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9-Euro-Ticket: Mehrheit der Deutschen für Verlängerung

Hamburg (ots)

Das 9-Euro-Ticket für die deutschlandweite Nutzung des öffentlichen Nahverkehrs läuft Ende August aus. Eine deutliche Mehrheit von 85 Prozent der Deutschen ist jedoch für die dauerhafte Förderung eines vergünstigten Tickets auch nach Ende des Sommers. Das zeigt eine aktuelle Umfrage des Markt- und Meinungsforschungsinstituts Ipsos.

Mehrere Varianten im Gespräch

Dabei sprachen sich 43 Prozent für eine Fortführung des 9-Euro-Tickets in seiner jetzigen Form aus, 27 Prozent wären für ein etwas teureres Ticket, das den Staat nicht so viel Geld kostet. Nur 15 Prozent meinen, zukünftig solle es keine vergünstigten Tickets mehr geben. Weitere 15 Prozent wünschen sich eine Fortsetzung des Tickets, allerdings zum Nulltarif.

Dabei zeigen Besserverdienende überdurchschnittlich hohe Zustimmungswerte zur kostenlosen Variante des Tickets. Knapp jeder Vierte (23%) in der Gruppe mit einem hohen monatlichen Haushaltsnettoeinkommen (>4001EUR) unterstützt die Einführung eines Null-Euro-Tickets - deutlich mehr als mittlere (15% | 2000-4001EUR) und niedrige (10% | <2000EUR) Einkommensgruppen.

9-Euro-Ticket besonders beliebt in Großstädten

Nicht überraschend sind es vor allem Menschen, die in größeren Städten (ab 100.000 Einwohner) leben, die der Verlängerung eines geförderten Tickets positiv gegenüberstehen. Jeder zweite Städter (51%) würde gern das 9-Euro-Ticket weiter behalten, jeder Fünfte (22%) spricht sich sogar für ein kostenloses Ticket aus. In Orten mit bis zu 20.000 Einwohnern steht man einer Fortsetzung des geförderten Tickets weniger positiv gegenüber. Nur 37 Prozent plädieren für die unveränderte Beibehaltung des Tickets, acht Prozent für eine 0-Euro Variante. Die Mehrheit der Landbewohner (55%) steht dem 9-Euro-Ticket eher ablehnend gegenüber und spricht sich für die Abschaffung (22%) oder für eine Fortsetzung bei höherem Preis (33%) aus.

Methode

Quotierte Online-Befragung von 1.000 Wahlberechtigten zwischen 18 und 75 Jahren in Deutschland repräsentativ gewichtet nach Alter, Geschlecht, Bildung, Region und Wahlverhalten bei der letzten Bundestagswahl. Die Befragung wurde zwischen dem 01. und 02. Juli 2022 durchgeführt.

Ipsos

Ipsos ist die Nummer 3 weltweit in der Marktforschungsbranche mit mehr als 18.000 Mitarbeitenden und starker Präsenz in 90 Ländern.

Unsere Forschungsexperten, Analysten und Wissenschaftler verfügen über das breite Know-How von Multi-Spezialisten, das tiefe Insights in Handlungen, Meinungen und Motivationen von Bürgern, Konsumenten, Patienten, Käufern oder Mitarbeitenden ermöglicht. Wir haben die große Bandbreite unserer Lösungsansätze in 18 Service Lines zusammengefasst und unterstützen damit über 5.000 Kunden weltweit.

1975 in Paris gegründet, wird Ipsos bis heute von Forschern geführt. In Deutschland sind wir mit ca. 600 Mitarbeitenden an fünf Standorten präsent: Hamburg, Berlin, München, Frankfurt und Nürnberg.

Ipsos ist seit dem 1. Juli 1999 an der Euronext in Paris notiert. Das Unternehmen ist Teil des SBF 120 und des Mid-60 Index und hat Anspruch auf den Deferred Settlement Service (SRD). ISIN code FR0000073298, Reuters ISOS.PA, Bloomberg IPS:FP

www.ipsos.de | www.ipsos.com

Pressekontakt:

Dr. Johannes Kaiser
Ipsos Politik- und Sozialforschung
johannes.kaiser@ipsos.com
Fon: +49 30 3030645 7250

Original-Content von: Ipsos GmbH, übermittelt durch news aktuell

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