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Deutsche Säge- und Holzindustrie Bundesverband e. V. (DeSH)

EUDR-Vereinfachungspaket der EU-Kommission: Viel Papier, wenig Entlastung

EUDR-Vereinfachungspaket der EU-Kommission: Viel Papier, wenig Entlastung
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Berlin, 05. Mai 2026 – Der Deutsche Säge- und Holzindustrie Bundesverband e.V. (DeSH) bewertet das gestern von der Europäischen Kommission vorgelegte Vereinfachungspaket zur EU-Entwaldungsverordnung (EUDR) als unzureichend. Aus Sicht der Säge- und Holzindustrie bleibt das Paket weit hinter dem Anspruch einer echten Vereinfachung zurück und sorgt in der Praxis weiterhin für Unsicherheit statt für Klarheit.

Anbei erhalten Sie die Pressemitteilung des Deutschen Säge- und Holzindustrie Bundesverband e. V.

Kommission legt Vorschläge vor

EUDR-Vereinfachungspaket der EU-Kommission: Viel Papier, wenig Entlastung

Berlin, 05. Mai 2026 – Der Deutsche Säge- und Holzindustrie Bundesverband e.V. (DeSH) bewertet das gestern von der Europäischen Kommission vorgelegte Vereinfachungspaket zur EU-Entwaldungsverordnung (EUDR) als unzureichend. Aus Sicht der Säge- und Holzindustrie bleibt das Paket weit hinter dem Anspruch einer echten Vereinfachung zurück und sorgt in der Praxis weiterhin für Unsicherheit statt für Klarheit.

„Das Ziel der EUDR – die globale Entwaldung zu bekämpfen – ist richtig und wichtig. Doch auf dem Weg dorthin ist die EU falsch abgebogen. Die Verordnung hat sich zu einem Bürokratieungetüm entwickelt, das die betroffenen Unternehmen vor enorme Herausforderungen stellt“, erklärt Julia Möbus, Geschäftsführerin des Deutschen Säge- und Holzindustrie Bundesverbands (DeSH).

Anstatt strukturelle Probleme zu lösen, versucht die Kommission, mit immer neuen Leitfäden, FAQs und Ausnahmeregelungen die ausufernde Bürokratie nachträglich einzudämmen. „Dass inzwischen bereits die fünfte Version der FAQs vorliegt, spricht für sich. Auf 95 Seiten werden Detailfragen erläutert – eine echte Vereinfachung sieht anders aus“, so Julia Möbus weiter.

Zwar enthält das Paket einzelne sinnvolle Ansätze, etwa Klarstellungen im Anwendungsbereich oder Anpassungen im IT-System. Diese bleiben jedoch in ihrer Wirkung begrenzt und greifen zu kurz, um die grundlegenden Belastungen für die Praxis spürbar zu reduzieren. Vielmehr entstehen durch zusätzliche Leitlinien und Auslegungshilfen neue Unklarheiten, insbesondere bei der praktischen Umsetzung der Anforderungen.

„Die Unternehmen brauchen klare, rechtssichere und praktikable Vorgaben – keine stetig wachsenden Dokumentensammlungen, die Interpretationsspielräume eröffnen und zusätzlichen Aufwand verursachen“, betont der DeSH.

Der Verband fordert daher weiterhin grundlegende Nachbesserungen an der EUDR. Dazu zählen insbesondere eine deutliche Reduzierung bürokratischer Anforderungen, praktikable Lösungen für die Umsetzung in der Lieferkette sowie echte risikobasierte Ansätze, die Regionen ohne Entwaldungsrisiko angemessen berücksichtigen.

Pressekontakt:

Deutsche Säge- und Holzindustrie
Leiter Politik und Kommunikation
Johannes König
Chausseestraße 99
10115 Berlin
Tel.: +49 30 2061 399-00
Fax: +49 30 2061 399-89
E-Mail:  presse@zukunft-holz.de
Internet:  www.zukunft-holz.de

Lobbyregisternummer: R000346

Über die Deutsche Säge- und Holzindustrie

Seit über 125 Jahren vertritt der Deutsche Säge- und Holzindustrie Bundesverband e.V. (DeSH) die Interessen der Säge- und Holzindustrie auf Bundes-, Landes- und europäischer Ebene. 
Mit ihren vielfältigen Produkten aus dem nachwachsenden Rohstoff Holz bilden die 350 Mitgliedsunternehmen des DeSH das Scharnier zwischen dem Wald und der Holzverarbeitung bis zum Holzbau. Sie sind ein wesentlicher Pfeiler für die Bioökonomie und Schlüssel für die nachhaltige Transformation von Wirtschaft und Gesellschaft. 
Der DeSH steht für die nachhaltige Verarbeitung und Verwendung des Roh- und Werkstoffs Holz als Beitrag zu Klimaschutz, Beschäftigung und Wertschöpfung für einen zukunftsfähigen Wirtschaftsstandort Deutschland.
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