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28.06.2018 – 19:27

Polizeiinspektion Oldenburg - Stadt / Ammerland

POL-OL: ++Verkehrsunfall mit zwei leicht verletzten Personen und Vollsperrung der A 28 - Rettungsgasse blockiert++

Oldenburg (ots)

Am 28.06.2018 um 13:20 Uhr kam es auf der BAB 28 in Fahrtrichtung Leer zwischen den Anschlussstellen Oldenburg-Wechloy und Neuenkruge zu einem Verkehrsunfall mit zwei leicht verletzten Personen.

Ein 53jähriger Fahrzeugführer aus Luckenwalde befuhr mit seinem Lieferwagen (Sprinter) den Hauptfahrstreifen. Vor ihm fuhr eine 44jährige Pkw-Fahrerin aus Bad Zwischenahn. Kurz vor Erreichen der Baustelle und der einspurigen Verkehrsführung reduzierte die Bad Zwischenahnerin ihr Tempo auf die geforderten 60 km/h. Der Lieferwagen fuhr ungebremst auf den Pkw auf, wodurch sich dieser drehte, in die Außenschutzplanken prallte und in entgegengesetzter Richtung auf dem Standstreifen zum Stehen kam. Der Lieferwagen blieb auf dem Überholfahrstreifen liegen.

Die verletzte Bad Zwischenahnerin wurde mit einem Rettungswagen in ein Krankenhaus verbracht. Der leicht verletzte Unfallverursacher musste jedoch nicht eingeliefert werden.

Beide Fahrzeuge waren nicht mehr fahrbereit und wurden abgeschleppt. Die Schadenshöhe beträgt ca. 10.500 EUR.

Durch den Zusammenstoß der Fahrzeuge liefen Betriebsstoffe aus, weshalb die Fahrbahn durch eine Spezialfirma gereinigt werden musste.

Da bei dem Unfallverursacher Atemalkohol wahrgenommen wurde, ist eine Blutentnahme angeordnet und sein Führerschein sichergestellt worden. Der Fahrer muss sich nun wegen Gefährdung des Straßenverkehrs sowie fahrlässiger Körperverletzung verantworten.

Für die Dauer der Unfallaufnahme, der Bergung der Fahrzeuge und der Fahrbahnreinigung musste die BAB 28 in Richtung Leer für insgesamt ca. 2,5 Stunden voll gesperrt werden. Der Verkehr wurde an der Anschlussstelle Wechloy abgeleitet. Aufgrund eines liegengebliebenen und zusätzlich verkehrsbehindert stehenden Pannen-Lkw hatte sich die Vollsperrung noch verlängert, da der Lkw abgeschleppt werden musste. Im Bereich bis zur Unfallstelle bildete sich ein Stau von ca. 3 km Länge. Die wartenden Verkehrsteilnehmer wurden nach ca. 1,5 Stunden an der Unfallstellte vorbeigeführt.

Um die Unfallstelle zu Erreichen musste ein Rettungswagen und ein Rüstwagen der Feuerwehr durch diesen Stau und dafür die Rettungsgasse nutzen. Mehrere Fahrzeuge hatten die Rettungsgasse nicht ausreichend gebildet und erscherten die Anfahrt. Ein 34jähriger Pkw-Fahrer albanischer Staatsangehörigkeit machte ebenso nicht ausreichend Platz, weswegen sich die Anfahrt verzögerte. Er nutzte die anschließend freiwerdende Rettungsgasse um der Feuerwehr bis zur Unfallstelle zu folgen. Dort pöbelte er in Richtung der Rettungskräfte. Gegen ihn wird ein gesondertes Ordnungswidrigkeitenverfahren eingeleitet. Er hat mindestens mit 240 EUR Geldbuße, 2 Punkten sowie einem Monat Fahrverbot zu rechnen.

In diesem Zusammenhang weist die Polizei noch einmal besonders darauf hin, dass die Rettungsgasse sofort bei Staubildung zu bilden ist und fortwährend freigehalten werden muss. Auf zweispurigen Fahrbahnen (wie hier die A 28) sind die Fahrzeuge auf dem Überholfahrstreifen sofort so weit wie möglich nach links einzuordnen. Fahrzeuge auf dem Hauptfahrstreifen haben sich so weit wie möglich nach rechts an den Rand des Hauptfahrstreifens einzuordnen. Zum vorausstehenden Fahrzeug ist immer ausreichend Platz zum Rangieren zu lassen.

Rückfragen bitte an:

Polizeiinspektion Oldenburg - Stadt / Ammerland
PK BAB Oldenburg
Telefon: +49(0)4402-933 115
E-Mail: pressestelle@pi-ol.polizei.niedersachsen.de
http://www.pd-ol.polizei-nds.de/dienststellen/polizeiinspektion_olden
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Rückfragen innerhalb der Bürodienstzeiten bitte an die Pressestelle.

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