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20.11.2018 – 10:38

Deutsche Verkehrswacht e.V.

Keine Besserung an der Blenderfront - Licht-Test 2018 zeigt unverändert hohe Mängel bei PKW

Keine Besserung an der Blenderfront - Licht-Test 2018 zeigt unverändert hohe Mängel bei PKW
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Keine Besserung an der Blenderfront - Licht-Test 2018 zeigt unverändert hohe Mängel bei Pkw

Bonn/Berlin, 20. November 2018. Jeder dritte Pkw fährt mit mangelhaftem Autolicht, jeder zehnte blendet andere Verkehrsteilnehmer. Das ist die Bilanz des Licht-Tests 2018. Meisterbetriebe der Kfz-Innungen haben im Oktober an mehreren Millionen Fahrzeugen die Beleuchtungen überprüft. Mehr als 100 000 dieser Tests flossen in die jetzt von Deutscher Verkehrswacht (DVW) und Zentralverband Deutsches Kfz-Gewerbe (ZDK) veröffentlichte Statistik ein. Das Ergebnis: An 32,6 Prozent der Pkw wurde die Lichtanlage beanstandet. Damit blieb die Anzahl an Pkw mit Mängeln im Vergleich zu 2017 (32,7 Prozent) nahezu unverändert.

Ganz oben auf der Mängelliste stehen nach wie vor die Hauptscheinwerfer mit 23,7 Prozent (2017: 23,2 Prozent). Während der Anteil der Blender auf 10,3 Prozent leicht gestiegen ist (2017: 10 Prozent), hat die Quote zu niedrig eingestellter Frontlichter mit einem Anteil von 9,5 Prozent geringfügig abgenommen (2017: 9,9 Prozent). Bei vier Prozent der Fahrzeuge war ein Hauptscheinwerfer komplett ausgefallen (2017: 4,1 Prozent), bei 0,4 Prozent sogar beide (2017: 0,4 Prozent). In 8,4 Prozent der Tests fiel die rückwärtige Beleuchtung auf (2017: 8,6 Prozent), und bei vier Prozent war das Bremslicht defekt.

Im Vergleich der Bundesländer schneidet das Saarland am schlechtesten ab: Von allen Fahrzeugen, die dort für die Statistik gemeldet wurden, waren 54,2 Prozent mangelhaft. Überdurchschnittlich hohe Mängelquoten haben darüber hinaus Sachsen-Anhalt (42,3 Prozent), Hamburg (40,9 Prozent) und Schleswig-Holstein (40 Prozent). Am besten wurde wiederholt in Thüringen getestet (13,5 Prozent), gefolgt von Hessen (25,5 Prozent) und Brandenburg (29,8 Prozent).

Der Licht-Test wird gemeinsam von ZDK und DVW organisiert. Schirmherr ist der Bundesverkehrsminister. Partner der Aktion 2018 sind Peugeot Deutschland, Osram, Auto Bild, Fuchs Schmierstoffe, der Zentralverband der Augenoptiker und der ADAC.

Pressekontakt DVW:

Heiner Sothmann

Pressesprecher

Fon: 030 / 516 51 05 21

Mob: 0160 / 9 77 77 024

Mail: heiner.sothmann@dvw-ev.de

Post: Budapester Straße 31 | 10787 Berlin

Web: www.deutsche-verkehrswacht.de

Pressekontakt ZDK:

Claudia Weiler

PR-Referentin

Fon: 0228/ 91 27 273

Mail: weiler@kfzgewerbe.de

Die Deutsche Verkehrswacht e.V. (DVW) gehört zu den größten Bürgerinitiativen
Deutschlands. Mit mehr als 60.000 ehrenamtlich Engagierten arbeitet sie für mehr
Sicherheit und weniger Unfälle auf unseren Straßen. Diese informieren, beraten
und trainieren mit allen Altersgruppen sicheres Verhalten im Straßenverkehr. Pro
Jahr erreichen die Zielgruppenprogramme der DVW rund 2,5 Millionen Menschen. Die
DVW finanziert ihre Aktionen und Projekte mit Unterstützung des
Bundesministeriums für Verkehr und digitale Infrastruktur sowie durch
Mitgliedsbeiträge und Sponsoring.


Der Zentralverband Deutsches Kraftfahrzeuggewerbe (ZDK) in Bonn und Berlin
vertritt die berufsständischen Interessen von 37 500 Kfz-Meisterbetrieben mit
rund 450 000 Beschäftigten. Im Jahr 2017 erzielte das Deutsche Kfz-Gewerbe einen
Umsatz von über 174 Milliarden Euro mit dem Verkauf neuer und gebrauchter
Fahrzeuge sowie mit Wartung und Service. Die 37 500 Betriebe sind in 235
Innungen und 14 Landesverbänden sowie 36 Fabrikatsverbänden organisiert. Das
Kfz-Gewerbe ist mit rund 92 100 Auszubildenden die Nummer 1 bei der Ausbildung
im Handwerk. Die seit 1970 bestehenden Kfz-Schiedsstellen sind Musterbeispiele
für praktizierten Verbraucherschutz. Sie regeln außergerichtlich Streitfälle von
Werkstattkunden und Gebrauchtwagenkäufern mit Kfz-Innungsbetrieben. 

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