POL-DO: Aktionstag zur Bekämpfung der Messergewalt im öffentlichen Raum findet im Rahmen der PK Fokus in Dortmund statt
Dortmund (ots)
Lfd. Nr.: 0192
In der vergangenen Woche (26. Februar bis 5. März) fanden wieder zahlreiche Einsätze und Kontrollen der Präsenzkonzeption Fokus in Dortmund statt. Die Beamten überprüften allein am Wochenende über 140 Personen und stellten zahlreiche Straftaten fest.
Am 28. Februar fand der "Aktionstag zur Bekämpfung der Messergewalt im öffentlichen Raum" statt und erfreulicherweise stellten die Einsatzkräfte trotz 115 überprüften Personen nicht einmal eine Person mit einem Messer oder gefährlichem Gegenstand fest.
Am Donnerstag zuvor (26. Februar) beobachteten verdeckt eingesetzte Kräfte am Heinrich-Schmitz-Platz ein mutmaßliches Betäubungsmittelgeschäft. Die Polizisten kontrollierten drei Tatverdächtige (34 Jahre, 33 Jahre, 34 Jahre). Hierbei handelt es sich um den Verkäufer und um zwei Käufer der Drogen. Bei allen wurden verkaufsfertige Einheiten Cannabis aufgefunden und sichergestellt. Da nach Prüfung der Polizei keine Haftgründe gegen den Verkäufer vorlagen, wurde er vor Ort entlassen.
In der Missundestraße fanden die Beamten ein Versteck mit weiteren Cannabis-Verkaufseinheiten; ein polizeibekannter Tatverdächtiger (18 Jahre alt) kommt als Verkäufer in Betracht. Er wurde kontrolliert und entsprechende Strafverfahren leitete die Polizei gegen ihn ein. Im Dietrich-Keuning-Park kontrollierten die PK-Fokus Kräfte mehrere Personen; ein Mann (27 Jahre) erhielt einen Platzverweis aufgrund eines bestehenden Bereichsbetretungsverbots in der Nordstadt.
Außerdem kontrollierten die Beamten einen 26-Jährigen auf der Bornstraße. Ergebnis: Gegen ihn bestand ein Haftbefehl; nach der Zahlung der niedrigen vierstelligen Geldsumme, konnte er die Vollstreckung seiner Haft abwenden.
Am Freitag (27. Februar) ging es mit den Kontrollen weiter. Die Polizisten hielten auf der Stein-/Kurfürstenstraße ein Fahrzeug an. In dem Fahrzeug saßen zwei Personen (Frau und Mann). Bei der Fahrerin fanden die Beamten Drogen, vermutlich Amphetamine. Da sich der Verdacht auf das Führen eines Fahrzeugs unter Drogeneinfluss ergab, ordneten die Beamten eine Blutentnahme ihr an. Außerdem leiteten die Polizisten entsprechende Strafverfahren ein. Während der Kontrolle ergaben sich Hinweise auf einen möglichen Drogenhändler, der in der Borsigstraße wohnt. Bei der Durchsuchung der Wohnung fanden die Beamten auch eine nicht geringe Menge an Amphetaminen, Ectasy und Cannabis. Die Einsatzkräfte nahmen den Wohnungsinhaber daher vorläufig fest und gegen ihn wurde im Nachgang Untersuchungshaft angeordnet. Außerdem in der Wohnung: Zwei Schreckschusswaffen und eine Machete. Die Drogen und Waffen stellte die Polizei sicher. Hierzu wurde gesondert unter der lfd. Nr. 0179 berichtet (siehe: https://www.presseportal.de/blaulicht/pm/4971/6227106).
Am Samstag (28. Februar) fand wie bereits oben berichtet der Aktionstag zur Bekämpfung von Messergewalt im öffentlichen Raum statt mit dem erfolgreichen Ergebnis, dass trotz der Vielzahl der Kontrollen keine Messer oder gefährliche Gegenstände von der Polizei festgestellt wurden.
Die Einsatzkräfte der PK-Fokus kontrollierten allein an dem Tag 74 Fahrzeuge. Im Ergebnis erstellten die Beamten sieben Ordnungswidrigkeitenanzeigen und nahmen 53 Verwarngelder im Zusammenhang mit Verkehrsverstößen. Auf dem Wall stellten die Beamten annähernd 50 Fahrzeuge fest, die der sogenannten Poser-/Daterszene zugeordnet werden konnten.
Am Montag (2. März) kontrollierten die Polizisten aus dem PK Fokuseinsatz einen Verkäufer von Drogen nachdem er von der Freifläche des Café Kick kam. Die Polizisten fanden mehrere gefährliche Gegenstände bei dem Mann, u.a. ein griffbereites Taschenmesser auf. Da gegen ihn ein gültiges Messertrageverbot des PP Dortmund besteht, fertigten die Beamten entsprechende Anzeigen gegen den Mann.
Am nächsten Tag (3. März) stellten die Beamten bei einer Kontrolle eine Person mit einer abgelaufenen Duldung und Heroin in der Tasche auf dem Platz von Leeds fest. Entsprechende Strafverfahren leiteten die Polizisten ein. Die Person erhielt einen Platzverweis. Bei einer weiteren Person stellten die Einsatzkräfte einen bestehenden Haftbefehlt fest. Die Person konnte den geforderten Betrag vor Ort bezahlen und konnte daraufhin entlassen werden.
In der Kuckelke war eine minderjährige Person mit einer Anscheinswaffe unterwegs. Die Polizeibeamten kontrollierten die Person und stellten die Pistole sicher. Die Beamten fertigten eine Ordnungswidrigkeitenanzeige und nach Rücksprache mit dessen Erziehungsberechtigten wurde die minderjährige Person vor Ort entlassen.
Am Dienstagnachmittag (4.März) sprach ein Mann die Einsatzkräften in der Gronaustraße an und machte Angaben zu einem Diebstahl seines Handys. Er konnte den Polizisten auch den Täter zeigen. Nach einem kurzen Fluchtversuch des Tatverdächtigen konnten die Beamten den Mann stellen und eine entsprechende Strafanzeige fertigen.
Im Bereich des ZOB Dortmund erkannten zivile Kräfte der Polizei bei einer kurzfristigen Observation einen Drogenhandel. Sowohl Käufer als auch Verkäufer konnte von den Beamten im Nachgang kontrolliert werden. Außerdem fanden die Einsatzkräfte auch noch den Bunker des tatverdächtigen Verkäufers mit mehreren Tabletten Ecstasy. Sie stellten die Drogen sicher und fertigten entsprechende Strafanzeigen. Bei einem anderen Verkäufer stellten die Beamten mehrere Verkaufseinheiten Marihuana in einem Bunker fest.
Weiterhin konnten die zivilen Beamten am Abend an der Leopoldstraße einen Drogenhändler feststellen, der eine größere Menge Marihuana an eine weitere Person verkauft hatte. Käufer und Verkäufer wurden von den Beamten kontrolliert. Bei dem Verkäufer stellten die Einsatzkräfte im Rahmen der Kontrolle Kokain, Marihuana, Haschisch und einen dreistelligen Bargeldbetrag sicher.
Am Donnerstag (5. März) kontrollierten die Einsatzkräfte eine Person im Bereich der Freifläche des Cafe Kick. Die Beamten hatten die Drogen zunächst gesehen. Bei der Kontrolle hatte die Person die Drogen an einem empfindsamen Bereich seines Körpers versteckt. Die Durchsuchung der Person wurde daher auf einer Polizeiwache durchgeführt. Neben den Drogen fanden die Beamten auch einen hohen Bargeldbetrag sowie eine Banknote, die Fälschungsmerkmale aufwies. Nach Abschluss der polizeilichen Maßnahmen wurde die Person mit einem zeitlich und örtlich begrenzten Platzverweis von den Einsatzkräften entlassen. Da die Person sich im Verlaufe des Einsatzes zunehmend aggressiv verhielt wurde sie zur Verhinderung weiterer Straftaten ins Polizeigewahrsam gebracht. Hierbei leistete die Person Widerstand. Am Ende des Einsatzes standen vier Strafanzeigen sowie die Sicherstellung des Bargelds als präventive Gewinnabschöpfung.
Insgesamt war es wieder eine einsatzreiche aber auch erfolgreiche Woche für die Einsatzkräfte der PK Fokus. Neben den zahlreichen, festgestellten Straftaten und Ordnungswidrigkeiten war insbesondere der Aktionstag zur Bekämpfung von Messergewalt im öffentlichen Raum erfolgreich, da entsprechende Kontrollen auf gefährliche Gegenstände positiv verlaufen sind.
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