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dbb beamtenbund und tarifunion

Post-Mindestlohn: Beamtenbund befürwortet Allgemeinverbindlichkeit

Berlin (ots)

Der zwischen Kommunikationsgewerkschaft DPV
(DPVKOM), ver.di und dem Arbeitgeberverband Postdienste vereinbarte 
Mindestlohn-Tarifvertrag soll für allgemeinverbindlich erklärt 
werden, fordert der dbb beamtenbund und tarifunion. Der dbb 
Bundesvorsitzende Peter Heesen begrüßte die dahingehenden positiven 
Signale aus dem Bundesministerium für Arbeit und Soziales heute 
umgehend und erklärte: "Nur durch die 
Allgemeinverbindlichkeitserklärung dieses Tarifvertrags kann 
sichergestellt werden, dass es aufgrund der Liberalisierung des 
Postmarktes in Deutschland zu keinen weiteren negativen Entwicklungen
auf dem Arbeitsmarkt kommt." Derzeit werde der Wettbewerb einzig und 
allein über die Löhne geführt, nicht aber über die Qualität der 
Dienstleistungen und Produkte. "Unternehmen, die durch den Wettbewerb
entstanden sind, beschäftigen überwiegend geringfügig Beschäftigte, 
deren Löhne selbst bei Vollzeittätigkeit nicht existenzsichernd sind,
so dass viele ergänzend Arbeitslosengeld II in Anspruch nehmen 
müssen. Das ist Wettbewerb auf Kosten der Beschäftigten, auf Kosten 
der Sozialversicherungssysteme und Beitragszahler", kritisierte 
Heesen, "dem muss Einhalt geboten werden". Daher sei die 
Allgemeinverbindlicherklärung des vereinbarten 
Mindestlohn-Tarifvertrags geradezu zwingend und müsse durch eine 
Aufnahme der Branche Postdienstleistungen in das 
Arbeitnehmer-Entsendegesetz flankiert werden, damit sich die 
"streckenweise ausbeuterischen Zustände nach einer Öffnung des 
deutschen Marktes für ausländische Anbieter nicht ins Unerträgliche 
auswachsen".

Pressekontakt:

dbb - beamtenbund und tarifunion
Dr. Frank Zitka
Telefon: 030.4081-5510
Fax: 030.4081-5599
Email: zitka@dbb.de

Original-Content von: dbb beamtenbund und tarifunion, übermittelt durch news aktuell

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