POL-OH: Gemeinsame Pressemitteilung der Polizei Osthessen, der Bundespolizeiinspektion Kassel und der Stadt Fulda
Fulda (ots)
Friedlicher Verlauf - Positive Zwischenbilanz zum Hessentag 2026
Hessen/ Fulda. Der 63. Hessentag geht bereits in seine zweite Hälfte - die Stadt Fulda und die Polizei ziehen eine positive Zwischenbilanz. Die ersten Veranstaltungstage verliefen aus polizeilicher Sicht friedlich und weitgehend störungsfrei.
Während der gesamten Veranstaltungsdauer waren die Einsatzkräfte mit hoher Präsenz auf dem Veranstaltungsgelände und im Umfeld vertreten. Ob auf der Hessentagswache oder unterwegs als Fußstreife - Landespolizei und Ordnungshüter der Stadtpolizei zeigten sich jederzeit ansprechbar und bürgernah.
Die bisherigen polizeilichen Maßnahmen standen überwiegend im Zusammenhang mit veranstaltungstypischen Einsatzanlässen. Bislang registrierte die osthessische Polizei insbesondere vereinzelte Körperverletzungsdelikte, die oftmals in Verbindung mit Alkoholkonsum standen. In einem Fall wurde eine Mitarbeiterin des Rettungsdienstes am Handgelenk verletzt. Darüber hinaus kam es zu zwei Fällen des Verwendens von Kennzeichen verfassungswidriger Organisationen. In beiden Fällen nahmen die eingesetzten Beamten einen Tatverdächtigen fest, leiteten ein entsprechendes Strafverfahren ein und sprachen ein Aufenthaltsverbot für das Veranstaltungsgelände aus. Besondere sicherheitsrelevante Ereignisse oder herausragende Straftaten sind bis dato nicht bekannt geworden.
Die Zusammenarbeit zwischen der Stadt Fulda, dem Polizeipräsidium Osthessen, der Bundespolizei, Feuerwehr, Rettungsdienst sowie weiteren beteiligten Behörden und Organisationen verläuft eng, professionell sowie vertrauensvoll und trägt wesentlich zu einem sicheren und geordneten Veranstaltungsverlauf bei.
"Bislang verläuft der Hessentag friedlich und weitgehend störungsfrei. Die Besucherinnen und Besucher verhalten sich überwiegend rücksichtsvoll sowie verantwortungsbewusst und erleben ein fröhliches und sicheres Landesfest. Unsere Einsatzkräfte leisten gemeinsam mit den Sicherheitspartnern täglich einen wichtigen Beitrag dazu, dass die Veranstaltung auch bei hohen Besucherzahlen sicher und geordnet verläuft. Für die zweite Hälfte des Hessentags werden wir unser Engagement unverändert fortsetzen und wachsam bleiben, um gemeinsam mit allen Beteiligten einen sicheren, friedlichen und gelungenen Hessentag zu ermöglichen", so der osthessische Polizeipräsident Michael Tegethoff.
Großes Interesse fanden zudem die Angebote auf dem "Platz der Polizei". Zahlreiche Besucherinnen und Besucher nutzten in den vergangenen Tagen die Gelegenheit, sich an den Präventions- und Informationsständen mit den Beamtinnen und Beamten auszutauschen.
Der positive Verlauf spiegelt sich auch in der Zwischenbilanz der Bundespolizeiinspektion Kassel wider. Über die letzten fünf Tage wurden An- und Abreisen im Bahn- und Zugverkehr im fünfstelligen Bereich verzeichnet. Die Anreise verteilte sich über den gesamten Tagesverlauf, während die Abreise abends meist deutlich konzentrierter erfolgte. Vor allem nach den Domplatzkonzerten waren die Bahnsteige teilweise stark frequentiert. Vereinzelt kam es zu kleineren Streitigkeiten. Die Einsatzkräfte der Bundespolizei konnten diese frühzeitig erkennen und schlichten, sodass keine schwerwiegenden Straftaten bekannt wurden.
Für die Stadt Fulda würdigte der Ordnungsdezernent, Bürgermeister Dag Wehner, die gute Vorbereitung und Abwicklung des Landesfestes sowie die enge Abstimmung der beteiligten Sicherheitsbehörden: "Die Zusammenarbeit läuft reibungslos, das in Fulda schon lange geübte Miteinander von Polizei und Stadt bewährt sich hier einmal mehr. Als Beispiel möchte ich nur die Stadtwache nennen, die derzeit als Hessentagswache fungiert. Ein großes Dankeschön geht auch an die mehr als ein Dutzend hessischen Kommunen, die mit ihrem Personal unsere Stadtpolizei unterstützen. Insgesamt 45 Kräfte aus anderen Städten und Gemeinden - darunter ehemalige Hessentagsstädte wie Bad Hersfeld, Fritzlar oder Bad Vilbel - sind während des Hessentags vor Ort und unter anderem bei der Verkehrslenkung eingesetzt. Das ist für uns eine sehr wertvolle Hilfe."
Monika Kowoll-Ferger,
Stadt Fulda, Pressesprecherin 0661/ 102-1008
Tanja Büdenbender,
Bundespolizeiinspektion Kassel, Öffentlichkeitsarbeit 0561/81616 -1012
Marc Leipold,
Polizeipräsidium Osthessen, Pressesprecher 0661/105-1099
Kontakt:
Polizeipräsidium Osthessen
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Severingstraße 1-7, 36041 Fulda
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