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20.01.2020 – 14:47

Polizei Rheinisch-Bergischer Kreis

POL-RBK: Leichlingen/Wermelskirchen - Polizeibeamte beleidigt und bedroht

Leichlingen/Wermelskirchen (ots)

Junge Männer haben am Samstagabend (18.01.) und am frühen Sonntagmorgen Polizeibeamte beleidigt und bedroht.

In der Nacht zu Sonntag wurde die Polizei zu einer Ruhestörung auf der Opladener Straße in Leichlingen gerufen. Als die Beamten kurz nach 01:00 Uhr an dem Haus eintrafen, war bereits im Treppenhaus laute Musik zu hören. Nach Klingeln öffnete der Wohnungsinhaber und ließ auf Ansprache sofort die Musik ausmachen. Während der Personalienfeststellung kam ein 18-jähriger Leverkusener das Treppenhaus hinauf und begann, die polizeilichen Maßnahmen zu stören. Nach einem Platzverweis ging er in Richtung der Wohnung der ursprünglichen Ruhestörung. Dabei beleidigte er die Beamten als "Spastis". Der 25-jährige Wohnungsinhaber forderte ihn "als Gast im Hause" sofort auf, sich zu benehmen. Dem kam der 18-Jährige dann auch nach. Ihn erwartet nun eine Anzeige wegen Beleidigung.

Bereits am Samstagabend eskalierte ein Einsatz auf der Burger Straße in Wermelskirchen. Kurz vor 20:00 Uhr bat ein Familienvater die Polizei um Hilfe. Ein 27-jähriger Mann aus Mosbach (PLZ 74821), der Ex-Freund der Tochter, randalierte im Treppenhaus und wollte das Mehrfamilienhaus nicht wieder verlassen.

Die eingesetzten Beamten*innen begleiteten den Störer vor das Haus. Dabei fielen Worte wie "ich ficke dein Leben" oder mit Fingerzeig auf die Dienstwaffe "ich bringe dich um". Einen Platzverweis für den Bereich Burger Straße missachtete der 27-Jährige. Bei der anschließenden Ingewahrsamnahme des stark Alkoholisierten fielen weitere Beleidigungen, u.a. "Schlampe, Hurensohn und Bastard".

Der Mosbacher konnte sich über Nacht in einer Zelle abkühlen. Gegen ihn wird nun wegen Hausfriedensbruch, Beleidigung und Bedrohung ermittelt. Zusätzlich wurde noch eine Strafanzeige wegen Körperverletzung vorgelegt, da er in der jüngeren Vergangenheit seine damalige Freundin wiederholt verprügelt haben soll. (rb)

Rückfragen bitte an:

Kreispolizeibehörde Rheinisch-Bergischer Kreis
Pressestelle
Telefon: 02202 205 120
E-Mail: pressestelle.rheinisch-bergischer-kreis@polizei.nrw.de

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