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04.06.2011 – 13:15

DCCV e.V.

DCCV verleiht Forschungsstipendium "Komplementärmedizin bei CED" Hilft Kolostrum gegen Entzündungen der Darmwand?

Berlin (ots)

Diplom-Biologin Peggy Bodammer versucht zu klären, ob Kolostrum, die Erstmilch von Säugetieren, Entzündungsprozesse in der Darmschleimhaut reduzieren kann. Dieses Forschungsvorhaben wird von der Deutschen Morbus Crohn / Colitis ulcerosa Vereinigung (DCCV) e.V. mit einem Forschungsstipendium in Höhe von 20.000 Euro unterstützt. Die Verleihung erfolgte am 4.Juni 2011 auf der Jahrestagung der DCCV in München. Ditmar Lümmen und Birgit Kaltz, Vorsitzender und stellvertretende Vorsitzende der DCCV, gratulierten der Stipendiatin und überreichten ihr die Urkunde. Die Laudatio hielt Frau Professor Dr. Sybille Koletzko vom Dr. von Haunerschen Kinderspital der Ludwig-Maximilian Universität München. Die Stipendiatin ist als wissenschaftliche Mitarbeiterin in der Abteilung Gastroenterologie des Universitätsklinikums Rostock tätig. Das geförderte Forschungsprojekt beschäftigt sich mit der "Charakterisierung anti-inflammatorischer und immunmodulatorischer Effekte von Kolostrum bei chronisch entzündlichen Darmerkrankungen". Mit dem DCCV-Forschungsstipendium "Komplementärmedizin bei CED" engagiert sich ein großer Selbsthilfeverband in der Forschungsförderung, denn noch immer sind die Ursachen für die Entstehung von Morbus Crohn und Colitis ulcerosa weitgehend unbekannt. Die DCCV-Forschungsstipendien sollen jungen Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftlern in Deutschland die Chance geben, erste Forschungsergebnisse mit innovativen Ansätzen zu erzielen. Der Preis wird aus Erträgen der Deutschen Crohn/Colitis Stiftung finanziert. Der wissenschaftliche Beirat der DCCV hat die Federführung bei der Begutachtung von Anträgen (Verfahren und Leitfaden unter www.dccv.de/stipendien). Morbus Crohn und Colitis ulcerosa sind chronisch entzündliche, in Schüben verlaufende Erkrankungen des Verdauungstraktes. In Deutschland sind rund 320.000 Menschen von einer chronisch entzündlichen Darmerkrankung betroffen.

Pressekontakt:

Christine Witte, Referentin Wissenschaft, Tel.: 030 / 2000392-50,
Fax: 030 / 2000392-87, E-Mail: cwitte@dccv.de. Diese Pressemitteilung
ist mit ergänzenden Informationen auch im Internet abrufbar:
www.dccv.de/news

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