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04.11.2019 – 13:04

Bundespolizeidirektion München

Bundespolizeidirektion München: Räuberische Erpressung für Zigaretten? - Bundespolizei bringt rumänische Staatsangehörige hinter Gitter

Bundespolizeidirektion München: Räuberische Erpressung für Zigaretten? - Bundespolizei bringt rumänische Staatsangehörige hinter Gitter
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A93 / Kiefersfelden (ots)

Bei Grenzkontrollen auf der Inntalautobahn haben Bundespolizisten am Samstag (2. November) einen rumänischen Staatsangehörigen festgenommen. Er wurde schon fast vier Jahre lang gesucht. Wegen des Verdachts der räuberischen Erpressung lag ein Untersuchungshaftbefehl gegen ihn vor.

Der 31-Jährige wurde als Insasse eines Reisebusses auf der A93 bei Kiefersfelden von der Bundespolizei kontrolliert. Bei der Überprüfung seiner Personalien stellte die Beamten fest, dass die Staatsanwaltschaft in Stuttgart nach dem Mann suchte. Offenbar hatte er im Herbst 2015 gewaltsam versucht, im Stuttgarter Stadtzentrum Zigaretten von mehreren jungen Männern zu erpressen. Um seiner Forderung Nachdruck zu verleihen, war er wohl mit gezücktem Messer auf die Gruppe zugestürmt. Auf richterliche Anordnung hin hatte der Rumäne die Untersuchungshaft im Traunsteiner Gefängnis anzutreten.

Eine rumänische Staatsangehörige, die ebenfalls in der Grenzkontrollstelle gestoppt worden war, musste eine 476-tägige Haftstrafe antreten. Die 37-Jährige war bereits 2012 wegen Drogenhandels vom Landgericht in Nürnberg zu einer Freiheitsstrafe von drei Jahren und sechs Monaten verurteilt worden. Einen Teil davon hatte die Rumänin verbüßt, bevor sie in ihr Heimatland zurückkehren musste. Aufgrund ihrer Wiedereinreise nach Deutschland wurde sie von Bundespolizisten nun erneut verhaftet und in die Justizvollzugsanstalt nach München gebracht.

Rückfragen bitte an:

Yvonne Oppermann
Bundespolizeiinspektion Rosenheim
Burgfriedstraße 34 - 83024 Rosenheim
Telefon: 08031 80 26 2201
E-Mail: bpoli.rosenheim.oea@polizei.bund.de

Die Bundespolizeiinspektion Rosenheim liegt an der Schnittstelle
zweier Hauptschleuserrouten, der Balkan- und der Brennerroute. In
einem rund 200 Kilometer langen Abschnitt des
deutsch-österreichischen Grenzgebiets begegnen die etwa 420
Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter der illegalen Migration und gehen
vor allem gegen die Schleusungskriminalität vor. Der bahn- und
grenzpolizeiliche Verantwortungsbereich erstreckt sich auf die
Landkreise Miesbach, Bad Tölz-Wolfratshausen, Garmisch-Partenkirchen
sowie auf die Stadt und den Landkreis Rosenheim. Auf rund 370
Bahnkilometern und in etwa 70 Bahnhöfen und Haltepunkten sorgen die
Bundespolizisten zwischen Chiemsee und Zugspitze für die Sicherheit
der Bahnreisenden. Weitere Informationen zur Bundespolizei erhalten
Sie unter www.bundespolizei.de oder oben genannter Kontaktadresse.

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