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Hasselfeldt: Mit neuen Autos zum Weltmarktführer nachhaltiger Mobilität

    Berlin (ots) - Anlässlich der Eröffnung der Internationalen Automobilausstellung in Frankfurt erklärt die stellvertretende Vorsitzende der CDU/CSU-Bundestagsfraktion und für Umwelt zuständiges Mitglied im Kompetenzteam der Union, Gerda Hasselfeldt MdB:

    Ein Schwerpunkt der IAA liegt in diesem Jahr auf alternativen Antrieben und Kraftstoffen, aber auch der Weiterentwicklung der bestehenden Antriebssysteme mit dem Ziel, Verbrauch und Emissionen noch weiter zu senken. Und die deutsche Automobilindustrie hat dabei - wie in vielen anderen Bereichen der technischen Innovation - die Nase vorn.

    Die Investitionen der deutschen Automobilhersteller im Bereich "Clean-Diesel" sind richtungsweisend: Von den neu zugelassenen Diesel-Pkw mit Partikelfilter entfallen rund 80 Prozent auf deutsche Marken. Ihr Markterfolg ist ein großes Plus für die Umwelt. Schade nur, dass Rot-Grün es verpasst hat, den notwendigen politischen Rahmen durch eine Förderung der Nachrüstung und ein durchdachtes Plakettensystem zu schaffen. Für die Union hat beides höchste Priorität.

    Das Ziel unserer Umweltpolitik ist es, die Bestrebungen in Richtung einer nachhaltigen Mobilität im Bereich des Individualverkehrs weiter zu bündeln und im Dialog mit Forschung und Wirtschaft in Deutschland voran zu treiben. Hier steckt großes Potential für den Standort Deutschland. Die Entwicklung beweist, wir haben das Zeug zum Weltmarktführer. Einseitige Schuldzuweisungen, wie Umweltminister Trittin und die Grünen es immer wieder versucht haben, aber bringen uns keinen Schritt weiter - im Gegenteil: Sie erzeugen eine aufgesetzte Spaltung von Umwelt- und Wirtschaftspolitik. Sie schaden dem Ansehen des Standorts Deutschland und stehen konträr zum Prinzip der nachhaltigen Entwicklung.

    Wir dagegen sind bereit zum offenen Dialog mit den Automobilherstellern. Gemeinsam können wir viel erreichen - und genau deshalb werden wir den Umweltpakt Deutschland gründen, der durch die integrierte Produktpolitik auch den Automobilsektor umfasst.

    Ergänzt werden soll dieser um ein Aktionsprogramm Biokraftstoffe, um gemeinsam schnell die Grundlagen in Technik und Infrastruktur zu legen, die eine deutliche Erhöhung des Anteils biogener Kraftstoffe - und damit eine weitere deutliche Reduzierung der CO2-Emissionen - möglich machen.

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