Kreisfeuerwehrverband Neunkirchen
FW LK Neunkirchen: Rauchentwicklung in Neunkircher Wohnhaus ruft Feuerwehr auf den Plan
Neunkirchen (ots)
Eine starke Rauchentwicklung schreckte die Bewohner eines Wohn- und Geschäftshauses in der Wellesweilerstraße in der Neunkircher Innenstadt am frühen Abend des Karfreitags, 3. April auf. Die Freiwillige Feuerwehr Neunkirchen rückte aus und durchsuchte das bereits durch Polizei und Rettungsdienst geräumte Haus gründlich. Eine Ursache für die Rauchentwicklung konnten die Feuerwehrleute trotz intensiver Suche aber nicht finden.
An Dramatik waren die ersten Meldungen, die die Angehörigen der Neunkircher Feuerwehr nach dem Alarm gegen 17:15 Uhr aus der Wellesweilerstraße erreichten, nicht zu übertreffen. Nicht nur von einem bereits verrauchten Treppenhaus in dem viergeschossigen Gebäude mussten die Feuerwehrleute auf dem Weg zum Einsatzort ausgehen, auch von um Hilfe rufenden Menschen an den Fenstern. Die Lage an der Kreuzung Wellesweiler- und Mozartstraße zeigte sich beim eintreffen der ersten Feuerwehreinheiten hingegen deutlich weniger dramatisch. Die rund 20 Hausbewohner hatten entweder schon selbstständig oder mit Hilfe von Polizei und Rettungsdienst das Haus unverletzt ins Freie verlassen.
Was sich jedoch bestätigte war eine deutliche Rauchentwicklung, die sich aus dem Keller ins Treppenhaus ausbreitete, aber auch aus Kellerschächten ins Freie drang. Unter Atemschutz rückten Feuerwehrleute auf der Suche nach einem möglichen Brand in den weitläufigen und verwinkelten Keller des Eckhauses vor. Währenddessen wurde die Rauchentwicklung aber immer schwächer und hörte schließlich sogar von selbst aus. Trotz intensiver Suche - auch mit Hilfe von Wärmebildkameras und Messgeräten - konnten die Feuerwehrangehörigen keine Ursache oder einen Ursprung für die Rauchentwicklung aufdecken. Mit einem Überdrucklüfter beseitigten die Feuerwehrleute abschließend noch letzte Reste der unklaren Rauchentwicklung aus dem Gebäude, bevor sie ihren Einsatz beenden konnten.
Nach einer knappen Stunde konnten bereits die letzten Feuerwehrfahrzeuge abrücken. Im Einsatz befanden sich rund 60 Feuerwehrleute aus den Löschbezirken Neunkirchen-Innenstadt, Wellesweiler und Südost der Neunkircher Wehr sowie weitere Kräfte von Polizei und Rettungsdienst.
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