Storys aus Stuttgart,

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  • 02.06.2014 – 20:30

    Stuttgarter Zeitung

    Stuttgarter Zeitung: Kommentar zu Spanien/Monarchie/Juan Carlos

    Stuttgart (ots) - Die Spanier sind keine Herzensmonarchisten. Vor gut 80 Jahren haben sie schon einmal den Königssturz gewagt. Sie könnten es wieder tun. Immer mehr von ihnen glauben, dass eine Republik die angemessenere Staatsform wäre. Diesen Menschen will Juan Carlos den Wind aus den Segeln nehmen. Sein Sohn Felipe ist beliebt. Wenn er seine Sache gut macht, wird der republikanische Druck wieder abnehmen. Die ...

  • 02.06.2014 – 20:30

    Stuttgarter Zeitung

    Stuttgarter Zeitung: Kommentar zu EU/Merkel/Juncker

    Stuttgart (ots) - Zugegeben, der seit drei Jahrzehnten auf der europäischen Bühne aktive Jean-Claude Juncker steht nicht eben für einen Neuanfang, nach dem das Europawahlergebnis schreit. Doch um einen Neuanfang geht es den fünf Staats- und Regierungschefs, die beim EU-Gipfel vor einer Woche Bedenken gegen Juncker anmeldeten, auch gar nicht. Vor allem David Cameron, der zurück zu einem Europa rein nationalstaatlicher ...

  • 30.05.2014 – 21:25

    Stuttgarter Nachrichten

    Stuttgarter Nachrichten: Kommentar zum Ausbildungsmarkt:

    Stuttgart (ots) - Die Bewerber genau dort abholen, wo sie sind: So ließe sich die Neuausrichtung im Ausbildungsmarkt zusammenfassen. Das heißt auch: Die Betriebe sollten mehr in den sozialen Netzwerken werben und auch mit Hilfe von (Firmen-)Netzwerken die Ausbildung modernisieren. Den Azubis mehr Verantwortung geben. Sie in Projekten beschäftigen - über Abteilungsgrenzen hinweg. Und das heißt auch, nicht Studium ...

  • 30.05.2014 – 21:00

    Stuttgarter Zeitung

    Stuttgarter Zeitung: Kommentar zu Baden-Württemberg/Grün-Rot/Neuverschuldung

    Stuttgart (ots) - Geht's noch? Die Steuereingänge des Landes berechtigen zu den schönsten Hoffnungen, doch die grün-roten Koalitionäre liegen sich keineswegs in den Armen, nein, sie streiten wie die Kesselflicker. Die Aufregung ausgelöst hat Finanzminister Nils Schmid (SPD) mit seinem überfälligen Vorschlag, unter dem Eindruck der erquickenden Steuereinnahmen den Bremsweg bis zur Nullverschuldung abzukürzen. In ...

  • 30.05.2014 – 21:00

    Stuttgarter Zeitung

    Stuttgarter Zeitung: Kommentar zu NSA/Generalbundesanwalt/Ermittlungen

    Stuttgart (ots) - Die amerikanische Abhörpraxis ist verheerend. Sie zerstört das Vertrauen der Bürger in die USA. Sie verschiebt die Grenzen zwischen Gut und Böse. Sie schadet der Freundschaft zwischen Völkern. Sie untergräbt letztlich die Hoffnung, dass sich Bürgerrechte und demokratische Spielregeln durchsetzen. Das sollte man ändern. Man müsste in einem schwierigen und langwierigen Prozess gewisse ...

  • 30.05.2014 – 21:00

    Stuttgarter Zeitung

    Stuttgarter Zeitung: Kommentar zu Siemens/Kaeser/Stellenabbau

    Stuttgart (ots) - Bei Siemens sollte eigentlich eine neue Zeitrechnung beginnen. Mit dem neuen Vorstandsvorsitzenden Joe Kaeser sollte wieder Ruhe im Haus einkehren. Als langjährigem Siemens-Gewächs wird Kaeser wie keinem anderen ein Gespür für die spezifischen Befindlichkeiten des Münchner Traditionskonzerns nachgesagt. Nun hat ausgerechnet er persönlich für Unruhe gesorgt. Vor drei Wochen hat Kaeser den ...

  • 26.05.2014 – 21:00

    Stuttgarter Zeitung

    Stuttgarter Zeitung: Kommentar zu Berlin/Volksentscheid/Tempelhof

    Stuttgart (ots) - Wie kann es sein, dass sich eine Mehrheit in Berlin bei der Entscheidung über ein einzigartiges innerstädtisches Gebiet gebärdet wie eine folkloristische Ökospießer-Truppe, die bestimmt, dass hier kein Grashalm gebogen werden darf? In einer Stadt mit starkem Zuzug, Wohnungsmangel, steigenden Mieten bei niedrigen Einkommen, die grüner ist als viele andere Städte, die überdies zwei Drittel dieser ...

  • 26.05.2014 – 21:00

    Stuttgarter Zeitung

    Stuttgarter Zeitung: Kommentar zu Papst/Nahostreise

    Stuttgart (ots) - Das Bild, wie der Papst gebeugt und mit angelehnter Stirn vor dem Sperrwall aus Beton in Bethlehem steht, wirkt über diesen Besuch hinaus. Franziskus war parteiisch, aber nicht einseitig, sondern im Sinne jener Israelis und Palästinenser, die eine zweistaatliche Koexistenz wollen. Man mag zwar seinen Einfall belächeln, den palästinensischen Präsidenten und das israelische Staatsoberhaupt zum ...

  • 26.05.2014 – 21:00

    Stuttgarter Zeitung

    Stuttgarter Zeitung: Kommentar zur Europawahl

    Stuttgart (ots) - Dass die wichtigste Europawahl aller Zeiten kaum die Hälfte der EU-Bürger anlockt, ist nicht weniger besorgniserregend als der Vormarsch der Nationalisten. Die Beschwichtigungsmaschine läuft aber schon auf Hochtouren. So freut sich der siegreiche Spitzenkandidat Jean-Claude Juncker von den Christdemokraten allen Ernstes darüber, dass noch gut zwei Drittel der Sitze an proeuropäische Parteien ...

  • 25.05.2014 – 21:42

    Stuttgarter Nachrichten

    Stuttgarter Nachrichten: Wahl in der Ukraine

    Stuttgart (ots) - Die Ukrainer haben eine klare Botschaft gesendet. An den Westen. An Russland. Macht uns nicht zum Spielball eurer Interessen, rufen sie. Gebt uns Spielraum, selber über unsere Zukunft zu entscheiden. Das Wahlergebnis ist trotz der bitteren ostukrainischen Probleme so eindeutig ausgefallen, dass es Russland schwerfallen dürfte, sie nicht anzuerkennen. Präsident Wladimir Putin wird wissen, dass es auch ...

  • 23.05.2014 – 22:03

    Stuttgarter Nachrichten

    Stuttgarter Nachrichten: Ukraine

    Stuttgart (ots) - Daher ist es falsch, wenn Putin die Chance verstreichen lässt, mit einer neuen ukrainischen Regierung neu anzufangen. Wenn er das Nachbarland lieber vollends im Chaos versenkt. Das wird für Russland zum Spiel mit dem Feuer. Denn Dauer und Ergebnisse eines Zerfalls der Ukraine sind auch für Russland keineswegs steuerbar. Entsteht an seiner Außengrenze ein weiterer Unruheherd wie das moldauische Transnistrien oder das aserbaischanische Bergkarabach, mag ...

  • 23.05.2014 – 05:00

    Stuttgarter Zeitung

    Stuttgarter Zeitung: Türkische Gemeinde begrüßt Gauck-Rede

    Stuttgart (ots) - Die Türkischen Gemeinde in Deutschland (TGD) hat mit Zustimmung auf die Gauck-Rede zur Integration reagiert, aber auch Konsequenzen gefordert. Der Bundespräsident "hat eine sehr versöhnliche und selbstkritische Rede gehalten", sagte Gökay Sofuoglu, der Co-Vorsitzende der TGD der Stuttgarter Zeitung (Freitagausgabe). Besonders der Appell an ein neues "Wir-Gefühl" sei ein gutes Zeichen. Allerdings ...

  • 23.05.2014 – 05:00

    Stuttgarter Zeitung

    Stuttgarter Zeitung: VfB-Aufsichtsratschef will mehr Geld ausgeben

    Stuttgart (ots) - Beim VfB Stuttgart muss in der Jahresbilanz nicht mehr unbedingt die "Schwarze Null" stehen. Das hat der Aufsichtsratsvorsitzende Joachim Schmidt verdeutlicht. "Ich stehe mit meinem Gremium für eine kontrollierte Offensive", sagte Schmidt im Interview der Stuttgarter Zeitung (Freitagsausgabe) über künftige Transferaktivitäten. Zudem treibt der ...

  • 23.05.2014 – 00:24

    Stuttgarter Nachrichten

    Stuttgarter Nachrichten: Motorradunfälle

    Stuttgart (ots) - Die Unfallzahlen alarmieren: Die Zahl der ums Leben gekommenen Biker hat sich bis Ende April im Vergleich zum Vorjahr verdoppelt. Die Zahl der Neuzulassungen motorisierter Zweiräder steigt weiter an - auch dank immer mehr Senioren, die zahlungskräftig und noch voller Tatendrang sind. Besonders beliebt sind inzwischen Motorräder der Leistungsklasse von 26 bis 37 kW, die 2,5 Mal häufiger zugelassen ...

  • 21.05.2014 – 21:45

    Stuttgarter Zeitung

    Stuttgarter Zeitung: Kommentar zu Versicherungsbranche/Verbraucherschutz/Ombudsmann

    Stuttgart (ots) - Seit Anfang des Jahrtausends sorgt in der deutschen Versicherungsbranche ein Ombudsmann für mehr Verbraucherschutz. Dreizehn Jahre später darf man feststellen: die Einrichtung der Schlichtungsstelle ist für beide Seiten eine gute Sache. Die beständig gestiegene und anhaltend hohe Zahl von Beschwerden beweist, wie nötig eine neutrale, unabhängige Anlaufstelle ist. Umso unverständlicher erscheint es ...

  • 21.05.2014 – 21:45

    Stuttgarter Zeitung

    Stuttgarter Zeitung: Kommentar zu Steinmeier/Wahlkampf

    Stuttgart (ots) - Politiker müssen Widerspruch bekommen, sie müssen auch sprachliche Entgleisungen bis zu einem grenzwertigen Maß ertragen können. Sie müssen durch Protest auf der Straße, durch öffentliche Demos herausgefordert werden. Das alles ist Teil des notwendigen politischen Streits. Demokratie ist keine Kuschel-Veranstaltung, denn es geht immer um viel: um Macht, um Geld, um Lebenschancen. Das darf, ja: ...