POL-UL: (BC)(GP)(HDH)(UL)(ADK) - Das Polizeipräsidium Ulm stellt die Kriminalstatistik 2025 vor - Deutlicher Rückgang der Fallzahlen im Jahr 2025
Ulm (ots)
Allgemeine Sicherheitslage
Die Gesamtzahl der Straftaten im Bereich des Polizeipräsidiums Ulm ging im Jahr 2025 im Vergleich zum Vorjahreszeitraum deutlich zurück. Vor allem die Deliktsbereiche der einfachen Diebstähle sowie der Vermögens-/Fälschungsdelikte zeichneten sich für diese Verringerung der Fälle verantwortlich.
Die Zahl aller Straftaten in der polizeilichen Kriminalstatistik für den Bereich des Polizeipräsidiums Ulm, also in den Landkreisen Alb-Donau, Biberach, Göppingen, Heidenheim und in der Stadt Ulm, ist im Jahr 2025 gegenüber dem Vorjahr 2024 um 4.270 (-10,7 Prozent) auf 35.465 Fälle (inklusive ausländerrechtliche Verstöße) zurückgegangen. Die Gesamtzahl aller polizeilich registrierten Straftaten liegt damit unterhalb der Jahre 2022 bis 2024. Betrachtet man nur die sogenannte Allgemeinkriminalität, also ohne ausländerrechtliche Verstöße, so liegt die Anzahl der Straftaten bei 35.020 Fällen.
Auch die Kriminalitätshäufigkeitszahl, die die Kriminalitätsbelastung einer Region darstellt, ging um 424 Fälle auf 3.798 Fälle umgerechnet auf 100.000 Einwohner zurück. Damit liegt das Polizeipräsidium Ulm im Ranking der 13 regionalen Polizeipräsidien im Jahr 2025 auf dem dritten Platz.
Reduziert auf die Fälle der Allgemeinkriminalität ohne ausländerrechtliche Verstöße sank die Kriminalitätsbelastung sogar auf einen Wert von 3.751 Straftaten pro 100.000 Einwohner. Die Aufklärungsquote blieb mit 64,0 Prozent auf dem genau gleichen Stand zum Jahr 2024. Maßgeblich hierfür ist, dass es trotz deutlich gesunkener Fallzahlen, beispielsweise in den Deliktsbereichen der Diebstähle oder auch den Vermögens- und Fälschungsdelikten gelungen ist, die dort erfassten Fälle in vergleichsweise größerem Umfang aufzuklären und somit die Aufklärungsquote stabil zu halten.
Aggressionsdelikte im öffentlichen Raum
Die Anzahl der Aggressionsdelikte im öffentlichen Raum sank im Jahr 2025 um -7,5 Prozent (- 158 Fälle) von 2.102 (2024) auf 1.944 Fälle. Hierbei nahmen Fälle der einfachen Körperverletzungen zu und Raubdelikte waren stark rückläufig. Ursächlich hierfür sind insbesondere die im Jahr 2025 durch das Polizeipräsidium initiierten erhöhten Präsenzmaßnahmen. Dazu zählen erhöhte Fußstreifen in zivil und uniformiert, Einsatz der Bereitschaftspolizei sowie der Polizeihundeführerstaffel, mehrmonatige Informationsstände des Referats Prävention unmittelbar an Brennpunkten in Innenstädten sowie der Einsatz der sogenannten Mobilen Wache im gesamten Präsidiumsbereich.
Messerangriffe im öffentlichen Raum
Bei den Straftaten mit Messerangriffen im öffentlichen Raum gingen die Fallzahlen beim Polizeipräsidium Ulm von 99 Fällen (2024) auf 82 Fälle (2025) zurück. Dies stellt einen Rückgang von -17,2 Prozent (-17 Fälle) dar. Gründe hierfür waren insbesondere die Einrichtung einer Waffen- und Messerverbotszone Ende 2024 in der Ulmer Innenstadt und die in der Folge erhöhten Kontrollmaßnahmen durch die Polizei und den Kommunalen Ordnungsdienst.
Zur Veröffentlichung der Kriminalstatistik 2025 des Polizeipräsidiums Ulm sagt Polizeipräsident Josef Veser: "Die veröffentlichten Zahlen aus dem Jahr 2025 zeigen, dass die Polizistinnen und Polizisten beim Polizeipräsidium Ulm rund um die Uhr einen hervorragenden und ausgezeichneten Job machen. Gerade durch deren Einsatz, egal ob in Ulm, in den Kreisen Göppingen, Heidenheim, Biberach oder im Alb-Donau-Kreis, die Menschen im Zuständigkeitsbereich des Polizeipräsidiums Ulm können sich sicher fühlen.
Polizeivizepräsident Askin Bingöl, der die Zahlen für den gesamten Zuständigkeitsbereich des Polizeipräsidiums der Presse in Ulm vorstellt, führt im Detail aus: "Das Sicherheitsgefühl der Bürgerinnen und Bürger ist für mich persönlich ein hohes Anliegen und liegt mir besonders am Herzen. Wir wollen mit unserer Strategie einer deutlich höheren Präsenz und Ansprechbarkeit unsere Bürgerinnen und Bürger in den unterschiedlichsten Lebenslagen erreichen, als sichtbare und nahbare Polizei, die jederzeit schnell und kompetent als "Freund und Helfer" für alle da ist". Unser Bestreben einer bürgernahen Polizeiarbeit hat sich im Jahr 2025 ausgezahlt. Das zeigen u. a. die Rückgänge der Fallzahlen. Denn wo mehr Polizei ist, dort verhindern wir auch Kriminalität, drängen sie entschieden zurück.
Und Askin Bingöl ergänzt: "Auch losgelöst von den Zahlen aus dem vergangenen Jahr zeigt beispielsweise die Reaktion des Polizeipräsidiums Ulm auf die Vorfälle im Januar und Februar in Göppingen, dass wir mit allen uns zur Verfügung stehenden Maßnahmen und rechtlichen Möglichkeiten agieren, um das Sicherheitsgefühl durch Präsenz- und Kontrollmaßnahmen zu stärken".
Und auch zukünftig wird die Polizei weiterhin präsent und ansprechbar sein, um das Sicherheitsgefühl aufrechtzuerhalten und zu stärken. Zudem werden ergänzend die erforderlichen Maßnahmen in der repressiven und präventiven Polizeiarbeit auch im Jahr 2026 in unserem Präsidiumsbereich weiter vorangebracht, um dem Anspruch als "Garant für die Sicherheit in der Region" weiterhin gerecht zu werden.
Die ausführliche Kriminalstatistik für den Bereich des Polizeipräsidiums Ulm finden auf unserer Internetseite unter folgendem Link:
https://ppulm.polizei-bw.de/kriminalstatistik-gesamt/
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