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Neues von der Seele: "Das Philosophische Quartett" im ZDF diskutiert über religiöse Redeweisen und neurologische Behandlungsarten

Mainz (ots) - Die Seele des Menschen ist wieder einmal ins Fadenkreuz einer verschärften Aufmerksamkeit, neuer Redeweisen und Behandlungsarten geraten. "Das Philosophische Quartett" diskutiert am Sonntag, 11. Dezember 2005, 23.45 Uhr im ZDF, über "Neues von der Seele". Als Gäste haben sich die Philosophen Peter Sloterdijk und Rüdiger Safranski den Dichter und Büchner-Preisträger Durs Grünbein und den Philosophen und Schriftsteller Peter Bieri eingeladen.

Wenn es um die Seele geht, sind derzeit Sigmund Freud, die Psychologie, die Philosophie und die Theologie weniger gefragt als etwa die Neurologie, die Künstliche Intelligenz-Forschung und die Werbewirtschaft. Wie macht man heute Bekanntschaft mit seiner Seele? Und: Gibt es das, was wir Seele nennen, tatsächlich?

Die einen verneinen dies, die anderen halten die Seele für den Sitz allen Gefühls oder glauben, dort sei die Spur des Göttlichen im Menschen bewahrt, weshalb sie der Seele Unsterblichkeit zusprechen. Naturwissenschaftler und Mediziner, Geisteswissenschaftler, Philosophen und nicht zuletzt die Theologen haben sich seit je ein eigenes Bild von der Seele und ihren Zuständen gemacht – mit unmittelbaren Folgen auf die Gesellschaft und ihre Individuen.

Ist "Seele" antiquiert, fragen Sloterdijk und Safranski, oder verzichten wir, von der Wissenschaft eingeschüchtert, zu schnell auf die Zuständigkeit für uns selbst, für unser emotionales Kerngeschäft? Könnte es aber auch sein, dass wir Menschen im Licht neuer Erkenntnisse wieder einen unverbrauchten Blick auf uns selbst gewinnen würden, der uns in unserer Lebenswirklichkeit zu Konsequenzen zwingt?

Die nächste Sendung des "Philosophischen Quartetts" präsentiert das ZDF nach der Winterpause am Sonntag, 12. März 2006, 23.30 Uhr.

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