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25.10.2018 – 08:45

Bundespolizeiinspektion Weil am Rhein

BPOLI-WEIL: 3000 Euro teure Falschidentität flog auf

Basel/Freiburg (ots)

Am Mittwochabend kontrollierte eine gemeinsame Streife von Bundespolizei und Schweizer Grenzwache in einem Fernverkehrszug von Basel nach Freiburg einen 44-jährigen afghanischen Staatsangehörigen, der sich mit einer italienischen Identitätskarte für Ausländer auswies. Wie die binationale Streife feststellte, handelte es sich beim vorgelegten Dokument um eine Verfälschung. Das Lichtbild in der Identitätskarte wurde professionell ausgetauscht. Trotzdem flog der Schwindel auf.

Wie der 44-Jährige äußerte, habe er das Dokument in Italien für 3000 Euro erworben, um damit in Deutschland Asyl zu beantragen. Die Bundespolizei konnte ermitteln, dass das Dokument in Italien erst vor wenigen Tagen als gestohlen gemeldet worden ist. Der 44-Jährige wurde wegen Urkundenfälschung und eines Verstoßes gegen das Aufenthaltsgesetz angezeigt. Das verfälschte Dokument stellte die Bundespolizei sicher. Da der Mann ein Asylbegehren vortrug, wurde er an die Landeserstaufnahmestelle für Asylbewerber nach Karlsruhe weitergeleitet.

Bereits am Montag hatte die Bundespolizei in Neuenburg am Rhein und Weil am Rhein zwei Männer mit totalgefälschten spanischen und italienischen Dokumenten festgestellt.

Rückfragen bitte an:

Bundespolizeiinspektion Weil am Rhein
Thomas Gerbert
Telefon: +49 761 20273-57
E-Mail: bpoli.weil.oea@polizei.bund.de
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