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Mayer: Deutschland steht im Visier der terroristischen Bedrohung

Berlin (ots)

Zur Festnahme von drei Terrorverdächtigen, die
Anschläge in Deutschland geplant hatten, erklärt der innen- und 
rechtspolitische Sprecher der CSU-Landesgruppe im Deutschen 
Bundestag, Stephan Mayer:
Die gestrige Festnahme von drei Terrorverdächtigen im Sauerland 
zeigt mit aller Deutlichkeit: Deutschland ist Operationsraum und Ziel
für islamistische Terroristen und steht im Visier der terroristischen
Bedrohung.
Die Festnahmen sind zwar ein großer Erfolg für die 
Sicherheitsbehörden von Bund und Ländern. Dennoch sind gesetzliche 
Änderungen zur Verbesserung des Ermittlungsinstrumentariums der 
Sicherheitsbehörden unverzichtbar, um terroristische Anschläge in 
Deutschland möglichst frühzeitig aufzudecken. Das Bundeskriminalamt 
muss jetzt unverzüglich die Möglichkeit zur Online-Durchsuchung von 
Computern zur Abwehr terroristischer Gefahren erhalten. Die SPD muss 
endlich aufhören, das Thema Online-Durchsuchung für parteipolitische 
Profilierungsversuche zu missbrauchen. Es wäre grob fahrlässig, wenn 
die SPD in diesem Punkt weiter auf Zeit spielen würde.
Alle drei gestern Festgenommenen hatten eine Ausbildung in einem 
Terrorcamp in Pakistan durchgeführt. Es ist höchste Zeit, die 
Durchlaufung einer solchen "Terrorausbildung" unter Strafe zu 
stellen. Das Bundesjustizministerium muss seine Prüfung nun rasch 
abschließen und einen entsprechenden Gesetzentwurf vorlegen.
Besonders bestürzend ist, dass zwei der drei festgenommenen 
Terrorverdächtigen zum Islam konvertierte deutsche Staatsbürger sind.
Wir müssen uns somit einer terroristischen Gefahr stellen, die durch 
die Radikalisierung von Personen entsteht, die unter Umständen seit 
Jahren in Deutschland leben oder möglicherweise sogar hier geboren 
sind. Dies stellt die Sicherheitsbehörden vor große 
Herausforderungen.
Bereits nach den gescheiterten "Kofferbombenanschlägen" von 2006 
war deutlich: Deutschland ist keine Insel der Glückseligen. Die 
Gefahr durch den islamistischen Terrorismus für unser Land ist 
überaus konkret. Dies müsste spätestens mit dem heutigen Tag jedem 
klar geworden sein.

Pressekontakt:

Kontakt:
CSU-Landesgruppe im Deutschen Bundestag
Pressestelle
Telefon: 030 / 227 - 5 21 38 / - 5 24 27
Fax: 030 / 227 - 5 60 23

Original-Content von: CSU-Landesgruppe, übermittelt durch news aktuell

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