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Maischberger hat Verständnis für Politiker-Warnung vor Talkshows

    Hamburg (ots) - Bundesfinanzminister Peer Steinbrück (SPD) hat mit seiner Kritik an Politikerauftritten in Talkshows einen ungewöhnlichen Verbündeten gefunden. Die Fernseh-Moderatorin Sandra Maischberger äußert in der ZEIT Verständnis für Steinbrücks Forderung, Politiker sollten die Diskussionsrunden besser meiden. "Wenn Steinbrück es ernst meinen würde, hätte ich zwar als Fernsehmacherin ein Problem, aber als Bürgerin bin ich ganz bei ihm", sagt die Moderatorin der ARD-Sendung "Menschen bei Maischberger" und einer Interview-Sendung beim Nachrichtenkanal n-tv. "Politiker benutzen Sendungen, um Auseinandersetzungen zu führen, bevor sie ihre Kritik mit denen besprechen, an die sie eigentlich gerichtet ist", so Maischberger. "Wir profitieren davon sehr, gar keine Frage, aber für den politischen Betrieb schafft das natürlich ein Riesenproblem", räumt die Moderatorin ein. Finanzminister Steinbrück hatte vor kurzem erklärt, er plädiere dafür, dass sich Politiker in Talkshows wie "Sabine Christiansen" rarer machten. Die Bürger hätten die Verkümmerung der Politik zur Quatscherei satt.

    Den kompletten Text der ZEIT Nr. 49 vom 1.Dezember 2005 senden wir     Ihnen gerne zu.

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