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21.08.2019 – 12:30

Polizeipräsidium Ulm

POL-UL: (BC) (GP) (HDH) (UL) Region - Mit Kontrollen für Sicherheit
Über die Ergebnisse ihrer Kontrollen seit Wochenbeginn berichtet jetzt die Polizei.

Ulm (ots)

"Die Sicherheit auf den Straße liegt uns am Herzen", meldet die Polizei, denn diese Sicherheit gehe alle an. Jeder sei davon betroffen, denn jeder müsse darauf vertrauen können, heil ans Ziel und später wieder nach Hause zu kommen. Dafür wolle sich die Polizei einsetzen. Deshalb kontrolliere sie regelmäßig. Mit grundsätzlich gutem Ergebnis, denn die meisten Verkehrsteilnehmer hielten sich an die Vorschriften. Gerade diese Vorschriften sorgen für ein Höchstmaß an Sicherheit. Nur einzelne setzten sich über die Regeln hinweg, sagt die Polizei. Doch das sei gefährlich genug, um dagegen vorzugehen. Dass die Polizei das tut, zeigten die nachfolgenden Ergebnisse ihrer Kontrollen:

(BC) Am frühen Montag zog die Polizei zwischen Stafflangen und Hofen einen Autofahrer aus dem Verkehr. Der hatte sich ans Steuer gesetzt, obwohl er zuvor Alkohol getrunken hatte. Zu viel, wie ein Schnelltest zeigte. Ihr erwartet eine Anzeige. Ein Radfahrer muss seit Dienstagnachmittag mit einer Anzeige rechnen. Eine Polizeistreife hatte ihn gestoppt. Zuvor radelte er durch die Hans-Liebherr-Straße und bediente mit einer Hand sein Telefon. Weitere Telefonierer und Gurtmuffel hatte die Polizei am Vormittag in Riedlingen aus dem Verkehr gezogen (wir berichteten: https://www.presseportal.de/blaulicht/pm/110979/4353361)

(GP) Einen Autofahrer mit dem Telefon in der Hand stellte die Polizei am Dienstagvormittag bei Uhingen. Im Rahmen einer einstündigen Kontrolle dort musste die Polizei lediglich drei Fahrer beanstanden, zwei davon, weil sie den Gurt nicht angelegt hatten. Die übrigen Fahrer verhielten sich sicherheitsbewusst. Nicht so ein 29-Jähriger, der gegen 14.30 Uhr durch Holzhausen fuhr, mit dem Handy am Ohr. Auch ihn erwartet eine Anzeige. Kurz vor 19 Uhr fürchteten Zeugen um die Verkehrssicherheit in Faurndau. Ein Auto kam in Schlangenlinien von Heiningen her. Eine Polizeistreife stoppte den Wagen. Schnell zeigte sich, dass der Fahrer betrunken ist. Ein Test zeigte über zwei Promille. Der Fahrer musste eine Blutprobe und seinen Führerschein abgeben. Jetzt sieht der 60-Jährige einer Anzeige entgegen. In Uhingen kontrollierte die Polizei kurz vor 21 Uhr einen Opel. Auch dessen Fahrer hatte Alkohol getrunken. Zudem hätte er längst seinen Führerschein wegen eines Fahrverbots abgeben müssen. Das übernahmen jetzt die Polizisten für den 56-Jährigen. Und auch er wird angezeigt. Kurz vor 22 Uhr meldeten Zeugen einen Unfall in Salach. Ein Auto war gegen eine Leitplanke geprallt. Zwei Männer versuchten, den Wagen wieder gangbar zu machen. Bei der Kontrolle stellte die Polizei fest, dass Beide betrunken waren. Und Beide hatten keinen Führerschein. Trotzdem hatten sie versucht, den Wagen wegzufahren. So sehen jetzt auch diese Männer Anzeigen entgegen. Wer den Unfall verursacht hat muss die Polizei noch ermitteln. Bereits am Sonntag hatte die Polizei bei Kontrollen in Schlierbach und Geislingen zwei Fahrer aus dem Verkehr gezogen. Auch die waren betrunken und werden jetzt angezeigt. In Eislingen und Donzdorf ertappte die Polizei zwei Fahrer, die keinen Führerschein hatten.

(HDH) Ebenfalls keinen Führerschein hatte ein 46-Jähriger, den eine Polizeistreife am Dienstag in Gerstetten stoppte. Gegen 16.30 Uhr kontrollierte eine Streife in der Bismarckstraße. Der 46-Jährige zeigte zwar einen Führerschein vor, doch dieses osteuropäische Dokument hatte hier seine Gültigkeit verloren, da dem Mann in Deutschland die Fahrerlaubnis versagt worden ist. In Schlangenlinien fuhr ein 43-Jähriger kurz nach 15 Uhr von Heidenheim nach Oggenhausen. Deshalb verständigten Zeugen die Polizei. Bei der Kontrolle zeigte ein Alkoholtest beim Fahrer einen Wert von mehr als zwei Promille an. Die Polizisten behielten den Führerschein des Mannes gleich ein. Betrunken und unter Drogeneinfluss stehend - diesen Verdacht erweckte ein Mofafahrer am Montagabend in Giengen. Auch er sieht jetzt einer Anzeige entgegen, zumal er den Konsum dieser Stoffe zugab. Bereits am Sonntagabend hatte die Polizei in der Kastorstraße in Heidenheim einen Autofahrer aus dem Verkehr gezogen. Er war ausgesprochen langsam in Schlangenlinien gefahren, weshalb sich Zeugen um die Sicherheit sorgten. Die Polizei beendete die gefährliche Fahrt. Ein Alkoholtest hatte den Verdacht der Trunkenheit bestätigt.

(UL) In Ulm fiel Sonntagabend ein Autofahrer auf, der erkennbar betrunken in sein Auto gestiegen war. Als er in der Keplerstraße losfuhr, habe er einen Passanten beleidigt und eine Flasche aus dem Wagen geworfen. Noch in der Stadt stellte die Polizei den Mercedes, dessen Fahrer rund zwei Promille intus hatte. Führerschein und Autoschlüssel blieben bei der Polizei, der 45-Jährige bekommt dagegen eine Anzeige. Am Vormittag hatte die Polizei bei Dornstadt kontrolliert und drei berauschte Fahrer gestellt. Zwei davon waren betrunken, einer stand unter Drogeneinfluss. Auch sie sehen Anzeigen entgegen.

Schon im Jahr 2018 hatte die Polizei intensive Kontrollen durchgeführt. Diese Kontrollen der Polizei seien auch einer der Gründe für einen Rückgang der Alkoholunfälle, meldet die Polizei. Deren Zahl sank im Jahr 2018 um 30 auf 335 Unfälle (-8 Prozent), den niedrigsten Wert der letzten zehn Jahre. Im Gegenzug habe die Polizei im Jahr 2018 insgesamt 1.133 Fahrer unter Alkoholeinfluss aus dem Verkehr gezogen, 191 mehr als im Jahr zuvor (+20 Prozent). "Fahren und Alkohol trinken passt einfach nicht zusammen. Wer das ignoriert riskiert nicht zu Unrecht seinen Führerschein", sagt die Polizei. Immerhin seien bei 143 Alkoholunfällen Menschen verletzt worden. Die Zahl der Drogenunfälle bewege sich zwar auf niedrigem Niveau, steige aber tendenziell an. 37 Drogenunfälle registrierte die Polizei im Jahr 2018, den höchsten Wert im 10-Jahres-Vergleich. Das Polizeipräsidium Ulm intensiviere seit Monaten ihre Maßnahmen gegen Drogen im Straßenverkehr. Denn: "Rauschgift darf im Leben der Menschen keinen Stellenwert haben. Und im Straßenverkehr schon gar nicht", bekräftigte die Polizei ihre Absicht, gegen diese Rauschmittel vorzugehen.

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Wolfgang Jürgens, Tel. 0731/188-1111

Rückfragen bitte an:

Polizeipräsidium Ulm
Telefon: 0731 188-0
E-Mail: ulm.pp@polizei.bwl.de
http://www.polizei-bw.de/

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