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01.01.2019 – 11:56

Polizei Paderborn

POL-PB: Polizeibilanz der Silvesternacht - Deutlich weniger Einsätze als in den vergangenen Jahren

Kreis Paderborn (ots)

(mb) Die Polizeileitstelle meldet am Neujahrsmorgen einen ruhigeren Einsatzverlauf aus der Silvesternacht als in den vergangenen Jahren. 105 Einsätze mussten die Polizistinnen und Polizisten von 18.00 Uhr bis 06.00 Uhr im Kreis Paderborn bewältigen. In den letzten beiden Silvesternächten waren es jeweils über 140 Einsätze. Oft hatten es die Einsatzkräfte mit alkoholisierten Personen zu tun - zwölf davon landeten im Polizeigewahrsam. Rund die Hälfte der Einsätze fiel in Paderborn an. Fünf alkoholisierte Autofahrer haben mit Beginn des neuen Jahres keinen Führerschein mehr.

Im Laufe der Nacht sprach die Polizei 19 Platzvereise gegen Randalierer aus. Die meisten um kurz nach Mitternacht, als sich auf dem Paderborner Rathausplatz rund 600 und am Westerntor knapp 100 feiernde Personen ansammelten.

19 Anzeigen wegen Körperverletzungen wurden aufgenommen. Immer wieder wurden die Einsatzkräfte in Paderborn zur Leostraße und zum Marienplatz gerufen, wo es in oder im im Umfeld von Diskotheken zu Schlägereien gekommen war. Ein Polizeibeamter wurde bei einem der Einsätze gegen die Randalierer selbst angegriffen und leicht verletzt.

Weitere elf Strafanzeigen mussten die Beamtinnen und Beamten wegen Sachbeschädigungen aufnehmen. Mülltonnen brannten in der Mälzerstraße, Amelungstraße und in der Liegnitzer Straße. Dabei kam es zu Sachschäden an Hausfassaden. Am Augsburger Weg gingen gleich vier Mülltonnen in Flammen auf. Dabei wurden ein Fahrradschuppen sowie ein Auto beschädigt. Am Hünenweg in Mastbruch und in Sennelager gerieten eine Hecke und ein Baum in Brand. In den meisten Fällen waren die Brände durch Feuerwerkskörper entstanden.

Wegen Verstößen gegen das Waffengesetz und das Sprengstoffgesetz wurden einige Personen angezeigt, die unerlaubte Feuerwerkskörper gezündet hatten, darunter sogenannte "Polenböller". In Bad Lippspringe schoss ein 21-Jähriger mit einer Schreckschusswaffe. Bei einer Verkehrskontrolle in Salzkotten fiel ein 26-Jähriger auf, der gleich mehrere Schusswaffen mitführte. Der Mann stand zudem unter Drogen- und Alkoholeinwirkung. Im Auto fand die Polizei Marihuana. Der Autofahrer musste mit zur Blutprobe. Seinen Führerschein sowie die Waffen und Drogen stellte die Polizei sicher. Drei weitere alkoholisierte Autofahrer stoppten die Einsatzkräfte im Laufe der Nacht, ließen ihnen Blutproben entnehmen und kassierten deren Führerscheine. Gegen einen der Männer lag zudem ein Haftbefehl vor, sodass der 48-Jährige festgenommen wurde. Um kurz nach Mitternacht kam ein 33-jähriger Mercedesfahrer wegen überhöhter Geschwindigkeit beim Abbiegen von der Elsener Straße auf den Heinz-Nixdorf-Ring ins Schleudern. Das Auto landete im Graben. Der Fahrer stand unter Alkoholeinwirkung und musste ebenfalls mit zur Wache. Glücklicherweise blieb es bei diesem einzigen Verkehrsunfall in der Nacht.

In Büren-Brenken warf ein 38-Jähriger Feuerwerkskörper auf andere Personen. Der Randalierer leistete erheblichen Widerstand, als ihn Polizeikräfte in Gewahrsam nahmen. Im Salzkottener Krankenhaus randalierte um 00.30 Uhr ein verletzter Beteiligter einer Schlägerei. Der 18-jährige bespuckte und trat nach den alarmierten Polizisten. Auch gegen den jungen Mann wird jetzt wegen Widerstands gegen Polizeivollzugsbeamte ermittelt. Die Randalierer verbrachten den Rest der Nacht im Polizeigewahrsam.

In Wewelsburg trat um 00.10 Uhr ein 20-Jähriger gegen den Außenspiegel eines Zivilwagens der Polizei. Zeugen hatten den Randalierer dabei beobachtet, sodass der Tatverdächtige schnell ermittelt war und wegen Sachbeschädigung angezeigt wurde.

Am Neujahrsmorgen entdeckten Passanten gegen 07.00 Uhr den Einbruch in ein Geschäft an der Riemekestraße Ecke Ferdinandstraße. Mit einem Gullideckel hatten der oder die Täter ein Fenster eingeworfen und mehrere Handys aus den Auslagen entwendet.

Wegen Verstoßes gegen das Tierschutzgesetz hat die Polizei bereits am Montagnachmittag in Borchen-Dörenhagen Ermittlungen eingeleitet. Hier hatten Personen unmittelbar neben einem Hühnerstall geböllert. Der Tierhalter hatte kurz darauf zehn tote Hühner in seinem Stall entdeckt und Anzeige erstattet.

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