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THW LVBEBBST: Berliner THW-Fachgruppe Ölschaden kehrt heute zurück: THW-Spezialisten bannten Umweltgefahr im Ahrtal

THW LVBEBBST: Berliner THW-Fachgruppe Ölschaden kehrt heute zurück: THW-Spezialisten bannten Umweltgefahr im Ahrtal
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Berlin (ots)

Heute kehren acht Berliner THW-Spezialisten der Fachgruppe Ölschaden von ihrem Einsatz im Ahrtal mit nachhaltigen Eindrücken zurück nach Hause. Beim Hochwasser in Rheinland-Pfalz hatten sich ölhaltige Flüssigkeiten, wie Benzin oder Heizöl, mit dem Flutwasser vermischt und drohten die Umwelt zu verschmutzen. Das THW half seit drei Wochen im Ahrtal unter anderem mit dem Betreiben einer zentralen Öl-Sammel- und Separationsstelle ein Stück weit mit, diese Umweltgefahr zu bannen. Die Berliner THW-Spezialisten halfen dort mit.

Gestern gab es für die THW-Helferinnen und Helfer der Fachgruppe Ölschaden vom Ortsverband Berlin Lichtenberg die letzte Schicht in Sinzig (Ahrtal). Sie hatten vor einer Woche ein Team aus einem anderen Bundesland abgelöst und arbeiteten dann dort gemeinsam mit THW-Spezialisten ihrer Fachgruppe aus Borna und Koblenz weiter.

Gruppenführer Alexander Eichner aus Berlin Lichtenberg von der Fachgruppe Ölschaden hat bereits das Hochwasser 2013 in Sachsen miterlebt. Für ihn war der Einsatz in Sinzig dennoch eine größere Herausforderung. "Für die Fachgruppe Ölschaden aus Berlin Lichtenberg ist dies der erste Einsatz, bei dem wir einen Separationsplatz in dieser Dimension betrieben haben. Außerdem war der Umgang mit echtem Heizöl-/Wassergemisch ebenfalls eine Premiere für unsere Fachgruppe. Im Hochwassereinsatz 2013 waren wir nicht für das Betreiben der Öl-Separationsanlage verantwortlich. Es gab wohl weniger Öleinträge als im Ahrtal", sagt er. Aus der Separation im Ahrtal ergaben sich drei Bestandteile: Wasser, Öl und Schlamm. Das Wasser kann zurück in die Umwelt geleitet werden, das Öl gelangt in Raffinerien und der Schlamm kommt in entsprechende Verbrennungsanlagen.

Für die Spezialisten der THW-Fachgruppen Ölschaden gab es also viel zu tun und zu bewältigen. Und sie profitierten von der bundesweiten THW-Gemeinschaft. Alexander ist mit seinem Team an Erfahrungen und um Freundschaften reicher geworden. Eines ist jedoch für ihn nach wie vor das Allerstärkste: "Bei diesem Einsatz haben sich wieder einmal das legendäre Baukastensystem des THW und die größtenteils einheitliche Ausstattung bewährt", sagt er. Das trifft auch auf die Ausrüstung der Fachgruppen Ölschaden zu. "Als wir zur Ablösung vor einer Woche nach Sinzig eilten, mussten wir keine Großgeräte wie Separationsanlage oder Ölaufnahmegeräte mitbringen und aufbauen. Das gab uns die Chance, schnell aus Berlin in das Ahrtal zur Ablösung zu gelangen", sagt er. Auch dass sein Team nicht ganz komplett sein konnte, war kein Problem. "Zu unseren acht Berliner Spezialisten gesellten sich Fachkräfte aus den bundesweit einheitlich ausgebildeten Fachgruppen Ölschaden. Sie kamen vom THW Borna und THW Koblenz. Wir sind innerhalb kurzer Zeit zu einem wunderbar funktionierenden Team zusammengewachsen. So ist die Spezialeinheit aus Koblenz zwar gerade erst mit ihrer Einheit aufgestellt worden, jedoch haben deren Helfer/-innen uns mit ihrem Engagement und dem gezeigten Wissensdurst stark beeindruckt", betont Alexander Eichner.

Die Berliner THW-Spezialisten aus Lichtenberg fanden bei ihrem Eintreffen in Sinzig einen bereits komplett aufgebauten und funktionstüchtigen THW-Separationsplatz vor, den sie von der vorherigen Schicht übernommen hatten. Damit konnten sie sofort weiterarbeiten. Vor ihrer heutigen Abfahrt nach Hause wiederum übergeben sie die Einsatzstelle an die Fachgruppe Ölschaden aus Obernburg. Diese hatte unmittelbar nach dem Flutereignis diese Öl-Separationsstelle in Sinzig mit ihrem Equipment aufgebaut und zunächst selbst betrieben. Bundesweit verfügt das THW über mindestens eine Fachgruppe Ölschaden in jedem Landesverband. Link: https://bit.ly/2WdA76s Beigefügte Fotos stehen zur Veröffentlichung zur Verfügung unter Angabe der Quelle: THW

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Ellen Krukenberg
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