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Polizeiinspektion Nienburg / Schaumburg

POL-NI: Nienburg - Zweimalige Fahrt unter mutmaßlichem Betäubungsmitteleinfluss

Nienburg (ots)

(KEM) Am Montag, den 31. August 2026, kontrollierte die Polizei Nienburg einen 22-jährigen Fahrzeugführer aus dem Flecken Steyerberg zweimal innerhalb weniger Stunden wegen des Verdachts auf das Führen eines Kraftfahrzeugs unter dem Einfluss berauschender Mittel.

Die erste Kontrolle erfolgte gegen 15:05 Uhr in der Hannoverschen Straße. Ein bei dem 22-jährigen VW-Fahrer durchgeführter Vortest reagierte positiv auf Betäubungsmittel. Die Beamten untersagtem dem Mann die Weiterfahrt und ordneten eine Blutprobenentnahme an.

Gegen 22:00 Uhr wurde der Mann im Lehmwandlungsweg erneut am Steuer seines Pkw angetroffen und kontrolliert. Der Vortest reagierte weiterhin positiv auf Kokain.

Die Beamten untersagten die Weiterfahrt erneut, veranlassten eine zweite Blutentnahme und stellten zudem den Fahrzeugschlüssel zur Unterbindung der Weiterfahrt sicher. Gegen den Betroffenen wurden entsprechende Ordnungswidrigkeitenverfahren eingeleitet.

Bei einem entsprechend positiven Befund der chemisch-toxikologische Auswertung von Blutproben ergibt sich zudem automatisch der Verdacht eines Verstoßes gegen das Betäubungsmittelgesetz (BtMG), was entsprechende Strafverfahren nach sich zieht.

Die Polizei weist eindringlich darauf hin, dass Fahrzeugführer stets eigenverantwortlich und selbstständig sicherstellen müssen, dass sie wieder vollkommen fahrtüchtig sind, bevor sie sich erneut hinter das Steuer eines Kraftfahrzeugs setzen.

Betäubungsmittel wie Kokain, Cannabis oder Amphetamine werden im menschlichen Körper unregelmäßig und oft deutlich langsamer abgebaut als Alkohol. Je nach Konsummenge, Wirkstoffkonzentration und individuellem Stoffwechsel kann die Fahruntüchtigkeit sowie die Beeinträchtigung des Reaktions- und Wahrnehmungsvermögens noch viele Stunden oder sogar Tage nach dem eigentlichen Konsum anhalten.

Wer sich trotz bestehender Restwirkung erneut ans Steuer setzt, handelt nicht nur grob fahrlässig und riskiert schwere Unfälle, sondern muss auch mit konsequenten rechtlichen Folgen rechnen - von hohen Geldbußen über Fahrverbote bis hin zum dauerhaften Entzug der Fahrerlaubnis.

Rückfragen bitte an:

Polizeiinspektion Nienburg/Schaumburg
Presse- und Öffentlichkeitsarbeit
Andrea Kempin
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31582 NIENBURG

E-Mail: pressestelle@pi-nbg.polizei.niedersachsen.de
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