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VDE: Deutschland hat führende Position in Mikroelektronik ausgebaut
Beste Chancen für Standort in der Nanoelektronik

Frankfurt (ots)

Deutschland hat seine führende Position in der
Mikro- und Nanoelektronik in Europa nach Einschätzung des VDE weiter
ausgebaut. "Mehr als jeder zweite europäische Chip stammt inzwischen
aus deutscher Produktion", so VDE-Vorstandsvorsitzender Enno Liess
heute im Vorfeld der Hannover Messe Industrie. Insbesondere Sachsen
als Zentrum mit seiner vorbildlichen Mischung aus Industrie,
Instituten und Hochschulen entwickelt sich Liess Angaben zufolge gut.
"Der Mikroelektronik geht es gut und ihr Einfluss auf andere
Technologiebereiche wird eher größer", unterstreicht auch Prof.
Dr.-Ing. Erich Barke, Präsident der Universität Hannover und
VDE-Experte für Mikroelektronik. Die Lage der deutschen und der
europäischen Firmen sei dabei besser als landläufig angenommen. In
einigen Segmenten wie der Automobilbranche oder bei Chips für
SmardCards sei Deutschland sogar Weltspitze.
Gegenwärtig steht die gesamte Halbleiterindustrie vor dem Sprung
von der Mikro- zur Nanoelektronik. Dabei geht es darum, die
Chip-Strukturen auf bis unter 50 Nanometer weiter zu verkleinern und
diese Innovationen schnell in die Fertigung zu implementieren.
Während der Geschwindigkeitsgewinn zwar langsam abnehme, sei für eine
immer höhere Wirtschaftlichkeit auch für die nächsten zehn Jahre in
der Entwicklung kein Ende abzusehen. Als beispielhafte Initiative
verweist Professor Barke auf "Nano-Valley", das im vergangenen Sommer
in Dresden eröffnete Fraunhofer-Center für Nanoelektronische
Technologien (CNT). "Dresden bietet mit seiner laufenden
300-mm-DRAM-Fertigung der Infineon AG und den beiden
Mikroprozessor-Werken von AMD ausgezeichnete Standortbedingungen als
Forschungsplattform für die Nanoelektronik", ist Professor Barke
überzeugt. Diese große Chance für Deutschland und für Europa, auf dem
Weltmarkt mitzuspielen, dürfe man sich auf keinen Fall entgehen
lassen, die Plattform müsse deshalb weiter ausgebaut werden. Großes
Potential für den Einsatz der Nanoelektronik sieht der VDE-Experte
beispielsweise bei komplexen Anwendungen wir Übersetzungsprogrammen
oder in der Mensch-Maschine-Kommunikation.
Deutschlands Innovationskraft in der Elektro- und
Informationstechnik wird derweil noch besser beurteilt als im
Vorjahr. Das zeigt der "VDE-Innovationsmonitor 2006", die regelmäßige
Umfrage des VDE zu Trends und internationale Positionen in
Schlüsseltechnologien unter seinen 1.250 Mitgliedsunternehmen, die
der Verband am 24. April auf der Hannover Messe vorstellen wird. Ein
Trumpf für den Standort ist, dass deutsche Ingenieure in der Welt
höchstes Ansehen genießen. Eine steigende Nachfrage nach
Elektroingenieuren erwarten die VDE-Unternehmen vor allem in den
Bereichen Forschung und Entwicklung. Marketing, Vertrieb und
Beratung.
Der VDE auf der Hannover Messe: Halle 11, Stand F 60.
VDE-Pressekonferenz zur Hannover Messe 2006 
   Thema: "Standort Deutschland Spitze in der Nano-, Energie- und
          Medizintechnik"
   Montag, 24. April 2006, 10 bis 11 Uhr, 
   im Convention Center (CC), Saal 12,
   Messegelände, 30521 Hannover
   Gesprächspartner: 
   VDE-Präsident Dipl.-Ing. Michael Stadler, Vorsitzender des
   Vorstands
   RWE Solutions
   Prof. Dr.-Ing. Erich Barke, Präsident der Universität Hannover,
   VDE-Experte für Mikroelektronik

Pressekontakt:

Melanie Mora, Telefon: 069 6308-461, melanie.mora@vde.com

Original-Content von: VDE Verb. der Elektrotechnik Elektronik Informationstechnik, übermittelt durch news aktuell

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