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Schiewerling: Langzeitarbeitslose und ältere Arbeitnehmer müssen intensiver gefördert werden

Berlin (ots) - Der deutsche Arbeitsmarkt zeigt sich trotz des heftigen Wintereinbruchs im Dezember sehr robust. Dies zeigen die heutigen Arbeitsmarktdaten der Bundesagentur für Arbeit. Dazu erklärt der arbeitsmarkt- und sozialpolitische Sprecher der der CDU/CSU-Bundestags¬fraktion Karl Schiewerling:

Der extreme Wintereinbruch hinterlässt im Dezember leichte Spuren auf dem Arbeitsmarkt. Insgesamt jedoch zeigt sich der Arbeitsmarkt dank der klugen Wirtschafts- und Arbeitsmarktpolitik der Koalition weiterhin eindrucksvoll gestärkt und nachhaltig gefestigt. Denn mit 40,37 Millionen Erwerbstätigen hatten noch nie so viele Menschen in Deutschland einen Job wie am Ende der größten Wirtschaftskrise. Dies ist eine hervorragende Ausgangssituation, um gerade jetzt zwei besonderen Gruppen einen erfolgreichen und perspektivisch-tragfähigen Weg in die Arbeitswelt zu ermöglichen: Langzeitarbeitslose und ältere Arbeitnehmer. Gerade vor dem Hintergrund des sich immer stärker abzeichnenden Fachkräftemangels werden unsere Betriebe und Unternehmen verstärkt auf sie angewiesen sein.

Zum einen wird daher die berufliche Förderung für Langzeitarbeitslose intensiviert werden müssen. Dies geht nach Ansicht von CDU und CSU nur durch eine konsequente Neuausrichtung der arbeitsmarktpolitischen Instrumente. Das Förder-Instrumentarium muss passgenauer für die betroffenen Menschen gestaltet und an den örtlichen Gegebenheiten ausgerichtet werden. Erfahrung und Kompetenz der neuen Jobcenter werden dabei eine Schlüsselrolle für den Erfolg übernehmen. Aus Sicht der Union sollte über Zielvereinbarungen dieses Kompetenz-Potential vor Ort genutzt werden. CDU und CSU werden daher sehr engagiert die Neuausrichtung der arbeitsmarktpolitischen Instrumente 2011 vorantreiben.

Zum anderen wird ein weiterer Fokus der Arbeitsmarktpolitik von CDU und CSU auf die älteren Arbeitnehmer gerichtet sein. Die Union wird noch intensiver die Leistungsfähigkeit, den Erfahrungs- und Wissensschatz dieser Gruppe auf dem Arbeitsmarkt und in der Wirtschaft herausstellen. Allgemeiner Fachkräftemangel und demografischer Wandel werden ältere Arbeitnehmer immer stärker zu gefragten Leistungsträgern machen. Ein Beleg dafür sind unter anderem die Dezember-Zahlen: Trotz saisonal leicht gestiegener Arbeitslosenquote ist die Zahl der Erwerbstätigen im Alter von 50 bis 65 Jahren angestiegen.

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