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24.05.2020 – 10:50

Bundespolizeidirektion München

Bundespolizeidirektion München: Lkw kollidiert mit Güterzug: 59-Jähriger schwerverletzt

Bundespolizeidirektion München: Lkw kollidiert mit Güterzug: 59-Jähriger schwerverletzt
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München (ots)

Am Samstagabend (23. Mai) kollidierte am Rangierbahnhof Nord auf einem Betriebsgelände der Deutschen Bahn AG ein Güterzug mit einem Lkw. Ein 59-jähriger Lkw-Fahrer wurde dabei schwerverletzt.

Gegen 22:20 Uhr wurde der Bundespolizei ein Bahnbetriebsunfall am Rangierbahnhof München-Nord gemeldet. Ein Lkw war auf dem Betriebsgelände der Bahn AG über einen unbeschrankten Bahnübergang gefahren und von einem Güterzug erfasst worden.

Erste Ermittlungen ergaben, dass zwei Lastkraftwagen aufgrund von Bauarbeiten zu nächtlicher Stunde auf dem Betriebsgelände unterwegs waren. Der Fahrer des ersten Fahrzeugs, ein 59-jähriger Deutscher aus Bruckmühl, Lkr. Rosenheim, überquerte in Schrittgeschwindigkeit einen unbeschrankten Bahnübergang bei Bahnkilometer 15.950. Dabei dürfte er einen herannahenden Güterzug übersehen haben. Sein hinter ihm fahrender Kollege wollte ihn per Funk noch warnen, aber es war schon zu spät. Der mit 40 bis 60 km/h fahrende Güterzug erfasste den Lkw, zog in rund 30 Meter mit, bevor er nach einer Schnellbremsung zum Stehen kam. Der 59-jährige, allein im Fahrzeug befindliche Fahrzeuglenker wurde aus dem Führerstand geschleudert. Er erlitt schwere Verletzungen und wurde mittels Rettungshubschrauber in eine Münchner Klinik eingeliefert.

Im Einsatz befanden sich neben Kräften der Feuerwehr, des Rettungsdienstes und der Deutschen Bahn AG auch mehreren Polizeistreifen von Land und Bund, ein Unfall-Ermittler der Bundespolizeiinspektion München sowie ein Helikopter der Bundespolizei-Fliegerstaffel Oberschleißheim. Durch die Kollision wurde die Bremsanlage des Zuges so stark beschädigt, dass dieser nicht mehr fahrbereit war.

An sieben Güterwaggons konnten leichte Beschädigungen festgestellt werden. Das Führerhaus des Lkw wurde vollständig zerstört. Auch am Bahnübergang gab es Beschädigungen, u.a. wurde ein Andreaskreuz aus der Verankerung gerissen. Die Schadenshöhe ist bislang unbekannt. Der Personenzugverkehr war nicht betroffen, lediglich im Güterverkehr im Rangierbahnhof München-Nord sowie am Nordring kam es zu leichten Beeinträchtigen.

Die Bundespolizei hat Ermittlungen wegen Gefährlichen Eingriff in den Bahnverkehr eingeleitet.

Rückfragen bitte an:

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Wolfgang Hauner
Bundespolizeiinspektion München
Arnulfstraße 1 a - 80335 München
Telefon: 089 515 550 215
E-Mail: bpoli.muenchen.oea@polizei.bund.de

Die Bundespolizeiinspektion München ist zuständig für die
polizeiliche Gefahrenabwehr und Strafverfolgung im Bereich der
Anlagen der Deutschen Bahn und im größten deutschen S-Bahnnetz mit
über 210 Bahnhöfen und Haltepunkten auf 440 Streckenkilometern. Der
räumliche Zuständigkeitsbereich der Bundespolizeiinspektion München
mit dem Bundespolizeirevier München Ost und Diensträumen in Pasing
und Freising umfasst neben der Landeshauptstadt und dem Landkreis
München die benachbarten Landkreise Dachau, Ebersberg,
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Münchner Hauptbahnhof unmittelbar neben Gleis 26.
Telefonisch sind wir rund um die Uhr unter 089 / 515550 - 111 zu
erreichen.

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