POL-H: A2: Autofahrer flüchtet nach mehreren Unfällen und kollidiert mit Funkstreifenwagen
Hannover (ots)
Ein 22-jähriger Autofahrer hat am Montag, 04.05.2026, auf der Autobahn 2 mehrere Unfälle verursacht und seine Fahrt anschließend fortgesetzt. Bei dem Versuch, den Mann anzuhalten, rammte er einen Funkstreifenwagen der Autobahnpolizei. Zwei Einsatzkräfte wurden leicht verletzt. Der Mann wurde schließlich in Vlotho (Kreis Herford) durch Kräfte aus Nordrhein-Westfalen gestoppt.
Nach bisherigen Erkenntnissen der Autobahnpolizei war der 22-Jährige aus Vlotho mit einem Seat Ibiza auf der A2 in Richtung Dortmund unterwegs. Gegen den Mann lag bereits eine Meldung wegen einer Verkehrsunfallflucht im Bereich der Anschlussstelle Garbsen-Süd gegen 11:00 Uhr vor.
Gegen 11:45 Uhr folgte dann der nächste Unfall, als der 22-Jährige mit seinem Seat Ibiza mit der rechten Seite eines Lkw kollidierte. Der Seat-Fahrer setzte seine Fahrt in Richtung Dortmund zum zweiten Mal fort, ohne anzuhalten oder seinen Pflichten als Unfallbeteiligter nachzukommen.
Eine Funkstreifenwagenbesatzung der Autobahnpolizei, die sich bereits in der Fahndung nach dem Fahrzeug befand, beobachtete den Zusammenstoß. Die Einsatzkräfte überholten den Seat und versuchten, den Fahrer anzuhalten. Der 22-Jährige folgte den Anhaltezeichen nicht, sondern lenkte nach links und kollidierte mit der rechten Fahrzeugseite des Funkstreifenwagens. Dadurch wurde der Streifenwagen gegen die Mittelschutzplanke gedrückt.
Der Polizeibeamte und die Polizeibeamtin im Funkstreifenwagen wurden bei dem Zusammenstoß leicht verletzt. Der Fahrer des Lkw blieb unverletzt. Der 22-Jährige setzte seine Fahrt in Richtung Dortmund fort.
Weitere Einsatzkräfte verfolgten den Mann bis in den Kreis Herford. Im Bereich Vlotho stoppten ihn Polizeikräfte aus Nordrhein-Westfalen schließlich. Bei der Kontrolle ergaben sich deutliche Hinweise auf eine Alkoholisierung des Fahrers. Zur Feststellung des tatsächlichen Promillewertes wurde dem aus dem Kreis Herford stammenden Mann durch einen Arzt eine Blutprobe entnommen.
Die Polizei ermittelt wegen mehrfachen unerlaubten Entfernens vom Unfallort sowie wegen Gefährdung des Straßenverkehrs. Der entstandene Gesamtschaden wird auf 25.000 bis 30.000 Euro geschätzt. Die Ermittlungen dauern an. /ms, ram
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