in diesem Bereich ist. Trunkenheitsfahrten Die Zahl der festgestellten Fahrten unter Alkoholeinfluss stieg von 186 auf 199. In 83 Fällen kam es dabei zu einem Verkehrsunfall (2024: 73; +6,12 %). Rauschgiftdelikte im Straßenverkehr / Cannabislegalisierung Im Jahr 2025 wurden 136 Fahrten unter Drogeneinfluss festgestellt. Dies entspricht einem Rückgang um 29 Fälle im Vergleich zu 2024 (156 Fahrten). In 18 Fällen kam es zu einem Unfall, wobei in neun Fällen (50 %) die Verkehrsteilnehmenden unter dem Einfluss von THC (Tetrahydrocannabinol) standen. Die Polizei setzt ihre Verkehrssicherheitsarbeit weiterhin konsequent fort, um Verkehrsunfälle unter Alkohol- und Drogeneinfluss zu reduzieren. Ein Schwerpunkt liegt dabei auf der Verkehrstüchtigkeit (Alkohol, Drogen, Medikamente, Müdigkeit sowie körperliche Mängel), insbesondere im präventiven Bereich. Verkehrsunfallfluchten Die Zahl der Verkehrsunfallfluchten im Zuständigkeitsbereich der Polizeiinspektion stieg im Jahr 2025 im Vergleich zum Vorjahr um 54 Fälle (+4,40 %) auf insgesamt 1.281 Straftaten. Davon konnten 566 Fälle (44,14 %) aufgeklärt werden. Die Aufklärungsquote ist im Vergleich zum Jahr 2024 im gesamten Zuständigkeitsbereich (Stadt Wilhelmshaven und Landkreis Friesland) um 4,86 % gestiegen. Die Polizei appelliert weiterhin an die Bevölkerung, durch Hinweise zur Aufklärung beizutragen.

Bereich der Stadt Wilhelmshaven

Die leichte Steigerung der Verkehrsunfallzahlen im Bereich der gesamten Polizeiinspektion Wilhelmshaven/Friesland spiegelt sich auch in der Stadt Wilhelmshaven wieder. Im Stadtgebiet wurden im Jahr 2025 insgesamt 2.143 Verkehrsunfälle polizeilich aufgenommen. Im Vergleich zum Jahr 2024 entspricht dieses einem Anstieg um 59 Unfälle (+2,83 %). Unfalltote und Verletzte Die Zahl der bei Verkehrsunfällen verletzten Personen in der Jadestadt lag im Jahr 2025 bei 381 (2024: 392; -2,81 %). Davon erlitten 336 Personen leichte und 41 Personen schwere Verletzungen. Unter den 381 verletzten Verkehrsteilnehmenden sind zudem vier Verkehrsunfälle mit tödlichem Ausgang zu verzeichnen. Fußgänger/Motorisierte Zweiräder/Fahrräder/Pedelec/E-Scooter/Senioren/Kinder Fußgänger Der seit 2023 rückläufige Trend konnte auch im Jahr 2025 fortgeführt werden. Im Stadtgebiet sank die Zahl der beteiligten Fußgänger im Vergleich zum Jahr 2024 von 49 auf 43 (-12,24 %). Insgesamt wurden 34 Personen verletzt, davon 27 leicht und sechs schwer. Zudem ereignete sich ein tödlicher Verkehrsunfall. Motorisierte Zweiräder Im Vergleich zum Vorjahr ist auch im Stadtgebiet Wilhelmshaven die Unfallbeteiligung von motorisierten Zweirädern leicht angestiegen. Die Zahl der beteiligten Fahrzeuge erhöhte sich von 50 auf 52 (+4 %). Die Zahl der verletzten Personen stieg von 24 im Jahr 2024 auf 31 im Jahr 2025 (+29,17 %). Pedelec / Fahrräder Die Anzahl der an Unfällen beteiligten Radfahrenden ist in Wilhelmshaven im Jahr 2025 gesunken - von 178 im Jahr 2024 auf 159 (-10,67 %). Auch die Zahl der verletzten Radfahrenden ist von 129 auf 97 rückläufig (-24,81 %). Bei den Pedelecfahrenden im Stadtgebiet Wilhelmshaven stieg hingegen die Zahl der Unfälle von 39 auf 57 (+46,15 %). Die Zahl der Verletzten blieb im Vergleich zum Vorjahr nahezu unverändert, jedoch sind hier zwei tödliche Verkehrsunfälle zu verzeichnen.

E-Scooter

Die Unfallbeteiligung von E-Scooter-Fahrenden im Stadtgebiet Wilhelmshaven entspricht der insgesamt negativen Entwicklung im Inspektionsbereich. Immer mehr Menschen nutzen eigene E-Scooter und nehmen damit am Straßenverkehr teil, wodurch bei steigender Nutzungsdichte auch das Unfallrisiko zunimmt. Die Zahl der Verkehrsunfälle stieg im Vergleich zum Jahr 2024 von 29 auf 42 (+44,83 %). Dabei wurden 26 Personen verletzt, was einer Zunahme von 30 % entspricht. Zwei der an den Unfällen beteiligten Personen standen unter Alkoholeinfluss. Senioren Die Beteiligung von Seniorinnen und Senioren am Unfallgeschehen stellt sich in Wilhelmshaven ähnlich dar wie im gesamten Inspektionsbereich. Es ist ein leichter Rückgang von 553 Beteiligten im Jahr 2024 auf 537 im Jahr 2025 festzustellen. Dabei wurden 71,69 % der Unfälle von Seniorinnen und Senioren selbst verursacht. Von den 537 beteiligten Seniorinnen und Senioren wurden 62 verletzt, davon 46 leicht, 13 schwer und drei tödlich. Von den 62 verletzten Seniorinnen und Senioren waren 25 mit dem Fahrrad unterwegs, darunter wiederum 13 mit einem Pedelec. Kinder Unter den 381 bei Verkehrsunfällen in Wilhelmshaven verletzten Personen waren 34 Kinder unter 14 Jahren. Dies entspricht einem Rückgang um fünf verletzte Kinder im Vergleich zum Jahr 2024. 22 der 34 verletzten Kinder nahmen im Jahr 2025 selbst aktiv am Straßenverkehr teil - als Radfahrende, Pedelecfahrende oder zu Fuß. Die Anzahl der Schulwegunfälle liegt über dem Fünfjahresniveau. Im Jahr 2025 wurden bei sieben Schulwegunfällen insgesamt sieben Kinder verletzt. Trunkenheitsfahrten Die Polizei stellte im Jahr 2025 im Stadtgebiet Wilhelmshaven 100 Fahrten unter Alkoholeinfluss fest. In 34 Fällen kam es dabei zu einem Verkehrsunfall. Rauschgiftdelikte im Straßenverkehr / Cannabislegalisierung Unter Drogeneinfluss wurden 74 Fahrten festgestellt. In 52 Fällen standen die Fahrzeugführenden unter dem Einfluss von THC (Tetrahydrocannabinol). In sechs Fällen führte es zu einem Verkehrsunfall, wobei zwei Fahrzeugführende unter dem Einfluss von THC standen.

Verkehrsunfallfluchten

Die Zahl der Verkehrsunfallfluchten ist in der Jadestadt im vergangenen Jahr um 32 auf insgesamt 687 Fälle gestiegen. Davon konnten 42,44 % aufgeklärt werden. Auch im Stadtgebiet Wilhelmshaven ist die Aufklärungsquote im Vergleich zum Jahr 2024 leicht gestiegen. Die Polizei appelliert jedoch weiterhin an die Bevölkerung, durch Hinweise zur Aufklärung dieser Straftaten beizutragen.

Bereich des Landkreises Friesland

Im Landkreis Friesland wurden im Jahr 2025 insgesamt 2.182 Verkehrsunfälle polizeilich aufgenommen. Das entspricht einem Anstieg von 66 Unfälle beziehungsweise 3,12 % im Vergleich zum Jahr 2024. Trotz dieser leichten Zunahme liegen die Unfallzahlen weiterhin unter dem Niveau von 2016. Eine Ausnahme bilden die Jahre 2020 und 2021, die vermutlich pandemiebedingt niedrigere Werte aufwiesen. Unfalltote und Verletzte Im Jahr 2025 kam im Landkreis Friesland eine Fußgängerin bei einem Verkehrsunfall ums Leben. Insgesamt wurden 453 Personen verletzt. Das sind zwei Personen beziehungsweise 0,44 % mehr als im Vorjahr. Die Zahl der Leichtverletzten stieg auf 388 (+2,92 %), während die Zahl der Schwerverletzten, die im Krankenhaus behandelt werden mussten, von 72 auf 64 Personen sank (-11,11 %). Fußgänger/Motorisierte Zweiräder/Fahrräder/Pedelec/E-Scooter/Senioren/Kinder Fußgänger Die Zahl der beteiligten Fußgänger ist leicht gestiegen. Sie erhöhte sich von 38 auf 43 (+13,16 %). Auch die Zahl der verletzten Fußgänger stieg von 28 auf 33 Personen (+17,86 %), darunter auch der tödliche Unfall. Motorisierte Zweiräder Die Beteiligung motorisierter Zweiräder blieb nahezu unverändert. 2024 wurden 88, im Jahr 2025 insgesamt 89 Verkehrsteilnehmer registriert. Auch die Zahl der Verletzten blieb mit 56 (2024) beziehungsweise 57 (2025) auf einem vergleichbaren Niveau. Pedelec / Fahrräder Im Jahr 2025 wurden 183 Radfahrende an Unfällen beteiligt, das sind 12 weniger als im Vorjahr (-6,15 %). Dabei wurden 18 Personen schwer und 127 leicht verletzt. Insgesamt ergibt sich ein Rückgang der Verletztenzahlen um 2,86 %. Eine ähnliche Entwicklung zeigt sich bei den Pedelecfahrenden: Die Beteiligung sank von 83 auf 80 (-3,61 %). Gleichzeitig stieg jedoch die Zahl der verletzten Personen von 64 auf 70 (+9,38 %). E-Scooter Die Unfallbeteiligung von E-Scooter-Fahrenden ist deutlich gestiegen. Nach rückläufigen Zahlen im Vorjahr erhöhte sich die Zahl der Unfälle von 15 auf 23 (+53,33 %). Auch die Zahl der Verletzten nahm von 13 auf 17 Personen zu (+30,77 %). Senioren Der Anteil der Senioren am Unfallgeschehen ist gestiegen. Die Anzahl der beteiligten Personen erhöhte sich von 561 auf 631. 71,94 % der Senioren waren Verursacher eines Verkehrsunfalls. Von den insgesamt 453 verletzten Verkehrsteilnehmern waren 75 Senioren betroffen, darunter 65 Leichtverletzte, 9 Schwerverletzte und eine tödlich verunglückte Person. Von den verletzten Senioren waren 38 mit dem Fahrrad (davon 24 mit dem Pedelec), 9 zu Fuß und 20 mit Kraftfahrzeugen unterwegs. Kinder Auch die Zahl der verletzten Kinder ist gestiegen: von 47 im Jahr 2024 auf 50 im Jahr 2025. Damit wurde der höchste Stand seit 2021 erreicht. Von den verletzten Kindern waren 36 eigenständig als Fußgänger oder mit dem Fahrrad beziehungsweise Pedelec unterwegs, 14 wurden als Mitfahrende in Kraftfahrzeugen verletzt. Die Zahl der Schulwegunfälle ist ebenfalls gestiegen und erreichte mit 14 Fällen einen Höchststand der letzten fünf Jahre. Die Zahl der verletzten Kinder auf dem Schulweg erhöhte sich von 7 auf 16. Dies verdeutlicht, dass jedes verletzte Kind im Straßenverkehr eines zu viel ist. Trunkenheitsfahrten Die Zahl der festgestellten Fahrten unter Alkoholeinfluss stieg im Jahr 2025 von 91 auf 99 (+8). In 49 Fällen kam es dabei zu einem Verkehrsunfall. Rauschgiftdelikte im Straßenverkehr / Cannabislegalisierung Die Zahl der festgestellten folgenlosen Fahrten unter Drogeneinfluss sank von 63 auf 50. In 39 Fällen standen die Verkehrsteilnehmer unter dem Einfluss von THC (Tetrahydrocannabinol). In 12 Fällen führte der Drogenkonsum zu einem Verkehrsunfall. Verkehrsunfallfluchten Die Zahl der Verkehrsunfallfluchten blieb nahezu konstant, stieg jedoch leicht von 572 auf 594 Fälle (+3,85 %). Die Aufklärungsquote lag bei 45,79 %. Die Polizei appelliert weiterhin an die Bevölkerung, durch Hinweise zur Aufklärung dieser Straftaten beizutragen. Verkehrssicherheitsarbeit der Polizeiinspektion Wilhelmshaven/Friesland für das Jahr 2026 Die Polizeiinspektion Wilhelmshaven/Friesland hat sich auch für das Jahr 2026 klare Schwerpunkte zur Bekämpfung der Hauptunfallursachen im Straßenverkehr gesetzt. Diese orientieren sich an den Erkenntnissen der überregionalen sowie insbesondere der regionalen Verkehrsunfallanalyse. Neben der landesweiten Schwerpunktsetzung "Geschwindigkeit und Fahrtüchtigkeit im Straßenverkehr" richtet die Polizeiinspektion ihren Fokus insbesondere auf folgende Themenbereiche: Kinder im Straßenverkehr, Zweiradfahrende, Elektrokleinstfahrzeuge (E-Scooter), Autotuning / Autoposing, illegale Straßenrennen, Alkohol- und Drogeneinfluss sowie Ablenkung im Straßenverkehr. Sämtliche Maßnahmen erfolgen dabei stets in enger Verbindung mit intensiver Präventionsarbeit. Schwerpunkt Geschwindigkeit Überhöhte Geschwindigkeit zählt nach wie vor zu den Hauptunfallursachen und führt besonders häufig zu schweren Unfallfolgen. Neben eigenen Geschwindigkeitskontrollen, die regelmäßig auch mit aufklärenden Gesprächen mit Verkehrsteilnehmenden verbunden sind, wird die Zusammenarbeit mit der kommunalen Geschwindigkeitsüberwachung weiter intensiviert. An der gemeinsamen Strategie, sowohl Unfallschwerpunkte gezielt zu überwachen als auch flächendeckende Kontrollen durchzuführen, wird festgehalten. Ziel ist es, dass jeder Verkehrsteilnehmende jederzeit mit einer Geschwindigkeitsüberprüfung rechnen muss. Schwerpunkt Fußgänger, Radfahrende, Pedelecs, motorisierte Zweiräder und E-Scooter Die Verkehrsunfallstatistik 2025 bildet eine wesentliche Grundlage für die Bewertung des Unfallgeschehens und seiner Entwicklung. Sie zeigt deutlich, dass Fußgänger, Radfahrende einschließlich Pedelecfahrende, motorisierte Zweiradfahrende sowie E-Scooter-Nutzende besonders häufig von Verletzungen bei Verkehrsunfällen betroffen sind. Zum einen werden diese Verkehrsteilnehmenden im Straßenverkehr leichter übersehen, zum anderen trägt auch eigenes Fehlverhalten zu gefährlichen Situationen und Unfällen bei. Schwerpunkte der polizeilichen Verkehrsüberwachung und Präventionsarbeit werden daher unter anderem sein: - Rotlichtverstöße von Radfahrenden - die unerlaubte Nutzung von Gehwegen - die Einhaltung des Mindestabstandes beim Überholen - die Beachtung von Vorfahrtsregelungen gegenüber Zweiradfahrenden Ergänzend zu den zahlreichen Präventionsmaßnahmen, insbesondere für Kinder und Senioren, wird die Verkehrsüberwachung im Jahr 2026 eine zentrale Rolle einnehmen. Fazit

Im Zuständigkeitsbereich der Polizeiinspektion Wilhelmshaven/Friesland - also in der Stadt Wilhelmshaven und im Landkreis Friesland - sind die Verkehrsunfallzahlen im Jahr 2025 im Vergleich zu 2024 insgesamt um 2,98 % gestiegen. Die Statistik zeigt zwar Fortschritte in der Verkehrssicherheit, jedoch konnten die positiven Entwicklungen des Vorjahres nur in Teilbereichen weiter ausgebaut werden. Prävention und Repression bleiben daher wesentliche Bestandteile polizeilicher Arbeit.

"Auch im Jahr 2026 wird es Ziel sein, durch gezielte Verkehrsüberwachung, umfangreiche Präventionsmaßnahmen und die kontinuierliche Analyse aktueller Entwicklungen geeignete Maßnahmen abzuleiten und umzusetzen, um dem Unfallgeschehen wirksam entgegenzusteuern" sagt der Leiter der Polizeiinspektion Wilhelmshaven/Friesland, Leitender Polizeidirektor Jörg Beensen.

Die weitere Senkung der Verkehrsunfallzahlen bleibt somit ein zentrales Anliegen der Polizei.

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