DIE ZEIT

Der Schriftsteller Frank McCourt kritisiert Amerika unter Bush: "Eine Ausgeburt an Selbstsucht und Dummheit"

    Hamburg (ots) - Der Schriftsteller Frank McCourt, bezeichnet sein Geburts- und Wahlland USA unter der Bush-Regierung als "Ausgeburt an Selbstsucht und Dummheit". Optimistischer ist er, was die Zukunft des Landes angeht: "Nach dem Irak-Desaster werden wir unser Großmachtgehabe zurückschrauben und wieder mehr auf die eigenen Unzulänglichkeiten schauen." Er fühle sich aber nicht als Amerikaner: "Ich bin ein New Yorker".

    McCourt, 75, veröffentlicht diese Woche in Deutschland den dritten Teil seiner Memoiren. In "Tag und Nacht und auch im Sommer", beschreibt er sein Leben als Highschool-Lehrer in New York, seine Auseinandersetzung mit dem "unterbewertetsten Beruf der Welt", einem Beruf, den er selber dreißig Jahre lang ausgeführt hat.

    "Ich bin ein Spätzünder", sagt McCourt der ZEIT. Seit seinem weltweiten Erfolg  schwebe er "in einem dichten Nebel und weiß immer noch nicht so ganz, wie ich mich zurechtfinden soll ... Viele Jahre lang träumte ich davon, wie ich mich mit meinen Freunden im Lion's Head, unserer Stammkneipe im Village, treffen würde, und da, über der Bar, neben all den anderen gerahmten Buchtiteln, hinge plötzlich auch ein McCourt-Umschlag hinter Glas."

    Den kompletten ZEIT-Text der ZEIT Nr. 32 vom 3. August 2006 senden wir Ihnen gerne zu.

Bei Rückfragen wenden Sie sich bitte an Elke Bunse, DIE ZEIT Presse-und Öffentlichkeitsarbeit (Tel.: 040/3280-217, Fax: 040/3280-558, E-Mail: bunse@zeit.de)

Original-Content von: DIE ZEIT, übermittelt durch news aktuell

Weitere Meldungen: DIE ZEIT

Das könnte Sie auch interessieren: