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30.11.2020 – 12:59

Bundespolizeidirektion München

Bundespolizeidirektion München: Mit falschen Personalien - aus "gutem" Grund
Rosenheimer Bundespolizei vollstreckt Haftbefehle

Bundespolizeidirektion München: Mit falschen Personalien - aus "gutem" Grund / Rosenheimer Bundespolizei vollstreckt Haftbefehle
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Oberaudorf / Rosenheim (ots)

Die Bundespolizei hat am Sonntag (29. November) einen gesuchten Moldauer festgenommen. Er saß in einem Pkw, der bei Oberaudorf gestoppt wurde. Zur Kontrolle wies er sich zunächst mit einem gefälschten rumänischen Reisepass aus. Die Bundespolizisten entdeckten den Schwindel und fanden schnell heraus, warum sich der Mann falscher Personalien bedient hatte.

In seiner Mütze stießen die Beamten auf einen versteckten Führerschein mit seinen echten Daten. Bei der Überprüfung dieses Namens schlug der Polizeicomputer Alarm. Der 34-Jährige wurde von der Staatsanwaltschaft in Würzburg gesucht. Laut Strafbefehl hatte er wegen unerlaubten Aufenthalts eine Geldstrafe in Höhe von rund 700 Euro inklusive Kosten zu zahlen. Der moldauische Staatsangehörige konnte zwar seine Justizschulden begleichen, aber durfte seine Reise dennoch nicht fortsetzen. Stattdessen wurde er mit Strafanzeigen wegen Urkundenfälschung und versuchter unerlaubter Einreise nach Österreich zurückgewiesen.

Tief in die Tasche greifen musste auch ein 28-jähriger Deutscher, der in einem Transporter unterwegs war. Bei seiner Kontrolle am Grenzübergang Oberaudorf kamen gleich zwei Haftbefehle der Staatsanwaltschaft Dessau-Roßlau zum Vorschein. Wegen Betrugs war der Mann aus Sachsen-Anhalt 2018 zu einer Geldstrafe in Höhe von 2.000 Euro verurteilt worden. Ersatzweise hatte das Amtsgericht Bitterfeld einen 100-tägigen Freiheitsentzug vorgesehen. Zusätzlich drohte dem deutschen Staatsangehörigen ein Tag Erzwingungshaft, weil er ein Bußgeld nicht gezahlt hatte. Dank seiner "zahlungskräftigen" Mitreisenden konnte er die geforderte Summe von insgesamt rund 2.300 Euro aufbringen und damit den Gang ins Gefängnis verhindern.

Rückfragen bitte an:

Yvonne Oppermann
Bundespolizeiinspektion Rosenheim
Burgfriedstraße 34 - 83024 Rosenheim
Telefon: 08031 80 26 2201
E-Mail: bpoli.rosenheim.oea@polizei.bund.de

Die Bundespolizeiinspektion Rosenheim liegt an der Schnittstelle
zweier Hauptschleuserrouten, der Balkan- und der Brennerroute. Sie
geht zwischen Chiemsee und Zugspitze besonders gegen die
Schleusungskriminalität vor. Im etwa 200 Kilometer langen Abschnitt
des deutsch-österreichischen Grenzgebiets wirkt sie zudem der
ungeregelten, illegalen Migration entgegen. Ferner sorgt die
Rosenheimer Bundespolizeiinspektion auf rund 370 Bahnkilometern und
in etwa 70 Bahnhöfen und Haltepunkten für die Sicherheit von
Bahnreisenden oder Bahnanlagen. Der bahn- und grenzpolizeiliche
Verantwortungsbereich der rund 450 Inspektionsangehörigen erstreckt
sich auf die Landkreise Miesbach, Bad Tölz-Wolfratshausen,
Garmisch-Partenkirchen sowie auf die Stadt und den Landkreis
Rosenheim. Weitere Informationen erhalten Sie über oben genannte
Kontaktadresse, unter www.twitter.com/bpol_by oder
www.bundespolizei.de.

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zweier Hauptschleuserrouten, der Balkan- und der Brennerroute. Sie
geht zwischen Chiemsee und Zugspitze besonders gegen die
Schleusungskriminalität vor. Im etwa 200 Kilometer langen Abschnitt
des deutsch-österreichischen Grenzgebiets wirkt sie zudem der
ungeregelten, illegalen Migration entgegen. Ferner sorgt die
Rosenheimer Bundespolizeiinspektion auf rund 370 Bahnkilometern und
in etwa 70 Bahnhöfen und Haltepunkten für die Sicherheit von
Bahnreisenden oder Bahnanlagen. Der bahn- und grenzpolizeiliche
Verantwortungsbereich der rund 450 Inspektionsangehörigen erstreckt
sich auf die Landkreise Miesbach, Bad Tölz-Wolfratshausen,
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Rosenheim. Weitere Informationen erhalten Sie über oben genannte
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