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02.04.2019 – 14:38

Polizeiinspektion Stralsund

POL-HST: Gemeinsame Pressemitteilung der Bundespolizeiinspektion See Warnemünde und der Polizeiinspektion Stralsund zum Fund einer leblosen Person unterhalb der Steilküste nahe Sassnitz

Sassnitz (ots)

Seit den heutigen Morgenstunden, 02.04.2019, fand im Nationalpark Jasmund im Bereich der Kreidefelsenküste ein gemeinsamer Rettungseinsatz von Landes- und Bundespolizei sowie Feuerwehr und weiteren Rettungskräften statt.

Bereits am Montagabend ging im Polizeirevier Sassnitz gegen 21:15 Uhr der Hinweis zu einem aufgefundenen Rucksack auf einer Bank am Aussichtspunkt der "Victoriasicht" ein. Sofort nach Eingang der Meldung kamen Polizeikräfte zum Einsatz, die den Bereich nach dem möglichen Eigentümer des Rucksacks absuchten. Bei den Suchmaßnahmen wurde das Polizeirevier durch die Freiwillige Feuerwehr Baabe mit einer Drohne unterstützt. Die Suchmaßnahmen liefen bis spät in die Nacht, bis gegen Mitternacht der Einsatz zunächst abgebrochen wurde, da keinerlei konkrete Hinweise zu einem möglichen Unglücks- oder Suizidfall einer Person generiert werden konnten. Der Rucksack wurde durch die Sassnitzer Polizeibeamten sichergestellt.

In den frühen Morgenstunden des 02.04.2019 wurde die Suche erneut aufgenommen. Dabei unterstützten sowohl Beamte der Wasserschutzpolizeiinspektion Sassnitz als auch Beamte der Bundespolizeiinspektion See Warnemünde das Polizeirevier Sassnitz. Letztere unterstützten seeseitig mit dem Schiff BP26 Eschwege, welches mit einem multifunktionalen Kamerasystem ausgestattet ist und u.a. Wärmebilder aufnehmen kann. Durch diesen Einsatz der Kamera und ergänzend durch Heranziehung eines Hubschraubers sowie eines begleitenden Kontrollbootes der Bundespolizei konnte unterhalb der Victoriasicht eine leblose Person in 30 Metern Höhe festgestellt werden.

Der eingesetzte Notarzt konnte nur noch den Tod bei der leblosen Frau feststellen. Für die Sicherung des Leichnams kam zunächst die Höhenrettung der Sassnitzer Feuerwehr zum Einsatz. Die anschließende Bergung konnte nur mit Unterstützung des Offshore Rettungshubschraubers der Rettungsleitstelle des Landkreises Vorpommern-Rügen erfolgen.

Die Kriminalpolizei hat ein Todesermittlungsverfahren eingeleitet und überprüft gegenwärtig die Identität der Frau sowie die genauen Umstände zum Geschehen. Es ist zu vermuten, dass die Frau hinab gestürzt ist und sich dabei möglicherweise tödliche Verletzungen zugezogen hat. Derzeit liegen keine Hinweise für ein Fremdverschulden vor.

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