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Bundespolizeidirektion München: Reiseende wegen Einbruchsdiebstahls und Körperverletzung - Bei Grenzkontrollen Haftbefehle vollstreckt

Bundespolizeidirektion München: Reiseende wegen Einbruchsdiebstahls und Körperverletzung - Bei Grenzkontrollen Haftbefehle vollstreckt
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A93 / Kiefersfelden (ots)

Am Wochenende (13./14. Juli) hat die Rosenheimer Bundespolizei einen europaweit gesuchten Rumänen hinter Gitter gebracht. Die Reise eines jungen Italieners endete ebenfalls im Gefängnis. Beide waren bei Grenzkontrollen auf der Inntalautobahn gefasst worden.

In der Kontrollstelle auf der A93 konnten sich alle Insassen eines Kleinbusses mit italienischen Kennzeichen ordnungsgemäß ausweisen. Bei der Überprüfung der Personalien eines 34-Jährigen stellten die Bundespolizisten jedoch fest, dass er mit einem europäischen Untersuchungshaftbefehl von der Staatsanwaltschaft Rottweil (Baden-Württemberg) gesucht wird. Bereits 2014 soll der Rumäne bei einem Wohnungseinbruch Bargeld in Höhe von rund 3.500 Euro sowie Schmuck und mehrere Uhren entwendet haben. Außerdem nahm er offenbar einen Fahrzeugschlüssel an sich und fuhr vorliegenden Erkenntnissen zufolge mit dem in der Garage geparkten Wagen davon. Die Beamten brachten den rumänischen Staatsangehörigen in die Justizvollzugsanstalt Traunstein. Bei einer Verurteilung drohen dem Mann bis zu zehn Jahre Haft.

Eine 330-tägige Freiheitsstrafe hat ein italienischer Staatsangehöriger zu verbüßen. Der 21-jährige Mitfahrer eines in Deutschland zugelassenen Wagens wurde in der Grenzkontrollstelle verhaftet. Gesucht wurde der junge Mann vom Amtsgericht Erlangen. 2015 war er wegen Körperverletzung zu einer Einheitsjugendstrafe von drei Jahren verurteilt worden. Der Aufforderung, seine Reststrafe zu verbüßen, war der Verurteilte bis zu seiner Festnahme jedoch nicht gefolgt. Deshalb lieferten Bundespolizisten den Italiener am Sonntag ins Gefängnis in Bernau ein.

Rückfragen bitte an:

Yvonne Oppermann
Bundespolizeiinspektion Rosenheim
Burgfriedstraße 34 - 83024 Rosenheim
Telefon: 08031 80 26 2201
E-Mail: bpoli.rosenheim.oea@polizei.bund.de

Die Bundespolizeiinspektion Rosenheim liegt an der Schnittstelle
zweier Hauptschleuserrouten, der Balkan- und der Brennerroute. In
einem rund 200 Kilometer langen Abschnitt des
deutsch-österreichischen Grenzgebiets begegnen die etwa 420
Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter der illegalen Migration und gehen
vor allem gegen die Schleusungskriminalität vor. Der bahn- und
grenzpolizeiliche Verantwortungsbereich erstreckt sich auf die
Landkreise Miesbach, Bad Tölz-Wolfratshausen, Garmisch-Partenkirchen
sowie auf die Stadt und den Landkreis Rosenheim. Auf rund 370
Bahnkilometern und in etwa 70 Bahnhöfen und Haltepunkten sorgen die
Bundespolizisten zwischen Chiemsee und Zugspitze für die Sicherheit
der Bahnreisenden. Weitere Informationen zur Bundespolizei erhalten
Sie unter www.bundespolizei.de oder oben genannter Kontaktadresse.

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