POL-KLE: Kreis Kleve - Wieder Betrüger als falsche Spendensammler unterwegs
Niederländische Einkäufer gezielt angesprochen und ihre Hilfsbereitschaft ausgenutzt
Kreis Kleve (ots)
Erneut sind falsche Spendensammler im Kreis Kleve aufgetreten. Am Donnerstag (05. Februar 2026) traten diese gegen 12:00 Uhr zunächst in Kleve (Einkaufszentrum EOC), später gegen 14:00 Uhr in Emmerich an der Filiale der Fa. Kaufland an der Normannstraße sowie gegen 16:00 Uhr bei der Fa. Lidl, dort an der Filiale an der Wardstraße auf. Wieder wurde auf den Parkplätzen unter dem Vorwand einer gewünschten Spende für "sprach- und hörbehinderte Menschen" die Hilfsbereitschaft von Menschen ausgenutzt. Dabei traten die Täter zu mehreren auf, stellte sich selbst als Taubstumm dar und hielten den Opfern Schilder in niederländischer Sprache vor. Die Geschädigten wollten dann Beträge von beispielsweise 5,- Euro spenden. Dazu sollten sie mittels EC-Karte auf einem Kartenlesegerät (vermutlich einem Handy) ihre EC-Karte auflegen und den PIN eingeben. Anschließend stellten die Betrogenen fest, dass ihnen Beträge von bis zu 985,- Euro abgebucht worden waren. Vermutlich war dieser Betrag auf dem Lesegerät so durch die Täter abgedeckt worden, dass nur die "5" am Ende sichtbar war. Vermutlich wird die Zahlung über die SumUp-Anwendung "Tap to Pay" auf den jeweiligen Handys der Betrüger durchgeführt. Aus verschiedenen Kundenmeldungen an eine Bank geht hervor, dass es sich hierbei nicht um einheitliche Personenbeschreibungen handelt, jedoch werden die Personen häufig als osteuropäisch oder nordafrikanisch aussehend beschrieben, sowohl Männer als auch Frauen. Sie treten stets zu zweit oder in Gruppen auf und sprechen ihre Opfer auf Parkplätzen während des Einladens der Einkäufe an. Auffallend ist aktuell, dass gezielt niederländische Kunden angesprochen werden und auch die von den Tätern mitgeführten Schilder oder Klemmbretter in niederländischer Sprache verfasst sind. Die Masche der falschen Spendensammler ist nicht neu. Allerdings wurde in der Vergangenheit meistens Bargeld aus den Geldbörsen gestohlen, indem man die Geschädigten abgelenkt oder das Hineingreifen mittels Klemmbrett abgedeckt hat. Solche Betrüger, ob "altmodisch" oder "technisch auf dem neuesten Stand" sind meistens auf Parkplätzen unterwegs. Die Polizei rät dringend, sich grundsätzlich nicht auf eine solche "Spende" einzulassen! Seriöse Organisationen werden niemals auf Parkplätzen Personen ansprechen und Geld fordern. (sp)
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