Alle Meldungen
Folgen
Keine Meldung von Kreisfeuerwehrverband Segeberg mehr verpassen.

Kreisfeuerwehrverband Segeberg

FW-SE: Erneut großer Wald- und Moorbrand im Kreis Segeberg

FW-SE: Erneut großer Wald- und Moorbrand im Kreis Segeberg
  • Bild-Infos
  • Download

Großenaspe (ots)

Am heutigen Mittwoch, dem 29.04.2026, gegen kurz vor 15 Uhr entdeckte die Falknerin von der Flugwiese im Wildpark Eekholt aus eine dunklere Rauchentwicklung sowie Flammen im Wald- und Moorgebiet. Sofort informierte Sie Ihre Kolleginnen und Kollegen welche umgehend den Notruf absetzten.

Um 14:59 Uhr alarmierte die Kooperative Regionalleitstelle West mit dem Einsatzstichwort "FEU Wald" (Feuer in einem Wald, Standard) die ersten Einsatzkräfte zum Wildpark.

Während sich die Einsatzkräfte noch auf dem Weg zum Brandort befanden, übernahmen bereits 15 Mitarbeiter des Wildparks erste Löschversuche wie Geschäftsführer Wolf von Schenck mitteilte. "Durch die Mitarbeiter wurden 20 Besucher aus dem betroffenen Bereich evakuiert und anschließend mit einer Pumpe sowie Schläuchen und Feuerpatschen eine erste Brandbekämpfung eingeleitet.", berichtet Schenk weiter. Anschließend wurden sich in der Nähe befindliche Gehege vorsichtshalber ebenfalls evakuiert.

Bereits auf Anfahrt der Freiwilligen Feuerwehr Großenaspe war eine starke schwarze Rauchentwicklung im gesamten Bereich zu sehen. Aus diesem Grund wurde um 15:15 Uhr das Einsatzstichwort auf "FEU G Wald" (Feuer in einem Wald, größer als Standard) erhöht und weitere Kräfte zur Unterstützung alarmiert.

Umgehend wurden durch die Einsatzkräfte der Feuerwehr die bereits durch die Parkmitarbeiter begonnenen Löschmaßnahmen übernommen sowie zusätzliche Feuerpatschen und Schlauchmaterial in den Einsatz gebracht. Parallel wurde damit begonnen, eine Wasserversorgung aus der nahegelegenen Osterau sowie dem Hydrantennetz zum Brandort zu legen.

Im weiteren Einsatzverlauf breitete sich das Feuer auf eine Fläche von vier Hektar (40.000 Quadratmeter) aus. Zwischenzeitlich erreichten die Flammen eine Höhe von drei bis fünf Metern. Beim Brandort handelt es sich um drei leerstehende Tiergehege mit einem teilweise schlecht erreichbaren und unwegsamen Gelände.

Zur Unterstützung der Einsatzkräfte am Boden wurde die Drohne der Technischen Einsatzleitung - Teileinheit Drohne - sowie der Feuerwehrflugdienst Holstein eingesetzt.

Zur Koordinierung der Brandbekämpfung wurden vier Einsatzabschnitte gebildet und das Feuer von mehreren Seiten gleichzeitig bekämpft, ein sogenannter Zangenangriff. Bei einer anschließenden konstanten Wasserversorgung konnte das Feuer mit mehreren handgeführten C-/ und D-Strahlrohren, dem Einsatz von mehreren Löschrucksäcken und Feuerpatschen schnell an einer weiteren Ausbreitung gehindert werden.

Um 16:11 Uhr konnte der Regionalleitstelle gemeldet werden, dass das Feuer unter Kontrolle ist.

Die Nachlöscharbeiten und Aufräumarbeiten werden noch bis mindestens 20 Uhr andauern.

Menschen und Tiere kamen bei diesem Einsatz nicht zu Schaden.

Zur Brandursache und Schadenhöhe können seitens der Feuerwehr keine Angaben gemacht werden.

Die Feuerwehr war mit rund 100 Einsatzkräften im Einsatz.

Eekholt- Geschäftsführer Wolf von Schenck bedankte sich bereits während des Einsatzes persönlich bei den Einsatzkräften. "Dank dem schnellen Einsatz unserer Mitarbeiter sowie der Feuerwehr kann der Wildpark geöffnet bleiben." Besonders stolz ist Schenck darauf, dass zwei Mal im Jahr ein Brandfall im Wildpark zusammen mit der Freiwilligen Feuerwehr Großenaspe trainiert wird, damit wie in diesem Fall, alles schnell und reibungslos funktioniert.

Eingesetzte Kräfte:

Freiwillige Feuerwehr Großenaspe Freiwillige Feuerwehr Heidmühlen Freiwillige Feuerwehr Kleinkummerfeld Freiwillige Feuerwehr Bimöhlen Freiwillige Feuerwehr Rickling Freiwillige Feuerwehr Hartenholm Freiwillige Feuerwehr Hasenmoor Freiwillige Feuerwehr Schmalfeld Freiwillige Feuerwehr Bad Bramstedt Amt Bramstedt-Land Führungsgruppe Kreisfeuerwehrverband Segeberg: Kreisbrandmeister, zwei Pressesprecher, Rufbereitschaft mit Wechsellader Technische Einsatzleitung: Teileinheit Drohne, Einsatzleitwagen 2, Einsatzleitung Segeberger Forst Feuerwehrflugdienst Holstein Rettungsdienst-Kooperation in Schleswig-Holstein: Rettungswagen Deutsches-Rotes-Kreuz: Fachberater, Krankentransportwagen Polizei Segeberg und Kriminalpolizei

Rückfragen bitte an:

Kreisfeuerwehrverband Segeberg
Kreispressewart
Patrick Juschka
E-Mail: p.juschka@kfv-segeberg.de

Kreisfeuerwehrverband Segeberg
- Pressestelle -
Hamburger Strasse 117
23795 Bad Segeberg
Telefon: 04551/95-68-39
E-Mail: presse@kfv-segeberg.de
www.kfv-segeberg.org

Original-Content von: Kreisfeuerwehrverband Segeberg, übermittelt durch news aktuell

Weitere Meldungen: Kreisfeuerwehrverband Segeberg
Weitere Meldungen: Kreisfeuerwehrverband Segeberg