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WDR-Magazin "sport inside": Bisher von Erik Zabel kein Geld für den Anti-Doping-Kampf - Ex-BDR-Vize Dieter Kühnle fordert die Auswechslung von Personen beim Bund Deutscher Radfahrer

Köln (ots)

Die Rad-WM ist vorbei, die Verwirrungen im Radsport
nehmen trotzdem kein Ende. Nach Informationen der WDR-Sendung "sport 
inside" (WDR Fernsehen, montags, 22.45 bis 23.15 Uhr) hat Erik Zabel 
bisher noch kein Geld für den Anti-Doping-Kampf gespendet. Von den 
nach seiner Dopingbeichte angekündigten bis zu 100.000 Euro hat der 
Radprofi bis heute noch nichts bezahlt.
"Sport inside" berichtet auch, dass die Unterstützung der 
Landesverbände des Bund deutscher Radfahrer für seinen Präsidenten, 
Rudolf Scharping, wie am Freitag vom BDR veröffentlicht, nur durch 
die Drohung Scharpings zustande kam, das Präsidium werde bei 
fehlender Unterstützung zurücktreten.
Der ehemalige Vize-Präsident des Bund Deutscher Radfahrer, Dieter 
Kühnle, fordert im WDR in seinem ersten Fernsehinterview seit seinem 
Rücktritt, es müssten im BDR Köpfe ausgewechselt werden. "Die jetzt 
an den Schaltstellen handelnden Personen müssen ausgetauscht werden."
Sylvia Schenk, die ehemalige Präsidentin des BDR, fordert bei 
sport inside den Weltradsportverband UCI auf, die Wettkampfkontrollen
für einen längeren Zeitraum an die Welt-Anti-Doping-Agentur 
abzugeben. "Damit auch gar nicht erst der Eindruck entstehen kann, es
könnte ja irgendwo nicht mit rechten Dingen zugehen."
Redaktion Florian Bauer

Pressekontakt:

Annette Metzinger, WDR-Pressestelle, Telefon 0221/220-2770

Original-Content von: WDR Westdeutscher Rundfunk, übermittelt durch news aktuell

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